Dienstag, 23. Januar 2018

Islam. Respekt, Merkel & Groko


Die ganzen Debatten, um Einwanderung und Asyl, machen wenig Sinn, wenn sich eine Gesellschaft nicht auf einen Konsens zum Thema geeinigt hat.
Noch weniger Sinn macht es aber, wenn eine Gesellschaft einen Konsens hat, nämlich vorhandene Gesetze, und die Regierung verstößt ganz offen gegen diese Gesetzte.
Dann gilt in einem Rechtsstaat, die Justiz muss aktiv werden. In einer Diktatur gilt, was der Führer tut ist richtig.

Allerdings ist dieser Punkt heute nicht das Thema. Sondern Einwanderung und Asyl. Ich bin übrigens pro Asyl und pro Einwanderung eingestellt, wie die meisten Menschen im Land, es geht nur um das wie.

Hier gibt es nur zwei Optionen für die Gesellschaft. Entweder, die Gesellschaft einigt sich auf ein Ziel, wie, das Ziel, der Integration von Menschen. Welche dann aber akzeptieren, dass sie in einem Gastland mit dessen Sitten und Gebräuchen umgehen müssen. Wobei sie auch die Elemente ihrer mitgebrachten Kultur, wenn dies gewünscht wird, als Bereicherung einbringen können, solange diese Akzeptanz in der breiten Masse findet.
Oder die Gesellschaft einigt sich darauf, gastfreundlich bis zur Aufgabe der eigenen Werte zu sein. Das eine Handeln nennt man Integration, das andere Okkupation. Integration ist die Stärke einer Gesellschaft, sich unter dem Mantel von Toleranz okkupieren zu lassen, zeigt die Schwäche und Dekadenz einer Gesellschaft, die zur Unterwerfung bereit ist.

"Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft" (Aristoteles). Dieses Zitat, welches fälschlicher Weise Aristoteles zugeschrieben wird, bringt es allerdings recht gut auf den Punkt. Denn hier wird Toleranz im eigentlichen Sinne seiner Bedeutung verwendet. Denn ursprünglich bedeutete Toleranz, erdulden und ertragen, und zwar die Unarten anderer.

Doch genau dazu, gilt es Entscheidungen zu treffen, welche spürbare Konsequenzen für Neuankömmlinge und Gastländer zu tragen sind, wenn man Zuwanderung und Asyl gewährt.

Das Gutmenschen Gelaber, wie "Natürlich müssen sich unsere Flüchtlinge an unsere Gesetzte halten, aber weil sie eine andere Kultur, eine andere Religion haben, nur ein bisschen...". Das bringt uns keinen Schritt weiter.

Es geht konkret, um die Frage, wer darf was?

Doch der deutsche Laden der Demokratie ist schon so verkommen, weil Opportunisten, Drogenabhängige, Alkoholiker, Spinner und Bildungsferne, seit den 1990ern das Parlament besetzt haben, das es hier nur noch zu dilettantischen reagieren, anstatt regieren kommt. Sogenannte linke Meinungsideologen in einer GroKo unter dem Korsett, einer Macht geilen, aber eher inkompetenten Bundeskanzlerin haben die Meinungshoheit an sich gerissen und verteidigen diese verbissen, mit Mitteln, die jeder Diktatur gut zu Gesicht ständen. Natürlich unter gehorsamen Eskortieren der deutschen ""freien" Medien und dem von uns finanzierten Staatsfunk.

Darum braucht es nun Richtungsweisung entweder gemeinsame Zukunft oder chaotisches Ideologie Gewimmel mit Religionsnarrenfreiheit.

Denn wir haben Gesetze, Bestimmungen und ein Beamten- Apparat, der für deren Kontrolle zuständig ist. Doch dieser Apparat funktioniert genauso gut, wie die Regierung, die weder vor, noch zurück weiß. Widersprüchliches Handeln ist nur für eins gut, nämlich Chaos und rechtsfreies Vakuum. Wie wir es in Deutschland schon beobachten könnten.

Eine Gesellschaft funktioniert nur mit Gesetzen und dem friedlichen aufeinander zugehen.

Natürlich muss man Neuankömmlinge Unterstützen, wo es sinnvoll und nötig ist, ohne ihnen ihre identitäre Herkunft, wie Kultur und Religion, zu verbieten. Aber diese Kulturen und Religionen dürfen nicht, als Entschuldigungen für Fehlverhalten dienen.

Wer die Kultur seines Gastlandes explizit ablehnt und dies deutlich, in Tendenz zur Subkultur und Parallelgesellschaft tut, der hat hier nichts verloren.
Denn auch die europäische Kultur und Religion ist historisch gewachsen und hat sich historisch in unserer Gesellschaft eingeführt. Der Wandel ist Leben.
Unserer abendländische Kultur ist christlich geprägt und das wirkt in die Werte der Gesellschaft. Trotzdem haben wir uns in das 21. Jahrhundert entwickelt, Traditionen, die nicht passten sind Opfer des Wandels geworden.

Religionen sind weitestgehende Privatsache. Unabhängig davon, ob man nun Gotteshäuser im öffentlichen Raum gestattet oder nicht. Wer nicht bereit ist, seine Religion im Privaten zu leben und die Gesellschaft damit halbwegs unbehelligt lässt, sondern diese Gesellschaft mit Religion umgestalten will, der hat hier nichts verloren.
Wer seine Kultur und Religion als Alibi nimmt, um Menschen Gewalt anzutun, auch der hat hier nichts verloren.

Und verflucht sei ich, wenn ich nicht mehr sagen darf „Der Islam soll erst mal seine internen Probleme klären, bevor er und einige schwer ungebildete Trottel behaupten dürfen, er gehöre zu Deutschland und Europa.“

Denn eine Gesellschaft basiert auf dem Respekt aller Menschen für einander, ob hier geboren oder nicht. Wer diesen Respekt nicht hat, als Ausdruck eines gesunden, offenen Geistes, der hat hier ebenso wenig verloren, wie ein Macho-Esel vom Mond.

Jeder soll glauben, was er möchte, jeder soll essen, was er mag, jeder mag heiraten, wen er liebt. Doch wenn jemand anfängt, anderen etwas aufzuzwingen, dann ist die Grenze der Toleranz erreicht.

Meine Mutter war sehr katholisch und mein Vater Kommunist und selbst diese beiden haben es geschafft, drei Kinder zu zeugen, sie erfolgreich zu erziehen und eine glückliche Ehe zu führen. Es geht also.

George W Lästerbacke

Dienstag, 16. Januar 2018

"Unwörter"


Wisst ihr, liebe Leser, mir ist etwas bei dieser Unwort-Kür aufgefallen, warum dann nachfolgend kommentiert.

Hier mal einige Beispiele:
2017 Alternative Fakten
2016 Volksverräter
2015 Gutmensch
2014 Lügenpresse
2013 Sozialtourismus

Eigentlich sollte doch ein Unwort etwas sein, was faktisch niemand mehr benutzen will, weil es absolut unpassend ist und auch im allgemeinen Sprachgebrauch der Straße, höchstens noch lästerliche Wirkung hat.

Mein Beispiel hat zwar nun grade drei Worte, aber es ist ein Sinngemäß, zusammenhängender Satz. Wie auch Alternative Fakten einen Sinn ergeben. Wenn Angela Merkel sagte "Wir schaffen das!", dann sagt das so, seit 2015 kaum noch jemand. Es sei den, er lästert darüber. Nicht mal die Bundeskanzlerin sagt das mehr so besonders gerne.
Warum sagt das niemand mehr? Weil es eine unbequeme Wahrheit ist, das mit "wir" nicht Merkel und ihre Spießgesellen gemeint waren, denn die merken von den Auswirkungen praktisch nichts. "Wir", das ist, das Volk, welches mit den Folgen leben muss. Ob es steigende Gewaltkriminalität auf den Straßen ist, oder der Engpass auf dem Wohnungsmarkt, der auch vor 2015 da war. Künstlich forciert, von unfähiger Politik.

Soviel dazu, nun zu den Unwörtern.
Diese Wörter sind weder unwahr, noch unbeliebt. Allerdings benennen sie unbequeme Wahrheiten, wie das Volk sie sieht und versteht. Sie passen nicht in das politische Friede, Freude, Eierkuchen Bild der politischen Klasse und der manipulativen Medien, die oft finanziert vom Steuerzahler, als Staatsfunk agieren.
Darum sind es Unwörter, man versucht sie zu diskreditieren, um staatlich gewünschtes unverständliches Neusprech zu installieren.

Es ist an uns, diese Wörter am Leben zu halten, bis die Zustände, die deren Benutzung rechtfertigen, der Vergangenheit angehören. Und nicht zuzusehen, wie ganz öffentlich Vorschläge zur Selbstzensur unterbreitet werden.

George W. Lästerbacke

Die Party

Ein erster literarischer Ausflug in das Genre Horror oder das Sureales. Mal sehen ob ihr es mögt liebe Freunde.Ich glaub der sogenannte rote Faden der Geschichte ist zu erkennen und ihr könnt den eigentlichen Sinn verstehen.

Part I.

Die Frau
Ein völlig zerstörter Kopf lag in einem schwammigen, deformierten Zustand vor mir auf dem Tresen. Das verklebte blonde Haar, die einst wundervollen blauen Augen zugeschwollen, der rote Kirschmund aufgeplatzt. In Anfällen rasender Wut hatte ich auf diese Kopf eingeschlagen, wieder und wieder. Das hübsche Gesicht zerstört, bis mir das Blut die Hände verklebte und ich widerwillig die Toilette aufsuchte. Einen kleiner Jungen, vielleicht neun Jahre starrte mich mit seinen großen blauen Augen an, die Neugier und Furcht widerspiegelten. Er fragte mich nach meinem Namen, ich antwortete nicht, zwang ihn mir die mit Blut verklebten Hände zu waschen. In dem unschuldigen Blick lag Angst, nackte Verzweiflung und nicht verstehen. Er wollte fliehen, da packte ich ihn am Hals, drehte sein Gesicht zum Spiegel und schüttete ihm den Rest von meines Drinks über den kleinen Kopf. Sein Schreien hallte von den Wänden, ein hohles Echo im Raum, kam irgendwo her und verschwand. Er sah mich im Spiegel noch kurz an, ein letzter Funken Leben, ein weinerliches Flehen. Ich würgte ihn noch, da war er schon längst tot, ich hatte es nur nicht gemerkt. Sein Kopf, der rote, von Würgemalen gezeichnete Hals lag auf den Fliesen. Ich spülte ihn die Toilette herunter, nahm etwas von dem Kokain und ging wieder zum Spiegel. Ich wusch mir die Hände, das Gesicht, trocknete mich und fand, ich sah wirklich gut aus. Wallendes blondes Haar, leuchtende blaue Augen, knallroter Kirschmund. Grinsend wankte ich zur Tanzfläche und verbrachte eine lustige, wenn auch etwas bizarre Nacht.

Part II.

Der unbekannte Mann
Als ich durch die Tür trat, in das kleine unscheinbare Tanzlokal betrat, schien es, als trete ich aus der realen Welt. Der Dunst von Schweiß, Tabak und Alkohol nahm mir für Augenblicke den Atem.
Die Zeit stand still, den Moment eines Wimpernschlages. Dann war das Leben wieder im Fluss, das Lachen der Trinker, das Stimmgewirr, der Klang der Gläser, die zusammenschlugen, während die blonde, langbeinige Bedienung die Tische abräumte. Die Melodien des Mannes am Klavier. Normalität einer Samstagnacht.
Wäre mir die wütende, junge, schlanken Frau am Tresen nicht aufgefallen, die immer wieder auf einen, auf dem Tresen liegenden Kopf einschlug. Blutverschmiert und voller Wut. Das Surreale dieser Situation wurde mir gar nicht bewusst. Ich konnte keinen Körper zu dem Kopf sehen, dass irritierte mich auch nicht. Nur diese ungezügelte Wut der aufreizenden Blondine faszinierte mich.
Plötzlich ließ Sie unvermittelt, von dem schon völlig zerstörten, zerquetschten, malträtierten nur noch von Haut und Haaren zusammengehaltenen Kopf ab. Der scheinbar verständnislos aus toten Augen in den Spiegel des Tresens starrte. Sie wandte sich ab, griff sich ihren Drink und warf mir im laufen, über die Schulter, einen aufreizenden Blick zu. Sie schwankte leicht, als sie in der Toilettentür verschwand, schlafwandlerisch folgte ich ihr.
Ich öffnete die Toilettentür, auf dem langgezogenen Gang zu den Waschbecken stand ein kleiner Junge, er starrte Sie an, neugierig und voller Furcht. Gebannt verharrte sein Blick auf ihren Körper, der verschwitzt, blutverschmiert und schwer atmend für Sekunden inne zuhalten schien. Es war, als sinniere sie im Geist über Tod oder Leben. Ich hörte ihn mit zittriger Stimme fragen „Wie heißt du?“ Keine Antwort, doch plötzlich mit der Geschwindigkeit einer Gottesanbeterin, ergriff sie den Jungen, zog ihn an den Haaren zu dem Waschbecken und zwang ihn, ihre Hände zu waschen. Sein Blick streifte mich, Unschuld und Verzweiflung lagen darin, während er ihre Hände wusch. Er wusch erst die rechte Hand, dann die Linke, fast zärtlich wirkte die Szene. Er ließ diese wunderschönen Hände, wie zum Zeichen, dass er gehen wollte demonstrativ los. Sein Versuch sich abzuwenden, katzenartig zur Flucht ansetzend scheiterte, ihr konnte man nicht entkommen. Sie packte ihn am Hals, hielt sein Gesicht vor den Spiegel und kippte ihm den Drink über den Kopf.
Er schrie, doch der Schrei verhallte ungehört zwischen den Welten. Sie würgte Ihn noch, als man erkannte, das kein Leben mehr in seinen kleinen Körper war. Ich sah plötzlich nicht mehr den Jungen, nur diesen vom würgen geröteten Hals auf den Fliesen. Wie ein Stück Papierhandtuch hob sie ihn auf und warf den Hals in die porzellane Toilette. Das Geräusch des Wassers, das einem Wasserfall gleich, den Hals in die Unterwelt der Stadt spülte, spülte auch meine Gedanken in die Schwärze der Kanalisation.
Sie wandte sich ab, hin zum Waschbecken, schüttete ein weißes Pulver auf den Waschtisch und zog eine Linie Kokain, dass mir in der Szenerie, bis eben nicht aufgefallen war. Ein prüfender Blick in den Spiegel, nochmals die Hände gewaschen, trocknete Sie sich ab und sah sichtlich zufrieden aus. Ihre attraktive, aufreizende Erscheinung dominierte den Raum, nicht ihr Handeln.
Sie kam grinsend auf mich zu, betrunken wirkend und lief durch mich durch. Ich spürte Sie noch in mir, als Sie schon längst wieder auf der Tanzfläche schlangenartig die Musik lebte. Ich blieb, es war eine bizarre, aber lustige Nacht. Ich sollte dass mit den Drogen unbedingt sein lassen.

Part III.

Der kleine Junge
Ich erinnere mich an die Tür zu der Party, auf die ich ging. Meine Eltern waren dorthin gegangen, ich hatte mich aus dem Haus geschlichen, folgte ihnen. Die Menschen waren laut, tranken Alkohol und alles war bunt. Es gab laute Musik. Mama ging tanzen und Papa holte sich Bier, sah mich nicht. Niemand sah mich. Er feierte, flirtete mit einer anderen Frau, Mama sah böse aus und verschwand. Mir war langweilig, also verschwand ich woanders hin. Die Leute sahen mich nicht, alles war auf einmal zu viel für mich, die tausend neuen Eindrücke, die auf mich einstürmten. Ich musste ich pinkeln und brauchte Ruhe. Als ich fertig war wollte ich zurück zu Papa gehen, schauen ob er mich jetzt sah, ihn nach einer Cola fragen. Das klappte nicht, in dem Gang der Toilette stand Mama. Sie sah ganz schrecklich aus, so dass ich Angst bekam. Ich wusste nicht, was los ist, weil sie gar nicht aussah wie Mama. Dann packte sie mich, dass es weh tat und sie roch komisch. Ich sah, das sie voller Blut war und hatte noch mehr Angst. Ich musste ihr die Hände waschen, die auch voll mit Blut waren. Ich sah plötzlich kurz einen Mann, der regungslos im Gang stand. Mir wurde schwindelig, ich wollte weglaufen. Sie war schneller und hielt mich am Hals fest, drehte meinen Kopf. Wir standen vor einem Spiegel und ich sah in ihre wütenden, irren Blicke im Spiegel. Sie schüttete mir ihren Drink über den Kopf. Sagte nichts aber ihre Augen waren so furchtbar. Dann würgte sie mich, immer doller und ich bekam keine Luft mehr. Ich war ganz allein, hatte Angst.

Auch wenn meine Eltern mir immer wieder sagen, ich hatte nur einen ganz, ganz schlimmen Traum gehabt. Ich weiß, dass es mehr war. Immer wieder kreisen die Worte, lustig und bizarr in meinen Kopf.

Ende

© George W. Lästerbacke





Wenn der Tod dich will ...




(unlektorierte Erstfassung)

Hinter Valentina fällt mit laut quietschenden Geräuschen und einem lauten metallischen Knallen eine alte Metalltür ins Schloss. Finsternis umgibt sie, nicht diese Art Finsternis, die dich die Konturen der Welt noch ahnen lässt, wenn der Mond sich in der Nacht hinter den Wolken verkriecht. Sondern eine absolute Finsternis. Eine Finsternis, als seien alle Lichter dieser Welt erloschen, jeden Eindruck verzehrend, den das Auge erfassen könnte. Kaltes Grauen kriecht ihr den Rücken hoch, lässt alle ihre Sinne erschauern, sie kann es fühlen, das Böse. Eisige Kälte lässt sie frösteln. Ihr Körper wird zum Resonanzboden einer grauenvoll zischenden Stimme. Sie hört das Wispern einer schwarzen Mamba, die sie aus giftig grünen Augen anstart. Wie ein anschwellendes kosmisches Hintergrundrauschen dringt es aus der Dunkelheit, aus dem sich Worte formen, lauter und lauter werdend in ihrem Kopf „Heute mein Kind, werde ich dich holen.“ Sie spürt ihr Nackenhaar, dass sich aufrichtet, wie früher als sie ein Kind war. Wenn ihr kleiner boshafter Bruder, sich von hinten anschlich, ihr in den Nacken blies. Sie fühlt wie sich kalte Schweißperlen auf ihrer Stirn bilden und dann diese unbestimmte Angst vor der Dunkelheit. Mit zitternder vor Angst bebender Stimme fragt sie „Wer bist du, was willst du von mir?“. Doch sie hört sich selbst nicht sprechen, als verschlucke die Dunkelheit um sie herum auch die Laute, die ihr Mund formt. Schweißnass schreckt sie aus dem Schlaf, reißt die weit auf Augen. Das Display ihres Radioweckers zeigt in höhnischen roten Zahlen die Zeit an 6.66 Uhr. Ungläubig starrt sie in die Dämerung des neuen Tages, hört wieder diese entsetzliche Stimme „Ich bin das Alpha und das Omega, das Ende und der Anfang der Zeit. Ich bin der Tod. Heute hole ich dich zu mir, heute werden wir Hochzeit feiern.“ Sie wälzt sich in den kühlen Seidenlacken hin und her. Versucht in die Realität zu entkommen. Endlich, nach einer gefühlten Ewigkeit erwacht sie aus diesem Alptraum, ihr Körper klebt vom feuchten Schweiß, sie atmet schwer.

Erleichtert sieht sie die Sonne durch die halb geöffneten Jalousien blinzeln. Sie hört die Vögel fröhlich zwitschernd den Tag begrüßen. Atmet tief durch und schüttelt den Alptraum ab.

In der Küche pfeift der Teekessel, erfrischt tritt Valentina aus dem Bad, gießt sich einen Earl Grey Tee auf, wärmt sich an der heißen Tasse die kalten Hände. Der Alptraum dieser Nacht ist noch nicht vergessen, so real fühlte er sich an, doch das Leben geht weiter. Um 8.00 Uhr muss sie im Büro sein, wahrscheinlich haben ihr einfach nur die gebratenen Pfifferlinge, die zum Schweinefilet gereicht wurden, dass sie gestern mit Philipp, ihrem Freund im Restaurant „Vivaldi“ genossen hat, schwer im Magen gelegen. Jede kleine kulinarische Sünde muss aber auch immer sofort vergolten werden, denkt sie. Schweinefilet an bunten Pfannengemüse, in Kräuterbutter geschwenkten Kartoffeln mit frischen Pfifferlingen. Manchmal hat man nach so reichhaltiger Kost eben Alpträume, denkt sie. Vielleicht sollte sie es auch unterlassen, ständig diese Horror Geschichten zu lesen.

Sie steuerte ihren Wagen über die Stadtautobahn, gleitet im Verkehr dahin, das Autoradio machte heute auch Schwierigkeiten. Alles super modern, immer den richtigen Radiosender, immer aktuelle Verkehrsmeldungen, doch heute, es war wie verhext. Die Sender springen egal, was sie versuchte. Immer wieder erklang dieses furchtbar, gruslig schöne Lied aus diesem Italowestern von Enrico Moricone, „Spiel mir das Lied vom Tod.“ Die 1970ern Jahre waren es oder die Neunzehnachtziger? Ein musikalischer Klassiker, trotzdem gruselig, wenn man in der Nacht schon üble Alpträume hatte. Plötzlich ist sie wieder da, diese unangenehme Stimme in ihrem Kopf „Heute hole ich dich mein Kind.“ und sie spürt diese Angst, die ihr für Sekunden die Luft abzuschnüren scheint, surreal, irrational, doch einfach da. Die Psyche spielt dir einen Streich, der Körper reagiert. Sie fröstelt ein wenig.

Sie schreckt aus ihren dunklen Grübeleien, ohne es zu merken, hat sie beinahe die Einfahrt zum Parkhaus verpasst. In dem riesigen Betonklotz aus den frühen neunzehnachtziger Jahren lag auch die Büros ihrer Firma „CyberTec“ eine kleinen, gut an der Börse platzierten Aktiengesellschaft. Eine Hochtechnologie Firma, die Software für verschiedenste Bereiche und Firmen in aller Welt erstellte. Sie arbeitete hier bereits seit der Gründung des Unternehmens vor acht Jahren, im Servicebereich. Betreute Kunden, war eine gut bezahlte Repräsentantin, nannte sich klangvoll Senior Associate Consultantin. Deshalb war ihr Erscheinungsbild wichtig. Einmal die Woche, Friseur, Maniküre, Pediküre, alles, was man von einer Frau die repräsentiert erwartet. Einer Frau, die, das Aushängeschild, ja die Visitenkarte eines Global Players war. Die Firma zahlte 500 Euro im Monat als Pauschale für die äußere Erscheinung seiner Mitarbeiter im Kundenmanagement. Ein Grund, warum sie hier eingestiegen war und natürlich ihr Job an sich, die Arbeit mit verschiedensten Menschen, in verschiedensten Sprachen. All das ging ihr plötzlich durch den Kopf und sie lächelte.

Acht Stunden später. Acht Stunden mit einer japanischen Delegation, Gäste des CEO von CyberTec. Wieder einen Millionen schweren Vertrag mehr im Kontor der Firma. Sie wusste, sie hatte einen wichtigen Beitrag geleistet, hatte die Gäste fühlen lassen, dass sie nicht nur einen Auftrag vergeben, sondern in vertraulicher, fast familiärer Atmosphäre würden Geschäfte machen können.

Sie lehnte sich in den Fahrersitz ihres SUV und glitt wieder in die Menge der nach Hause eilenden Fahrzeuge. Es war bereits achtzehn Uhr, nur noch einen Termin im Kosmetiksalon zum Fingernägel, danach könnte sie nach Hause fahren und einen erfolgreichen Tag bei einem Glas Wein beenden. Und schon wieder dudelte dieses verfluchte Lied im Radio.

Der Duft von frisch gebrühten Kaffees umschmeichelte ihre Nase, während sie es sich im Wartebereich des Kosmetikstudios »Avantgarde« bequem gemacht hatte. Eine Kundin hat etwas mehr Zeit beansprucht, als erwartet, das war kein Problem für sie. Sie trank einen Kaffee Latte, naschte von den Pralinen auf dem Tisch und genoss den Überblick auf die verschiedenen Bereiche des Salons.
Der Wartebereich war strategisch gut angelegt, zentral mit Einblick in fast alle Bereiche, wer nur zum Fingernägel machen kam, der verspürte schnell Lust auf mehr. Cleveres architektonisches Marketing Konzept, dachte sie. Schon kam eine Brünette Schönheit auf sie zu, sprach sie lächelt an „Hallo, ich bin Fiona. Ich bediene sie heute, Alexa ist leider verhindert. Ich hoffe, dass macht ihnen nichts aus?“
Innerlich rümpfte Valentina die Nase, sie hasste es, wenn jemand anderes an ihren Nägeln arbeitet. Veränderungen waren bei diesen Sachen nicht wirklich ihr Ding. So flexibel sie im Job war, so ein Gewohnheitstier, war sie im Privatleben. Die äußerlich sehr attraktive Fiona strahlte auch nicht wirklich Sympathie aus, eher spürte sie ein Unwohlsein, das mit ihrer Anwesenheit gewahr wurde. In Sekunden entscheidet unser Unterbewusstes, ob wir jemanden mögen oder auch nicht, sagte sie sich.
Sie mochte Fiona auf Anhieb nicht. In einem Salon dieser Klasse sollte man erwarten, dass nur erstklassiges Personal auf die Kundschaft losgelassen wird, ging es ihr durch den Kopf. Im Geiste rief sie sich zur Ordnung. Ihre Einstellung ist subjektiv, Fiona war ganz sicher qualifiziert, sie mochte sie nur einfach nicht.
Sie lächelte zurück „Kein Problem.“ antwortete sie und folgte Fiona in eine der Halbschalen förmigen Kabinen im Bereich des Nagelstudios. Wobei sie aufgrund der seltsam geformten, auch Halbschalen förmigen Designer Sitzgelegenheiten, öfters nicht an Nägel, sondern ans Nageln dachte. Sie grinste in sich hinein, immer wenn sie diese Möbel sah, musste sie an Sex denken, warum auch immer. Ihre Gedanken schweiften ab, dachten an den letzten Abend mit Philipp. Feinstes Filet auf dem Tisch, feinstes Filet im Bett. Philipp war eine Ausnahme Erscheinung unter ihren nicht wenigen Gespielen. Gut gebaut, muskulös doch kein Pumper, schönen Sixpack und das alles immer verpackt in maßgeschneiderte Anzüge namhafter Designer Deutschlands. Außerdem eine Granate im Bett, selten hatte sie zu einem ihrer Liebhaber gesagt »Auszeit»..
Während sie ihren Gedanken nachhing, wackelte Fiona mit ihrem gut gewachsenen Knackarsch, um den Spezialtisch für die Nagelmodellage. Es war absurd, nun fand sie diese Neue auch noch irgendwie sexy. Manchmal empfand sie ihre leichte Bisexuelle als Neigung störend.

Unbefangen plapperte Fiona los, während sie ihre Nägel begutachtete. Valentina ergab sich in ihr Schicksal, ertrug geduldig den Redeschwall der flotten Brünetten. Sie hasste Fiona langsam aufrichtig. Im Stillen dachte sie, Miss Schnatterente.
Ein kurzer professioneller Check Fionas, um zum wiederholten Male ihre Wünsche zu hören, dann ging es los. Leider wollte auch Fionas ungebremster Redeschwall nicht verebben.
Das Gel auftragen, unter UV Licht härten, schneiden, feilen, alles im Wechsel. Normalerweise eine Freude für Valentina, den Alexa, war eher schweigsam. Man konnte ihr bei der Arbeit zusehen, sehen, wie sie kleine Kunstwerke entstehen ließ. Sie schätzte diese schreiend bunten Nägel, die Alexa trug und die in den unteren Schichten der Bevölkerung so beliebt waren nicht, dafür schätzte sie Alexas Wesen und ihre Arbeit um so mehr. Sie schätzte es, einen schlichten, eleganten Nagel, so wie Geschäftsleute es mögen, teuer und unauffällig.
Obwohl Fiona sehr professionell arbeitete, Valentina konnte sie sich eher in einem billigen Nagelstudio Upper East Side vorstellen. Sie war schlicht zu geschwätzig. Gute 45 min und gefühlten zwei Stunden, unter dem ständigen Beschuss von Fionas Mundwerk, als sie die befreienden Worte vernahm „So und nun die Fingerchen noch mal zum härten unters Licht und dann nur noch das Finish.“

Sie legte ihre Hände in die beiden Trocknerschächte für die Hände und blickte Fiona an. Ihre Augen, was war mit ihren Augen? Und plötzlich dudelte irgendwo im Raum wieder dieser Song “Spiel mir das Lied vom Tod.“ In Fionas Auge funkelte es, gelb-rote Pupillen blickten sie an, ein feistes Grinsen umspielte ihr Gesicht. Valentinas Nackenhaaren stellten sich wieder auf, wie am Morgen. Ein unbestimmtes Grauen erfasste sie, als sie plötzlich spürte, wie sich um ihre Handgelenke so halbrunde Schellen legten, es klickte metallisch.
Alles im Salon war hier irgendwie Halbrund, sogar die fixierenden Schellen. Gab es solche Schellen an diesem Tisch wirklich? Sie wollte die Hände zurückziehen, konnte es nicht, fragende Blicke an Fiona, Panik stieg in ihr auf.
Gleichzeitig starrte sie immer noch fasziniert in Fionas Gesicht sich stetig wandelndes Gesicht. Der Alptraum der Nacht war wieder präsent. Sie sah den Mund, der unhörbar für die anderen Kundinnen im Salon die Worte formte „Ich bin das Alpha und das Omega und heute hole ich dich.“ In diesem Gesicht, welches sie sah, war nichts mehr von der hübschen Brünetten zu erkennen, nur noch welke, blasse fast weiße Haut, feiste schmale Lippen und diese hypnotischen gelb-roten Augen. Pupillen, die sich zu Katzenartigen Schlitzen verengten und sie zu verhöhnen schienen. Sie wollte schreien, doch plötzlich war ihr Mund, ihr Hals ihre Kehle wie ausgetrocknet, staubtrocken.
Nur stumme Laute des Entsetzens formten sich auf ihren Lippen, sie spürte Schmerz in den Händen, erst nur in den Nägeln. Die Hände, die sie zurückziehen wollte, steckten fest, unbeweglich fixiert. Der Schmerz pflanzte sich fort, entsetzt sah sie, kleine blaue Rauchwölkchen aus den Schächten, in denen Ihre Hände steckten, aufsteigen. Stechender Schmerz stieg ihre Nervenbahnen entlang ins Gehirn, ein qualvolles Feuerwerk der Synapsen und Botenstoffe. Der brennenden Schmerz des ultravioletten Lichts, welches schon viel zu lange einwirkte. Bläschen bildeten sich auf der Haut. Die sechs UV Röhren in den Schächten mit den UV-Lampen, des Nagelmodelage Tisches hatten zwar zusammen nur 54 Watt, doch die Wärmeerzeugung in dem 180 Grad verspiegelten Lampen, war extrem effektiv, das bemerkte Valentina nun schon in einer unklaren, wagen Todesangst. Sie roch verbranntes Fleisch, ihr eigenes Fleisch. Der Alptraum der Nacht wurde nun fühlbar real. Adrenalin überflutete ihren Körper, verdränte den Schmerz. Sie wand sich, stumm schreien, schmeckte ihren Schweiß auf den Lippen.

Valentina nahm das geschäftige Treiben um sie herum, wie durch eine Blase aus Raum und Zeit wahr, in einer Zeitkapsel mit dem Tod. Ihre Sinne vom Schmerzen und Adrenalinschub verwirrt sahen nur noch diese Fratze, die eben noch Fionas Gesicht gewesen ist. Durch einen Schleier aus Tränen und Schweiß, sah sie ihre Hände, die wie Grillfleisch anfingen zu verbrennen, erst waren da nur diese Bläschen, diese platzten, nun blutige Risse in der Haut, die aufsprang, wie Popcorn. Die Farbe, der Haut wurde erst tiefrot, dann braun, letztlich schwarz.
Ein so surreales Bild, das sie schon kaum mehr realisierte, sich selbst zu sehen. Es wirkte für Augenblicke wie Kino in HD.
Blut lief in Rinnsalen aus aufklaffenden, aufgeplatzten Wunden im Fleisch, kochte auf, schlug schäumende Bläschen, gerann sofort wieder und wurde Teil der braunschwarzen Masse, die eben noch ihre Hände waren. Sie starrte paralysiert von Schmerz, unfähig noch zu schreien, in das Gesicht des Bösen, das sie zu verhöhnen schien. Hörte in ihrem Kopf den Schall des boshafte Lachen der Kreatur ihr gegenüber und die Worte „Jetzt hole ich dich“, bevor ihr Bewusstsein erlosch.

Im Salon, herrschte reges Treiben, niemand bemerkte die unwirkliche Szenerie in Kabine zwei. Ein kommen und gehen von Kunden und Mitarbeitern. Erst als sich ein völlig deplatzierte Geruch von zunächst gegrillten, dann von verbrannt riechende Fleisch über den Luftstrom der Klimaanlage im Salon verbreitete und in Kabine Nummer zwei Flammen auf züngelten, da erregte das Geschehen Aufmerksamkeit. Die Flammen begannen sich in die Deckenverkleidung zu fressen, setzen sie in Brand.
Nun erfüllten Schreie der Verwirrung und Angst den Raum.
Eine bizarre Szenerie bot sich dem Betrachter dar. Die von den Armen ab brennende Kundin saß in einen halbrunden Designerstuhl, kleine Flammen züngelten um die Glieder junge Frau, ihre Kleidung fing Feuer. Sie schien von innen zu brennen, wie ein Kerzendocht, das menschlichen Fleisch wie Wachs. Flammen schlugen hoch an die Kabinendecke. Hinter dem Modelage Tisch saß die bewusstlos zusammengesackt Fiona, die Nagelstylistin.
Ein Mitarbeiter versuchte die brennende Valentina vom Tisch weg zu ziehen, der Versuch scheiterte. Mit wilder Entschlossenheit zog er daraufhin mit einer zu Hilfe geeilten Kollegin, Fiona aus dem Gefahrenbereich. Die Flammen griffen bereits auf die halbrunden Wandverkleidungen über, der ätzende Qualm von verbrennenden Lacken, verschiedenster Nagelgels, Holz, Kunststoff und menschlichen Fleisch zog durch die Räume, fing an die Sicht unmöglich zu machen. In Panik flohen die Kunden und Mitarbeiter nun aus dem Geschäft, die meisten nicht wissend was geschah, doch der Todesgefahr gewahr.

Stunden später, die Rettungswagen und Feuerwehren den 5. Berliner Feuerwache waren bereits abgezogen, als Brandermittler Tilkowski sich seinen Weg durch die völlig verwüsteten Geschäftsräume des Salons Avantgarde bahnte. Unter seinen Füßen, knirschte berstendes, verkohltes Holz, quietschte Plastik, schmatzte Löschwasser und alles an malträtierten Materialien, welches diese Art von Räumen zu bieten hatten. Was hier vom Feuer nicht zerstört wurde, das Löschwasser der hatte den Rest erledigt. Zwei Löschtankwagen hatten ihre Ladung entleert, 100.000 Liter Wasser aus großen C-Rohren der Feuerwehr. Versprüht von wackeren Männern, die nur eine Aufgabe kennen, Leben zu retten. Kollateralschäden sind ihnen völlig egal, schoss es Tilkowski durch den Kopf, nur seine Arbeit wurde dadurch nicht einfacher. Gespenstisch hingen Balken von der Decke, nur schemenhaft zu erkennen, ragten verkohlte Stühle, Tische, Regale und Wandverkleidungen aus dem Zwielicht des Halbdunkel. Höhnische Schwingung des Bösen und der Geruch von Verwüstung durch Feuer lag über der Szenerie des Todes.
Ein Wunder, das, bei diesem Brand keine weiteren Menschen gestorben sind oder verletzt wurden außer, die bis zur Unkenntlichkeit verbrannte junge Frau, die dort im Stuhl saß. Ein Wunder in diese Flammenhölle, wahrhaftig ein Wunder. Dachte Tilkowski und und ging an die Arbeit.


© George Milles

Die Party. 9 Minuten Horror by George Milles

aus "Three Shades of Gray"

Montag, 15. Januar 2018

😜 INTELLIGENZTEST 😜


So liebe Freunde. Heute habt ihr mal wieder das zweifelhafte Vergnügen, etwas von mir zu lesen, was so überhaupt und sowieso nicht geplant war.

Die Ursache, es ist Sonntag und ich habe keine Lust, bei -1 Grad Celsius rauszugehen. Denn der Himmel ist wolkenverhangen, aber es regnet leider nicht. Wäre das der Fall, könnte man Blitzeis erwarten. Das heißt ich könnte mich dann mit vergnügen, an das Fenster setzten und Passanten dabei zu zusehen, wie sie auf dem gefrorenen H20 Pirouetten drehen, bis sie irgendwann einsehen, dass die Schwerkraft doch stärker ist. Um dann schnell das Fenster aufzureißen und Interesse an ihrem Gesundheitszustand zu heucheln. Aber diesen Spaß vergönnt mir Petrus nicht und meine Freundin habe ich heute schon nackt gesehen, also folglich muss ich schreiben und ihr müsst lesen. Ich weiß ja, ihr seid zu neugierig, um es nicht zu tun.

Ein Thema habe ich auch schon. Das verdanke ich dieser Poetry Slamerin Lisa Eckhardt, die Gott sei Dank, vor wenigen Jahren aus der Versenkung österreichischer Poetry Slamer, auf deutschen Kabarettbühnen auftauchte, um in ihrer bitterbösen, zynischen Art, wieder Freude unter den Intelligenteren von uns zu verbreiten. Die Frau ist sensationell boshaft und sehr unterhaltend. Diese Lisa Eckhardt referierte nun über Intelligenz. Ein unerschöpfliches Thema, ich schalte sie nach fünf Minuten auf Pause, um sie später zu genießen und griff mir die Tastatur. Weil auch ich Lust verspürte, mich dazu zu äußern.

Nun ist ja Intelligenz nicht unbedingt euer Fachgebiet. Was mich aber nicht davon abhalten wird, hier meine eigenen Gedanken für euch zu äußern.

Intelligenz ist ja ein Naturprodukt, sie ist tatsächlich 100% Bio, ganz anders, wie auf vielen Produkten im Supermark behauptet. Dort ist oft nicht mal der Aufdruck auf der Verpackung Bio, geschweige denn der Inhalt. Deswegen kaufe ich auch in der Regel, völlig normale Dinge im Supermarkt und spare eine Menge Geld.

Doch zurück zu Intelligenz. Diese hat zum Glück nichts mit Bildung zu tun, Bildung ist eingebildete Intelligenz, deswegen bezeichnet man überstudierte Fachidioten in der Regel auch als Intellektuelle. Die besonders Doofen unter ihnen, nennen sich sogar selbst so. Also, sollte euch mal einer von diesen überzüchteten Bildungsopfern über den Weg laufen, könnt ihr ganz leicht testen, ob er intelligent oder intellektuell ist. Ihr sagt irgendetwas Dummes, vorausgesetzt, ihr wisst, das es dumm ist. Sonst habt ihr natürlich keine Chance, den Test zu erfolgreich abzuschließen.

Wenn nun euer gegenüber versucht die von euch falsch betrachtete Sachlage, auf Grund seiner überragenden Expertenkenntnisse zu erklären, auf die er sich natürlich gerne beruft, meist unter Angabe seiner Studienzeit und dem Verweis, dass sein Wissen von einer Elite-Uni stammt, dann könnt ihr sicher sein, es ist ein Intellektueller.
Also eher die Idioten unter den Intelligenten. Versucht euch aber eine Person in aller Ruhe, zu erklären, dass ihr falsch liegt, ohne seine Kompetenz besonders herauszustellen, dann habt ihr gute Chancen, einen intelligenten Menschen getroffen zu haben.
Bei nicht Akademikern ist es ebenso einfacher zu unterscheiden, die Intelligenten argumentieren und sie geben euch Anregung zum nachdenken, sie hören sich einfach interessant an. Der Rest? Der labern einfach nur Bullshit.


Intelligenz hat nämlich nur in zweiter Linie mit Bildung zu tun, sie definiert sich auch ebenso einfach. Das schnelle Erkennen und Lösen von Problemen, dass ist Intelligenz.

Hierbei schadet Bildung natürlich auf keinen Fall, allerdings nutzt sie auch nicht allzu viel, wenn man nicht besonders intelligent ist. Wir können hier das Beispiel einer allseits bekannten Physikerin nehmen. Ihre Doktorarbeiten waren hervorragen gearbeitet, sagte ein Mentor, aber eben nichts besonderes. Pedantisches Handwerk, weniger neue wissenschaftliche Denkansätze. Betrachtet man ihr heutiges wirken im Staatsdienst, so sieht man, sie versagt und spielt eher Mau Mau, als Poker.
Doch auch hier ist ihr Erfolg, ihrem Fleiß und nicht ihrer Brillianz zuzuschreiben. Doch solche Karrieren sind nur in der Politik möglich, wo Falschspielen wichtiger ist, als logisches Denken. Auch wenn ein hoher IQ, einen Falschspieler extrem nützlich sein kann. So gilt doch eher, ein Arschloch sein, ist am dienlichsten. Und die Konkurrenz in Sachen Intelligenz ist in der Politik, sowieso nicht allzu stark.
Das dürfen wir jederzeit erleben, wenn unsere Spitzenpolitiker, ihr Maul aufreißen.
Ich habe da ein Zitat von Frau Merkel, unserer amtierenden Bundeskanzlerin, welches ich persönlich zur Zeit, als das Dämlichste, was zur Zeit auf dem Zitatenmarkt verfügbare betrachte.
Merkel erklärte den Satz „Wir schaffen das!“ bei der Talkshow Anne Will in 2017 so.
Zitat:

„Deutschland ist ein starkes Land, ein tolles Land. Ich mag mein Land. Aber nicht nur ich mag mein Land, Millionen andere mögen dieses Land. Dann ist doch die Aufgabe einfach, das man da so ran geht, dass man das schafft. Dann kann man das auch schaffen. Und ich habe überhaupt keinen Zweifel und stellen sie sich mal vor, wir würden jetzt alle miteinander erklären, wir schaffen das nicht. Ja und dann? Das geht doch nicht!“

Das ist zum lachen? Nein es ist einfach lächerlich dumm. Denn ein intelligenter Mensch, könnte diesen Satz doch vernünftig kommentieren. Merkel mag gebildet sein, aber diese Aussage beweist nur eines, alles, was sie nicht vorgefertigt ablesen kann, wird politische Parole und dieses auch noch in einer Qualität, das man es für eine Parodie halten könnte. Wirklich Intelligente Menschen stammeln, so etwas nicht zusammen. Würde Merkel jemand richtig zuhören, wäre sie längst aus dem Geschäft.

Oder denkt mal an Mister Freiheit, den Labersack Gauck Wendehals und Bundespräsident. Gott, dem zu zuhören, war schon gruselig. Besonders, wenn er in jedem Zeiten Satz von Freiheit faselte und Gleichschaltung der Meinung meinte. Ich nannte ihn immer Bundespräservativ. Warum? Weil man so etwas, als Bundespräsident, ein zweites mal verhüten sollte.

Aber in der Regel reden wir hier, doch eher vom Durchschnittlichen IQ, dessen sich niemand schämen muss, denn er reicht, in der Regel, um den Alltag zu meistern. Auch wenn man sich dann des öfteren belehren lassen muss. Hat man Fleiß und Willensstärke, kann man sich ein schönes, entspanntes Leben machen. Ständiges Denken erschwert sowieso nur den Alltag. Problematisch wird es erst, wenn der IQ und die Schuhgröße korrespondieren, weil sie in etwa gleich groß sind.

Diese Leute sind natürlich Beratungsresistent, wie ein Stück Knäckebrot, besser man geht ihnen aus dem Weg. Denn oft neigen sie dazu, rechthaberisch und zänkisch zu sein, jeder von euch kennt sicher so einen Kandidaten. Der einen Standpunkt hat, den er wider jedes halbwegs logischen Arguments verteidigt.
Menschen dieses Schlages haben die Aufmerksamkeitsspanne einer Stubenfliege, diese weiß auch nach zwei Sekunden nicht mehr, das sie gegen das Fensterglas geflogen ist und versucht also weiter, Stundenlang, durch das scheinbar unsichtbare Glas zu fliegen. Und dass, obwohl sie beneidenswert gute Augen hat, aber eben nur sehr wenig Gehirn.

Nun ja, bei diesen Menschen, kann man nicht helfen und man kann nicht gewinnen. Weil Niveau eben von unten, wie Arroganz aussieht. Auf Twitter trifft man viele dieser Personen, oft aus dem extremen linken oder rechten Spektrum. Diskussionen sind zwecklos, weil Argumentationen nicht wahrgenommen werden.

Man könnte jetzt sicher noch viel über Intelligenz schreiben, oder über Intellektuelle, aber sicher langweilt euch das dann, denn dies hier, wird ja kein Bühnenprogramm. Wo solche Texte eher kurzweilig wirken und Spaß machen.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 14. Januar 2018

Das Ende des freien Willens.


Es ist wieder die Zeit des Wunderns. Nicht dieses freundliche, begeisternde Wundern über das Schöne in der Welt. Sondern das überraschte, erschrockene Wundern über das schreckliche in unserer Welt, die doch so reich ist. Wir wundern uns, warum unserer Welt so ist, wie sie ist, obwohl wir doch alle unser Bestes geben.

Doch tun wir auch unser Bestes? Nein, denn unser Bestes, den freien Willen zu entscheiden, den haben wir längst eingetauscht, gegen den Willen zu konsumieren, individuell zu sein und gesund. Den freie Willen zur Entscheidung aber, den haben wir abgegeben, an politische Führer.

Diese politischen Führer haben im Auftrag der Konsumindustrie und im eigenen Interesse unsere politische Leidenschaften durch ein liberales Konsumprogramm ersetzt, welches eine totalen Entpolitisierung angestrebt hat. Die Menschen im Westen neu rebootet und auf das Niveau von Bedürfnis-Stoffwechsel-Tierchen zurück gezüchtet.
Das gelang nicht nur in Europa. Heute hängt ein im große Masse der Menschen an der Nabelschnur globaler Bedürfnisbefriedigungsanstalten. Die entweder von der Wirtschaft als Pool billiger, williger Arbeitskräfte verstanden werden oder sich als Individuelles Wesen, ausschließlich um ihr privates Selbst kümmern.

Die so entstandenen geistigen Einzeller, erhalten ihr Leben so lang wie möglich, setzen es für nichts mehr aufs Spiel und überlassen alles andere den Experten.
Denn diese Experten und politischen Führer wissen, was zu tun ist.

Emanzipation der Konsumbürgers von allem, was Verantwortung für das Ganze betrifft und Einkehr in das eigene sweet, sweet Home einer Illusion von Demokratie und Freiheit.
Dabei übersieht man leicht, dass die völlige politische Verblödung und Erniedrigung zum nützlichen Idioten, zum Gesellschaftlichen Ideal des Bürgers verklärt wurde, welcher alle paar Jahre Systemparteien mit Berufspolitikern wählen darf, die seine Geschicke lenken.

Individueller Konsum, uniformierte Individualität und politische Blindheit als neuer Lebenszweck. Anerzogener Ignoranz-Egoismus, zum Erhalt von Macht und Reichtum weniger Menschen.
Die verklärte Erniedrigung des Menschen zum Ding der Mächtigen und Reichen, dass zu gleichen Teilen, die Früchte, die es erntet, auch kaufen darf. Arbeiten um zu konsumieren und konsumieren, um zu arbeiten.

Der Pathos von der besseren Welt, medial verpackt und verkauft. Wir sind sozial, gesund, glücklich und immer gut drauf, mit den neusten iPhone und der richtigen politischen Gesinnung.

Nur eins sind wir nicht, Revolutionäre. Denn wir sind ängstliche Pseudo-Humanisten, die nur noch ihren Führern folgen, weil jeder etwas zu verlieren hat, was er nicht braucht und lieber andere tun lässt, was zu tun ist. Einzige Bürgerpflicht war es, verantwortlich zu wählen, um ein Parlament zu haben, welches die Regierung kontrolliert und nich hoffiert. Aber selbst dazu ist der Homo Konsumentis nur noch sehr eingeschränkt in der Lage. Wir kennen alle das Ergebnis der Bundestagswahl 2017 in Deutschland. Deren unmittelbare Folge eine GroKo Regierung sein wird, die niemand wirklich will. Nur weil sich die Macht des Wählers durch Medienmanipulation brechen ließ und keine stabilen Mehrheiten generierte.

Doch niemand wird aufschreien, wenn er seine Unfähigkeit erkennt, sich gegen die Reichen und Mächtigen zu wehren, wenn es nötig ist. Warum?Weil er nun mal so gezüchtet wurde. Der gute Deutsch, der gute Europäer und der gute Globallist. Ihr seid gut für das System, aber Schönheit ist, wenn man kriecht und dann das fliegen lernt.

George W. Lästerbacke

Samstag, 13. Januar 2018

Der GroKo Alptraum


Deutschland bekommt wieder eine Groko. Darauf darf man sich verlassen. Eine neue Regierung, wenn man dass, was geboten wird, denn noch so nennen darf.

Denn die Diktatorin Merkel (Anders möchte ich sie nicht mehr nennen, weil die Aussage, dass sie demokratisch legitimiert ist, würden viele Bürger wohl schon als Hohn empfinden.), ist sachlich betrachtet, genauso zum Hohlkörper geworden, wie ihre Partei, welche sie zu eine Hohlkörper gemacht hat. Führungsstärke heißt Merkel treu und Kompetenz, heißt Merkel.
Wobei wir es hier offensichtlich nur noch mit einer Macht geilen, völlig überforderten, mittelmäßigen Physikerin zu tun haben, die besser ein Buch über ihr Leben verfassen sollte, als noch mehr Chaos in der Migrationspolitik, die scheinbar unbeeindruckt an ihr vorbei fließt zu hinterlassen und noch mehr Geld in den Sand zu setzen, welches dem Bürger zustände.
Denn was am Ende herauskommt, wenn sie weiter herum flickschustert, sind schwachsinnige, sogar verfassungswidrige Gesetze, wie das NetzDG. Es sind auch Folgen, wie eine so genannte Flüchtlingskrise, die zeitweise jeder Kontrolle entglitten war und es eigentlich auch immer noch ist, teure Geschenke an die Wirtschaft, wie die Bankenrettung und anderer Pfusch am Bau, der Dauerbaustelle Staat, der am Ende nur den Steuerzahler sehr viel Geld kostet. Auch wenn ihre Politik von Presse und anderen Medien zum Teil stark gedeckt wird, besser wird es dadurch nicht.

Flankiert wird Merkel hierbei von einer SPD, die ihre Reputation als Volksvertreter verloren hat, welche Bundeskanzler Schröder bereits in den 1990ern an die Industrie und Wirtschaft verkaufte und deren Politik heute von einem Haufen, selbstverliebter, meistens schlecht beschulter Politiker bestimmt wird, die zu doof waren, es in der Wirtschaft zu etwas zu bringen. Es ist wie in den meisten Parteien, führen tun Berufspolitiker, deren Leistungsniveau im echten Leben bestenfalls zum Grundschullehrer getaugt hätte, die aber bezahlt werden, wie ein Mittelständischer Unternehmensleiter. Für den Bürger stimmt hier Preis und Leistung nicht überein. Über diesen Martin Schulz, die Wunderwaffe der SPD, will man gar nicht reden. Denn er gibt wohl das traurigste Bild der SPD ab. Keine Ahnung, was in Deutschland wirklich abgeht, aber den Heiland geben, der zu guter Letzt noch, wieder mit Merkel ins Bett kriecht. Obwohl er noch nach der Bundestagswahl sagte, mit dieser Frau geht das nicht.

Es ist wie bei einem iPhone. Außen hui und innen, naja. Doch die Dummheit des Konsumenten in Wirtschaft und Politik ermöglichen heute, ein so weit unten angesiedeltes Niveau, dass es möglich ist Jobwunder zu verkaufen, die keine sind und Autos, die ihr Geld nicht wert sind. Ich spiele auf HartzIV. und Volkswagen an, wie ihr wohl bemerkt habt.

Doch das wird nun unsere neue Regierung. Und so ganz unschuldig daran, sind leider auch einige, die hier mitlesen nicht. So das ich euch fragen muss, wann bitte, setzt ihr euer Hirn wieder in Betrieb und sucht euch neues Personal, was ihr bezahlt und das tut, was es soll, euch gegen gute Bezahlung, das Leben erleichtern und verwalten.

George W. Lästerbacke

Donnerstag, 11. Januar 2018

Der böse, böse Gabriel


Ich mag SPD Gabriel nicht und sein Apartheidsvergleich mag auch nicht klug sein, aber Klugheit billige ich dem Opportunisten Gabriel sowieso nicht zu.
r plappert halt gern aus, was er denkt. Aber das tut der AfD Gauland auch. Also warum, den einen schützen, den anderen nicht? Das gilt für Plapperköpfe ebenso, wie Staaten.

Gabriel ist politisch unkorrekt, dafür kriegt er vor die Fresse. Das gönne ich ihm von Herzen. Da weiß er wenigstens mal, wie es der deutschen, nicht Merkel treuen Opposition geht, wenn sie vom rot-grün-schwarzen Mob attackiert wird.
Aber da sein Vergleich nicht vollkommen aus der Luft gegriffen ist, gilt auch, das es für Israel auch kein Freifahrtschein in Sachen Kritik, bei Menschenrechtsverletzungen und anderen Dingen gibt.

Soweit ich es historisch betrachte, sind sowohl Menschenrechte, als auch Völkerrecht nicht unbedingt die Spezialgebiete der Israelischen Politik. Ob dass nun von selbst ernannten "Schutzmächten" Israels vor der historischen Kulisse, der Entstehung des Staates Israel, nun verständlich erscheinen mag, oder auch nicht.

Hier und heute gilt, es existiert ein Problem, das weder die internationale Politik angehen will, noch die israelische Politik und schon gar nicht die Politik, der politischen Vertreter der Araber in den besetzten Gebieten. Denn Recht hat keine der streitenden Parteien nach so langer Zeit mehr, nur die größeren Waffen. Und hier kann es nur die Aufgabe der Weltpolitik sein, zwei Streithammel immer wieder zurechtzuweisen, bis der Konflikt durch Gespräche gelöst wird. Sonst ist die Region für eine Partei immer verloren und für die andere Partei immer eine Hölle. Erst wenn alle nachgeben, gibt es auch Gleichheit für alle.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 7. Januar 2018

Trump ist ein Genie?


Ich denke nicht. Er war ein Wirtschaftskapitän mit sicher genialen Momenten, jetzt wirkt er eher etwas albern. Er war viel zu lange der Alleinherrscher in seinem, ohne Zweifel beeindruckenden Wirtschaftsimperium, dass ist sein Talent. Aber doch eher eine Inselbegabung, als Genialität.

Denn Genialität ist nicht nur an einen IQ>140 gebunden, sondern eher universell. Wie bei Einstein oder Leonardo da Vinci. Und selbst diese Beiden wären heute vermutlich keine besonders guten Politiker. Zum Ersten zu klug und zum Zweiten zu ehrlich.
Trump hingegen ist Befehls gewohnt und Widerspruch aus den eigenen Reihen, kennt er wohl wenig. Dafür ist er Gegenwind der Konkurrenz gewohnt und bietet dem Gegner sein trainiertes Selbstbewusstsein, wie man es von erfolgreichen Menschen erwartet. In der Wirtschaft eine Tugend, in der Politik allerdings, komplett falsch.
Denn Leute wie Trump, kaufen sich Präsidenten und werden es nicht selbst. Das zeugt dann nämlich doch schon, von einen gewissen Größenwahn.

Natürlich sind die meisten Kritiker Trumps, nicht den Gestank wert, den sie verbreiten. Die meisten sind vollständige, faschistische Loser, die sich als Links bezeichnen und nicht mal wissen, was das wirklich ist.
Halt das übliche Gutmenschen Fußvolk, welches glaubt, weil es mal was gehört hat, wisse es nun, wie die Welt tickt.
So etwas schickt man dann in den Krieg. Doch die meisten davon, sind so scheiße, das sie nicht mal dafür taugen würden.

In die Politik schickt man Leute, wie Obama. Der hat Anfang Dreißig kapiert, dass er als Anwalt für Verfassungsrecht nie besonders viel Geld machen wird und ging in die Politik. Was anderes kann er nicht und mit etwas Glück, ist er den politischen Umständen geschuldet, Präsident geworden.
Oder George W. Bush Junior, der war das schwarze Schaf der Familie, verpulverte das Geld der Familie in der Ölindustrie, wo sein Vater es schwer verdient hatte.
Ein Pleitier, Säufer und Taugenichts.
Mit dem konnte man nichts anfangen, deswegen schickte Papa ihn in die Politik. Ganz frei dem Motto, besser wir investieren in Entzugskliniken und Wahlkampf, als das wir weiter seine wirtschaftlichen Abenteuer finanzieren. Hat doch prima geklappt.
Zum Wohl der Wirtschaft, gab es Irak-Krieg Nr.2, die Wirtschaft stieß sich gesund. Und wie die zwei Twin Tower in New York einstürzten, das weiß der Junior bis heute nicht.
Aber er befahl den Krieg gegen den Terror, auch wieder ein staatlich finanziertes Konjunkturprogramm für die Kriegswirtschaft.

Dann hatten die Amis genug von zu viel Säbelrasseln der Republikaner und der Demokrat Obama kam grade recht, um die “linke“ Seele zu beruhigen. Ein farbiger, amerikanischer Moslem, nun musste die Welt ja besser werden. Obamas Bomben und Drohnen waren so linksdrehend friedlich, dass er sogar, den Friedensnobelpreis bekam.

Dem Falschspieler Obama jammern die “Linken“, in aller Welt hinterher. Was zeigt, wie sehr linken und grüne Salon-Bolschewistischen bei Club Mate und Latte Macchiato trinken verblödet sind.
Obamas einzige wirkliche Wohltat für das amerikanische Volk war, Obama Care, die Krankenversicherung für alle. Dumm nur, das viele Wähler diese nicht wirklich wollten, sie ist doch sehr unamerikanisch.
Aber ich denke, so mancher Amerikaner, weiß sie mittlerweile zu schätzen. Und es scheint, als ob Obama Care Trump überleben wird.

Wie lange Trump als Präsident hingegen überleben wird, darüber mag ich nicht spekulieren. Bis Dato hat er allen Versuchen widerstanden, ihn aus dem Amt zu mobben. Was dafür spricht, das seine pseudolinken Widersacher nichts handfestes gegen ihn in der Hand haben, außer seiner polternden Art. Aber er ist alt und somit nicht mehr so belastbar. Das er schnell "angepisst" ist, ist seinem Nervenkostüm sicher auch nicht zuträglich.
Und eigentlich interessiert es mich auch nicht mehr, von wem das amerikanische Volk sich verarschen lässt. Wir haben hier genug Idioten, über die ich schreiben kann.

George W. Lästerbacke