Donnerstag, 12. Januar 2017

Die Twitter Krake


Es ist sicher über Twitter wurde schon viel Kluges geschrieben. Darum muss ich mich dem schon in die Tastatur gedrückten Weisheiten kaum anschließen, dafür gibt es echte und gefakte Experten.

Ich werde nur mal pauschal feststellen, was hier läuft und das ist für einen Nutzer alles andere als erfreulich, von seriös mag ich hier nicht einmal mehr reden. Ich weiß nicht genau, wie viele dieser Twitternerds unter ihrem Twitterkönig, auch SEO genannt dienen und welche sinnvollen und hirnrissigen Regeln es gibt. Wenn ich sehe, wie diese Plattform mit Porno und Accounts des Islamischen Staates überschwemmt ist, dann sag ich eure Regeln sind für den Arsch, ihr witzlosen Sitten und Moralwächter. Ich muss auch nicht alle Regeln kennen, den ich bin ein normaler Nutzer, der dieses Netzwerk nutzt, um seine Ideen zu verbreiten und auch Menschen kennen zu lernen.

Trotz der hirnrissigen und völlig unzeitgemäßen 140 Zeichen Regelung bei Twitter, man kann kommunizieren, es ist nur etwas mehr Schwung in der Gehirnmasse nötig, um die Info in 140 Zeichen zu verpacken. Aber das ist nicht schlimm, den Facebook beweist, es ist nicht unbedingt die Anzahl der Zeichen ist, welche rege Kommunikation ausmachen, sondern der Intellekt aus wenig mehr zu machen.

Immer noch besser wie die Denunzianten-Plattform Facebook. Wobei das mit der weniger Denunzianten-Plattform bei Twitter vermutlich mehr der Unfähigkeit von Twitter zuzuschreiben ist, als der Unschuld der Betreiber. Twitter ist eben auch hier eher 20. Jahrhundert. Denunzianten wird es zwar leicht gemacht, doch diese müssen noch noch denken. Ein schwieriges Unterfangen, besonders für Denunzianten. Einigen Usern fällt es schwer richtig anzuscheißen. Nun ja, Twitter ist im digitalen Zeitalter, so was von Steinzeit, das die Nutzer wohl schon als intellektuelle Nostalgiker gelten dürfen. Allerdings sind die Schikanen, mit denen man rechnen muss absolut zeitgemäß und genauso lästig, wie bei Facebook und Co.

Da Twitter sich sowohl politisch, als auch rechtlich von diversen Politikeinflüssen nicht lossagt, sondern den Arsch hinhält und fragt, von wem man sich ficken lassen darf. Einziger offensichtlicher Grund, Angst vor Abschaltung und Repressalien aus der Politik. Ob in der Türkei oder Deutschland, die kleinen sogenannten Internetpioniere von einst, scheißen sich in die Hose und haben Angst Geld zu verlieren. Wobei Twitter beim Geldverdienen gegen Facebook wohl eher als Amateur gelten darf, nun ja schlechte Personaldecke schätze ich. Der User ist auch hier nur ein willkommenes Stück Nutzvieh, mehr nicht. Wenn auch nur schlecht gemolken.

So gesehen bin ich auch Nutzvieh, ein Umstand der mich aber nicht sehr stört, den mir nutzt Twitter auch. Allerdings erwartet man wenigstens in Ruhe gelassen zu werden, solange man nicht gegen geltendes Recht verstößt. Mache ich auch nicht. Ich sage nur frei meine Meinung, ohne andere Personen anzugreifen, Dinge worauf man heute eben achtet. Ich bin Autor und sollte somit das Wort halbwegs intelligent verwenden können. Außerdem hat meine Mutter mich gut erzogen. Ich bin ein Arsch, das mag sein, aber ich sage immer noch “Sie Arschloch!“

Also kommen wir zum Kern der mich ärgert, oder auch anders ausgedrückt, ich lass mir nicht gerne von Automaten und Leuten, die mehr vor dem Monitor onanieren, als in einer echten Frau abspritzen auf der Nase herum tanzen. Ich bin ein Typ altmodischer Mann, der Frauen die Tür aufhält, Blumen schenkt und Arschgeigen auf die Fresse haut. Weil reden ist gelegentlich auch ohne Sinn, obwohl ich Probleme durchaus eher verbal löse, wenn ein Gespräch Sinn macht.

So gesehen sind hinterhältige Attacken von Administratoren so ziemlich das Letzte, das ich hinnehme will. Doch du bist wehrlos gegen überbezahlte Nerds, deren Produktivität als Gegenwert für die Menschheit eine negative Bilanz aufweißt und die sich sonst wo verkriechen. Das ist nicht akzeptabel und ich wünsche diesen bestenfalls mathematisch IQ Begabten die Pest oder Ebola an den Hals. Im optimalen Fall hätte ich gerne die Koordinaten, der Rattenlöcher, in denen sie sich verstecken und Menschen schikanieren. Warum? Ich hatte mal eine solide Ausbildung bei den Raketentruppen, bevor ich meine Talente an gut zahlende Regierungen und Unternehme verkaufte. Also vor der Frühpensionierung.

Warum ich nun tobe? Ich bin seit 2010 bei Twitter, habe mir 3338 Follower aufgebaut und folgte diesen auch jede User war verdient. Diese wurden alle entfolgt, von Twitter und ich brauche Tage, um sie wieder einzufangen. Auch wenn Twitter nach drei Tagen den Vorherzustan halbwegs herstellte, die ersten 1700 musste ich manuell wieder folgen, das kostet viel Zeit.Reicht doch wohl um richtig verärgert zu sein, für mich in jedem Fall. Das einzige, was ich mir angeblich zu schulden kommen ließ, ich hätte automatisiertes Verhalten an den Tag gelegt. Wann und wo, keine Begründung, ich wurde auch nicht gesperrt. Nerd Terror, ganz Simpel. Zum Glück ziehe ich meine Besucher im Blog größtenteils über Google, so das Twitter mir mal den Buckel runterrutschen kann und ich diesen Artikel schreiben kann, selbst wenn mich diese Hilfsschüler des Lebens, die ihre Scheißregeln und Technik nicht beherrschen sperren.

George W. Lästerbacke

Montag, 2. Januar 2017

#Nafri, über Verbalverblödung


Mittlerweile finde ich, dass die Lage in diesem Land immer bedrohlicher wird, zumindest verbal. Wer sich seit 2015/16 anhört, wie absurd in großen Teilen eine Diskussion um eine geregelte Asyl und Einreisepolitik geführt wurde, der sitzt schon lange ratlos herum und denkt sich `Herr wirf Hirn vom Himmel`.

Besonders die rot-grüne Friede, Freude, Eierkuchen Fraktion argumentierte gegen jede Art von sachlichen Einwürfen erstaunlich emotional, aber dafür frei von sachlichen Argumenten. Ein neuer Verbalfaschismus etablierte sich, der den normalen Bürger zu Nazis, Pack und Denk unfähigen Volksgruppen erklärte, sobald dieser unbequeme Fragen stellte.

Grüne Islam-Experten mit dem Bildungshintergrund Türkei-Urlaub, rasten rastlos von einer TV-Talkshow zur nächsten, um mit missionarischen Eifer, aber ohne Sachkompetenz zu erklären, wie toll der Islam ist. Weihnachtsmärkte und Veranstaltungen im Schutz von Betonpollern und Maschinengewehren, die noch mehr Tote und Verletzte durch islamische Fundamentalisten verhindern sollten, sind eines der Resultate. Oder auch die Sexattacken von Silvester 2015.

Und nun, wo man denkt alle sollten mal wieder tief durchatmen und sich freuen, das dank neuer Sicherheitskonzepte der Jahreswechsel 2016 ruhiger verlief, gibt es tatsächlich Primaten, die sich darüber aufrege, dass die Polizei im Einsatz und in öffentlichen Sprachgebrauch #Nafri, die Abkürzung für Nordafrikaner einsetzt.

Wie dämlich muss man sein, das rassistisch zu nennen? Im Bezug auf große Gruppen Männer, die größtenteils nordafrikanischer Herkunft zu sein scheinen und es seit den Erfahrungen Köln und anderswo, in der Regel auch sind, ist da nichts weiter, als die Zuordnung einer allgemeinen Eigenschaft. Nämlich Männer aus dem Nordafrikanischen Raum.

Unter realen Bedingungen eines Großeinsatzes der Polizei, der sich auf große Gruppen von Männern konzentriert, die bereits dafür Polizei bekannt sind, das sie aus dem Schutz der Gruppe Straftaten begehen, ist es schon dreist, hier Rassismus zu unterstellen. Da eine regionale Zuordnung von Gruppen längst fester Bestandteil von üblichen Personenbeschreibungen ist. Kaukasischer Herkunft bedeutet ja auch nicht, das diese Gruppe Männer aus Kaukasien stammen, sondern bezeichnet ein anthropologisches Siedlungsgebiet.

Und in Köln und anderswo geht es um die Umsetzung eines Sicherheitskonzeptes, das sich Schwerpunktmäßig auf nordafrikanische Männer konzentriert, da diese Silvester 2015 in erheblichen Maße an Straftaten gegen Frauen in ganz Deutschland beteiligt waren. Wenn diesen Kleinköpfigen Gutmenschen das Wort #Nafri aufstößt, dann mögen sie doch einfach mal erklären, wie sie das Problem lösen würden. Wer hier Rassismus ruft, macht sich noch lächerlicher, als er schon ist.

Möchten sie Deutschland nun jedes Silvester irgendwelchen Männern überlassen, die sich Benehmen, als gäbe es keine Benimmregeln gegenüber Frauen oder wie ist das Konzept?

George W. LästerbackeNafri, Nordafrikaner, Silvester, Sexattacken, Polizei, Sicherheitskonzept,

Sonntag, 1. Januar 2017

Neujahrsansprache 2017


ALLEN LESERN DES PANOPTIKUS BLOGS WÜNSCHE ICH GESUNDHEIT, FREUDE UND ZUFRIEDENHEIT.
Natürlich nicht nur in 2017 Freunde, sondern ein glückliches Leben lang.

Ich möchte hier keine große, sinnlose Neujahrsansprache halten, ich bin ja nicht Bundeskanzlerin oder schlimmer noch Bundespräsident. Denn mit diesen beiden Peinlichkeiten möchte ich keinesfalls verglichen werden. Ich möchte nur fragen und hoffen.

Es ist gut und wunderbar, das dieses Silvester ruhig verlief. Es wurden zwar Horden gesichtet, die in 2015 für Angst und Schrecken sorgten, doch sie wurden auch von der Polizei vertrieben, soweit so friedlich. Doch ist es ein schönes und friedliches Silvester, das mit so viel Sicherheitspräsenz erkauft werden muss? In einem Land, das genauso gerne feiert, wie es hart arbeiten kann? Oder ist es nicht nur Teil der großen Lüge, erkauft mit massenhaft Polizei, die wir sonst nicht brauchten. Die Lüge, das unser Land bereichert und bunter wird, hinter Betonklötzen und Maschinengewehren, geschützt vor Horden von Kulturbereichern, denen nichts heilig ist, außer ihren eigenen Weltsichten. Kulturbereicherer die uns im schlimmsten Fall dafür ermorden wollen, das wir in unserem eigenen Land unsere Werte leben möchten.

Hoffen wir auf ein friedliches Jahr 2017 und mögen weise und intelligente Politiker die Führung unseres Landes übernehmen, wenn das auch nach der Quadratur des Kreises klingt. So stirbt doch die Hoffnung zuletzt, sagt man.

George W. Lästerbacke

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Leben, Tod und Teufel


Irritieren ist oft ein Anfang, um zu reflektieren.
Das Leben ist gefährlich und endet immer mit dem Tod. Ich habe die Überschrift „Leben, Tod und Teufel“ mit bedacht gewählt. Nicht um euch wirklich zu irritieren, sondern um euch zu interessieren. Denn das Leben endet immer mit dem Tod und der Teufel steckt im Detail.

Sind wir doch mal ehrlich, wir reden viel lieber über das Leben, als über den Tod. Doch wie anfänglich erwähnt, der Tod ist unser allgegenwärtiger Begleiter, denn wir sind geboren, um zu Leben und doch so sterblich. Wie es ein Professor der Philosophie auf die Frage nach dem Sinn des Lebens sehr schön formulierte „Wir wachsen, wir blühen, wir welken und letztlich werden wir wieder Teil des Universums. Das ist der Sinn des Lebens“.

Über den Tod wurde viel geschrieben, sachlich, poetisch und auch in einer, dem Menschen inne wohnenden und sehr verständlichen Angst vor dem so greifbaren und dem doch surrealen Bild einer unausweichlichen endlichen Zukunft dem Tod. Deshalb muss ich über den Tod auch gar nicht soviel ernsthaftes schreiben, doch ein paar Gedanken will ich euch mitteilen, bevor ich zu dem dann eher unterhaltsamen Aspekten komme, die der Tod bieten kann.

Was ist der Tod?
Der Tod ist sachlich betrachtet eine ganz klare Sache und doch unheimlich Unklar. Weil wir über eine surrealen Vorgang reflektieren, von dem man aus objektiver Sicht nichts sagen kann. Der Grund ist sehr einfach, was am Ende unseres Daseins, beziehungsweise nach dem Ende unserer Existenz wirklich geschieht, davon kann einfach niemand nach den uns bekannten Maßstäben berichten. Denn ein Toter ist von uns Lebenden gegangen und kann nicht mehr mit uns kommunizieren. Ob es ihm nun möglich wäre, weil er es tatsächlich könnte oder eben auch nicht, das sei hier einmal dahingestellt.

...sachlich
Sachlich betrachtet ist Fakt, der Tod stellt das erlöschen aller unserer notwendigen biochemischen Lebensvorgänge dar. Unser Körper wird wieder Teil des natürlichen Kreislaufes von Zerfall und Neubeginn in der Natur. So und nicht anders stellt sich der Tod erst einmal dar. Wir sind aus den Elementen des Universums entstanden und werden auch wieder zu diesen Elementen. Einfach nur Sternenstaub. Wir als Individuum hören auf zu Sein für uns und unsere Lieben. Sicher wir schaffen Orte für die zurückgebliebenen Menschen, die uns etwas bedeutet haben, um ihnen einen Ort zu geben, an dem sie sich erinnern können und trauern können. Doch auch das ist nur für die Menschen, die noch da sind und erst loslassen müssen, die Lebenden. Wir sind einfach nicht mehr da, nur unsere Körper, die sich langsam in ihre Elemente auflösen. Das ist der Fakt, den wir sachlich resümieren können.

… esoterisch
Andererseits sind da die vielen offenen Fragen. Was wird aus unserer Seele? Haben wir überhaupt eine Seele und was geschieht mit ihr nach dem Tod? Da haben wir den Surrealismus. der um den Tod gesponnen wird, das Mysterium. Auf der einen Seite ist da die Hoffnung, das etwas von uns bleibt. Wobei wir hier faktisch und realistisch sagen können, das wir uns dauerhaft in die Seele der Menschheit schreiben, das wiederum ist wohl nur den Wenigsten vergönnt und diese Frage, was wirklich bleibt, können wir schon gar nicht beantworten. Es gibt nur Glaube, Hoffnung und auch ein wenige wissenschaftliche und pseudo-wissenschaftliche Theorien. Die jedoch wiederum keine unserer Fragen beantworten kann, sondern nur neue Fragen aufwirft.

… wissenschaftlich und doch nur esoterisch
Wissenschaftlich betrachtet, wissen wir heute, das unsere Zellen aller Art mit Energie kommunizieren. Der einzige seriöse Anhaltspunkt, das wir ewig sind und unsere Existenz nie ganz verlöschen kann. Denn bereits in der Schule lernten wir den Energieerhaltungssatz. Der besagt, das Energie zwar ihre Form ändern kann, aber nie verloren geht. Im Bezug auf den Tod können wir also nur eins mit Sicherheit feststellen, Materie, also unsere Elemente, die lösen sich auf, gehen auf im Ganzen des Universellen auf und gehen nicht verloren, ebenso, wie die Energie unserer Zellkommunikation, die in irgendeiner Form erhalten bleibt. Doch unser individueller Körper, der hört auf zu existieren. Die uns inne wohnende Energie, der in uns kommunizierende Teil, der vielleicht unsere Seele repräsentiert, dieser Teil von uns existiert weiter. Was aber aus dieser Energie wird, ob sie weiterhin individuell existieren kann, als körperlose Daseinsform oder aber auch wieder nur als Teil des Universellen, das wissen wir nicht. Das bleibt eine Frage von Glaube, Liebe und Hoffnung. Es bleibt zu vermuten, das die Frage darauf nie oder erst in ferner Zukunft beantwortet werden kann. So wenigstens für die Lebenden, den wir, jeder du und ich bekommen diese Antwort am Tag unseres Todes.

Skurril, absurd und tödlich
Hiermit dürfte in Kürze alles dazu gesagt sein, was ich für notwendig und sinnvoll halte zum Thema des ernsthaften Reflektierens über den Tod. Doch wie ich schon am Anfang erwähnte, der Tod kann für uns Lebende durchaus auch unterhaltsame Aspekte haben. Zum Beispiel diesen Aspekt, des Todes durch Dummheit und Gedankenlosigkeit. Tode anderer Menschen, die überflüssig und sinnlos waren, doch in der Art ihrer Skurrilität so absurd, das sie uns zu einem Schmunzeln oder auch einem gehässigen Grinsen verführen können. Deshalb habe ich für euch einige dieser wirklich unglaublichen Fälle zusammen getragen und aufgeschrieben. Man könnte sagen, unfreiwillige Selbstmorde.

Rechtsanwalt Clement Vallandigham war so ein Kandidat meiner persönlichen Top Ten. In einem spektakulären Mordprozess bewies er, dass das Opfer eines vermeintlichen Mordanschlages tatsächlich Selbstmord begangen hat. Er konnte tatsächlich beweisen, das der Tathergang, den der Angeklagte beschrieb, genau so passiert war. Das einzige Vergehen, was der Angeklagte begangen hatte, zu spät am Tatort zu erscheinen, um den Selbstmord noch verhindern zu können. Er gewann den Prozess. Doch leider Überlebte er die Demonstration nicht, die Waffe war geladen und er blies sich sein vermutlich nur unzureichend genutztes Hirn aus dem Kopf. Er sicherte die Waffe nicht.

Oder aber der Mann hier in Südkorea. Genervt darüber, das er den Aufzug nicht mehr erreichte, trat er wütend gegen die Türen des Aufzuges. Diese öffneten sich darauf hin unerwartet und er stürzte 13 Stockwerke tief. Dreizehn Stockwerke, war wohl nicht seine Glückszahl.

Doch es gibt noch viel mehr Verrückte. In Jerusalem wollte ein Mann seinen Kamin reinigen, die Idee war von oben einen Besen in den Kaminschacht zu werfen, der nach unten durch den Kamin fiel, an einer Schnur befestigt. Ähnlich dem Kaminkehrer System eben, doch der Besen erwies sich als zu leicht. Da grade nichts besseres zur Hand war, befestigte er eine Handgranate am Besen (fragt mich bitte nicht, wieso eine Handgranate). Und prompt detonierte die Handgranate im Kaminschacht. Ergebnis Haus kaputt, Mann kaputt.

Ein anderer Mann gibt mit seinem Agenten Kugelschreiber an (die Dinger gibt es wirklich, Kaliber 22). Er führt die Waffe in geselliger Runde vor und richtet den tatsächlich Schuss fähigen Kugelschreiber auf seinen Kopf. Was soll ich sagen, er war dann mausetot, doch seine Freunde waren nun überzeugt, dass das Ding funktioniert. Dumm und Dümmer, doch es geht noch dämlicher.

Der unbeugsame Glaube an die Überlegenheit der technischen Innovation tötete in Toronto einen Anwalt. Doch diesmal war er in attraktiver Begleitung. In der offensichtlichen Überzeugung, das sein unzerbrechliches Sicherheitsglas in seinen Büro eines Wolkenkratzers tatsächlich unzerbrechlich ist, besorgte er es seiner Geliebten und Sekretärin im stehen an eben diesen bis zum Boden reichenden Fenster. Doch dieses Glas war offensichtlich fehlerhaft und nicht für ein heftiges Liebesspiel vorgesehen, die Scheibe zerbrach. Ob die beiden sich noch liebten, als sie 35 Stockwerke tiefer aufschlugen ist nicht überliefert. Doch die gehörnte Ehefrau freute sich vermutlich über den Tod, des untreuen Ehegatten und 10 Millionen kanadischer Dollar Entschädigung von der Firma, die dieses unsichere Sicherheitsglas verbaute.

Ive Rankel, seines Zeichens Mentalist wollte die Öffentlichkeit in Japan davon überzeugen, das er nur mit mentalen Kräften Fahrzeuge stoppen könne. Offensichtlich war er selbst davon so stark überzeugt, das er das könnte, so dass er nicht etwa einen kleinen PKW als Versuchsobjekt auswählte, nein es musste ein Hochgeschwindigkeitzug sein. Was soll ich sagen? Der Zug erreichte den Tokioter Bahnhof unbeschadet, Teile von Ive Rankel auch.

Persönlich fand ich auch diesen Todesfall ziemlich vermeidbar. Zwei Handtaschendiebe im Zoo bei Rom. Als sie blitzartig einer jungen Frau die Handtasche entrissen, wollten sie cleverer sein, als ein sie verfolgender Polizist und trennten sich. Eigentlich gar nicht dumm. Doch einer der beiden Spitzbuben wollte besonders clever sein, blöde Idee in einem Zoo über einen Zaun zu springen. Es war das Freilaufgehege der Tiger. Man sagt, die schönen wilden Tiere brauchten zwei Tage lang nicht mehr gefüttert zu werden.

Doch der absolute Favorit an Eitelkeit und Dummheit ist nicht mehr zu toppen, Kristof Azninski. Der junge Pole ist bei einem Saufgelage mit Freunden. Klar im Vollrausch werden die Mutproben immer krasser, aber das ist nicht mehr mit Suff zu erklären, das ist nur noch mit Blödheit. Ein Kumpel sägt sich mit einer Kettensäge die Zehen ab. Um nicht als Loser dazustehen, nimmt Kristof die Kettensäge und schneidet sich den Kopf ab. Was für ein Loser, gewonnen und doch verloren.

Ich denke das reicht für heute, um dem Tod auch etwas Gutes abzugewinnen. Manchmal erwischt es tatsächlich Leute, die so dumm sind, das es besser ist, sie verkürzen ihre Lebenszeit selbst. So könnten wir Anderen etwas ungestörter, die uns verbleibende Zeit auf Erden nutzen.

George W. Lästerbacke



Mittwoch, 21. Dezember 2016

Kein Mitgefühl, kein Rückgrat, keine Zukunft die Völker der Welt


Wisst ihr was schade ist, das wir in einer Zeit leben, in der wir selbst gestattet haben, das komplette Vollidioten uns vorschreiben wollen, was wir zu denken haben. Schaut euch rote und grüne Extremisten an, die sitzen im Bundestag, fressen sich fett von unserem Geld und wollen uns erzählen, wie die Welt zu funktionieren hat. Zumindest in ihrer beschränkten Weltsicht, die wiederum wir finanzieren müssen. Denn die akademischen Studienabbrecher und Anwaltsgehilfen, haben längst vergessen, dass man im echten Leben für viel weniger Geld, als die fetten Diäten arbeiten muss, die wir ihnen bezahlen. So richtig arbeiten und nicht palavern ohne auf den Punkt zu kommen.

In Zeiten, in denen geisteskranke religiöse Islamisten Weihnachtsmärkte oder andere Feste angreifen, sollen wir differenzieren. Als ob wir zu blöd wären zu begreifen, das unser Nachbar einfach nur an seinen Gott glaubt, aber seine Kollegen, die an den selben Gott glauben uns umbringen wollen. Wir erwarten Mitgefühl für die Opfer und Sicherheit gegenüber geisteskranken Fanatikern für unsere Steuern, doch was bekommen wir? Einen Scheiße labernden Bekloppten mit Bundestagsmandat nach dem anderen, allen voran, diese Kanzlermarionette Merkel, die die Empathie eines Eisberges ausstrahlt oder diesen Bundesclown Gauck.

Doch vermutlich bekommen wir, was wir uns verdient haben, denn in früheren Zeiten hätte das Gesindel, was wir heute Regierung nennen schon an den Bäumen gehangen. Aber vermutlich ist die Luft bei den Völkern schon lange raus, sonst wären Pissnelken, wie Adolf Hitler oder Josef Stalin doch gar nicht möglich gewesen oder sind wir einfach nur bescheuerte, egoistische Arschgeigen? Kriechtiere ohne Rückgrat, die Angst haben ihr bisschen Geld und Luxus zu verlieren.

George W. Lästerbacke

Dienstag, 20. Dezember 2016

Scheiße Wohnen, die Eisenhüttenstädter Gebäudewirtschaft


Was treibt man so zum Jahresende, wenn man nur dem Schreiben frönt? Na noch mehr schreiben Freunde. Es ärgert mich zwar, wenn ich über Dinge oder Sachverhalte schreiben soll, die eigentlich überflüssig sind. Weil es selbstverständlich sein sollte, das Service bei Dienstleistungsunternehmen funktioniert, doch allzu oft ist das eben doch nicht der Fall.

In meiner Stadt gibt es ein Service desorientiertes Unternehmen, über das ich schon öfters schreiben musste, weil man hier einfach nicht versteht, was Kundenservice ist heißt. Vom mobben der Kundschaft versteht man hier wirklich mehr, behaupte ich mal. Auch wenn das nicht auf jeden Mitarbeiter zutrifft, manche drangsalieren lieber Mieter, als die zuständigen Mitarbeiter von Scheinfirmen, die nur ausgegliedert wurden, um irgend wen zu übervorteilen. Das Finanzamt, die Kunden, die Sozialkassen oder die Mitarbeiter selbst. Wer weiß das schon so genau.

Ich schreibe wieder mal über die GeWi, die Eisenhüttenstädter Gebäudewirtschaft GmbH. Heute halte ich mich nicht im einzelnen auf, weil global verurteilen ist vielleicht nicht fair, liegt aber im populistischen Trend. Und was will man auch immer das Gleiche bemängeln, nach Darstellung der GeWi sind alles immer nur Einzelfälle, sind es aber nicht, das Unternehmen ist einfach schlecht geführt, da stinkt der Fisch am Kopf. Am Ende trifft es immer das schwächste Glied der Kette, den relativ wehrlosen normalen Mieter.

Der wenig Serviceorientierte und geistig stark verarmte Haufen von Krämer- und Buchhalterseelen ist wohl immer noch schwer damit beschäftigt, die angerichteten Schäden ihrer letzten Geschäftsführerin zu beseitigen und abzuzahlen. So das für den monatlich zahlenden Kunden wenig Verständnis übrig bleibt.

Ich hatte über Jahre das zweifelhafte Vergnügen zu sehen, wie wenig man sich bemüht behinderten Menschen bei der Beschaffung von sinnvollen Wohnraum behilflich zu sein. Dafür spreizt man sich lieber in den Medien wie ein Pfau mit wenigen Prestigeobjekten, wie dem “Jungen Wohnen“. Nicht nur eine Freundin, sondern einige Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte wanden sich an mich. Weil sie nötigen Wohnraum nicht bekamen, ändern konnte ich daran natürlich auch nichts. Obwohl, etwas änderte sich nach einem Gespräch mi der Bürgermeisterin. Es tauchte ein Brief eines Behindertenbeauftragten der GeWi auf, wie ich mich errinnere. Der neu eingesetzt wurde und eine Behinderte aufklärte, das der Wohnraum, der ihr angeboten wurde, ihren Ansprüchen genügen wurde. Rollstuhl gerecht nutzbarer Wohnraum und weitere Dummheiten waren die Grundaussage, eines offensichtlich völlig unqualifizierten Behindertenbeauftragten, der nie die Richtlinien des Bundesministerium für Soziales und Arbeit gelesen hat. Ein SPD Onkel mit der Qualifikation einer Schultererkrankung, soweit ich erfahren konnte. Doch wo Inkompetenz und Unwillen sich die Hände reichen, wie in keinem zweiten Unternehmen der Stadt, da bleiben die Schwächsten der Gesellschaft auf der Strecke. Es wird zwar mit vollen Händen aus Fördertöpfen geschöpft, aber immer munter am Bedarf vorbei. Geballte Inkompetenz wohin man schaut. Mieter, welche von anderen Mietern bedroht werden, was polizeilich belegt und nachvollziehbar ist, müssen Wohnungen räumen, weil sie Morddrohungen erhalten, die verantwortliche Mieter hingegen bleiben. Mieter mit Kindern werden mit Abmahnungen schikaniert, die haltlos sind. Mieter dürfen fast täglich den Lärm von Partys und Drogenhandel ertragen. Mir fällt da noch ein, wie Mieter die in Schimmelwohnungen hausen mussten, deren Schimmelproblem auf Baupfusch zurückzuführen war, zu trottligen Falschlüftern erklärt wurden und wie heute viele mit Zwangslüftungen versehene Wohnungen im Winter bei normaler Heizung zu Eislöchern mutieren, weil die Technik schrott ist. Neue Mieter werden von zänkischen Hausmeistern der erwähnten Scheinfirmen gemobbt, in freundlicher Zusammenarbeit mit Hausverwaltern der GeWi. Der Umgangston ist gelinde gesagt rau, eher dummdreist. Beschwerden bei der Hausmeisterfirma werden als Überreaktionen der Mieter abgetan. Es gibt Hausverwalter die nicht gewillt oder in der Lage sind, lösbare Probleme durch Gespräche und Lösungen vor Ort zu klären. Jedoch auf die Mieter losgehen, die ihre überteuerten Mieten bezahlen, anstatt zu helfen.

Einige dieser Vorfälle kann ich sogar aus eigenem Erleben bezeugen. Über die Jahre sehe ich nirgendwo etwas, was wir Gesprächsbereitschaft nennen, wenn es um Probleme geht. Ob es gedankenlose bis boshafte Hausmeister sind, die Mieter und Kinder schikanieren oder eben Hausverwalter ohne Sinn für Menschlichkeit. 2016 geht mein Preis für das Herzloseste Unternehmen in Eisenhüttenstadt neben den üblichen Verdächtigen, wie dem städtischen Energieversorger deshalb an die Eisenhüttenstädter Gebäudewirtschaft.

Übrigens, ich hab mit der Firma keine Probleme, allerdings auch nur, weil ich andere Sorgen habe und mich um meinen Scheiß selbst kümmere. Denn die Eisenhüttenstädter Gebäudewirtschaft tut es nicht. Ich muss also keine Sinnfreien Diskussionen mit Leuten führen, die besser Leerstand verwalten würden, als vermietete Häuser mit Menschen darin zu betreuen. Eben sowenig will ich mich mit rechthaberischen Hausmeistern ala Hausmeister Krause streiten. Diese Firma sollte besser Geld in Personal-Coaching investieren, als in einen neue Firmensitze, der vermutlich auch wieder nur halbseiden behindertengerecht ist oder gar Kundenfreundlich durch neues, gut geschultes Personal. 2018 gibt es sicher neues, wieder wenig Erfreuliches über die GeWi zu berichten.

Auch möchte ich erwähnen, das anonyme Kommentare unter dem Beitrag gelöscht werden, nur aus der schlechten Erfahrungen heraus mit anderen Beiträgen.

George W. Lästerbacke

Samstag, 3. Dezember 2016

Gewalt ist keine Lösung


Wenigstens ein lustiges Bild, zu einer strittigen Aussage. "Gewalt ist keine Lösung." Diese Aussage ist doch genauso sinnvoll, als wolle ich jedes Problem mit der Keule lösen zu wollen. Es gibt immer eine Mitte, die man finden sollte, in der Regel heißt sie reden. Aber eben nur in der Regel.

Doch wir brauchen uns nichts vormachen, betrachten wir die Welt, so fällt uns unschwer auf, dass sie für viele Menschen die Hölle auf Erden ist. Sie wird beherrscht von Soziopathen, Psychopathen oder einfach nur asozialen Arschlöchern. Und ich meine nicht nur die, welche die Macht ausüben. Diese schwer gestörten Personen findet ihr in der Nachbarschaft, im Supermarkt und auf dem Spielplatz. Denen geht es nicht mal um Macht und Profit, wie es bei den Eliten üblich ist, bei diesen kleinen Maden geht es nur darum, sich wichtig zu machen und vielleicht auch mal nach anderen treten zu können. Denn sicher ist, diese Maden sind auch nur Fußabtreter von anderen, die höher in der Nahrungskette stehen.

Nun ist die Frage, warum ist hier Gewalt keine Lösung? Ich stelle da eine andere Frage, Habt ihr schon mal versucht mit den vorgenannten Personen zu reden? Die Antwort kennen wir alle, die Eliten hören nicht zu und die Maden aus der Nachbarschaft? Die sind in der Regel zu doof für eine sinnvolle Kommunikation. Nun also bitte die Frage: Warum ist Gewalt keine Lösung, gegen Kriegstreiber die unschuldige morden, oder aber Maden aus der Nachbarschaft, die dir sonst bei passender Gelegenheit den Spaten über den Schädel ziehen? Auf diese Argumentation bin ich gespannt. Weil ich persönlich Notwehr immer noch für gerechtfertigt halte und es ein Begriff ist, der durchaus dehnbar ist, wenn es um die Menschenrechte, die persönliche Würde oder das Recht um eigene körperliche Unversehrtheit geht.

George W. Lästerbacke

Freitag, 2. Dezember 2016

“Wer wir waren“ - " Viva la Revolution!"


Ich habe mich heute erst mal etwas inspirieren lassen, von einem großem Mann in Deutschland, intellektuell ohne große Schulmeisterei. So wenigstens habe ich Willemsen immer verstanden. Einer der noch ein letztes großes Buch schreiben wollte, es aber nicht mehr schaffte.
Roger Willemsens letztes Buch sollte den Titel “Wer wir waren“ tragen. Es sollte das Versäumte von Heute aus der Sicht derer beleuchten, die uns folgen, unsere Kinder und Urenkel. Doch diese Buch wird von Roger Willemsen nicht geschrieben werden, seine Krebserkrankung und sein früher Tod haben das verhindert. Doch eine Rede, die er im Juli 2015 hielt, gab uns einen Vorgeschmack, auf das was Roger Willemsen uns wohl vermitteln wollte, eine Entkoppelung aus der Hektik des Zeitgeschehens, der Aufruf an die folgenden Generation, sich nicht einverstanden zu erklären mit dem, was wir so exorbitant verbockt haben.
Ihnen eine Welt zu hinter lassen, von der wir wussten, dass vieles falsch gelaufen ist und doch aus Eitelkeit und Egoismus, Diven gleich sehenden Auges in den Abgrund blickten, ohne wirklich etwas zu verändern.

Zitat: Roger Willemsen
„Wir waren jene, die wussten, aber nicht verstanden, voller Informationen, aber ohne Erkenntnis, randvoll mit Wissen, aber mager an Erfahrung. So gingen wir, von uns selbst nicht aufgehalten.“

Leider hat Roger Willemsen wohl recht, wir werden gehen ohne etwas zu verbessern. Wir hinterlassen eine Welt in der die Not die Oberhand hat, in der Armut ein Normalzustand ist. Denn wir haben ausgeträumt, alle Träume von einer besseren Welt. Wir sind nur noch Opfer von Ideologien oder Religionen, oder beiden Irrwegen des Geistes. Wir freuen uns lieber an spiritueller Realität und selbstfahrenden Autos, als an glücklichen Kinderaugen. Wir sind nur noch Zombies unseres Gutmenschentums, ohne auch nur eine Gute Tat für die Weltgeschichte beigetragen zu haben.

Die linken Weltenretter, die zwischen Kaffee Latte und Prosecco verpasst haben, linke Ideen zu verteidigen oder sie gar umzusetzen. Die Linken, die zuschauen, wie die Welt verhungert, wie der Globus globalisiert wird, ohne global gerechter zu werden.

Die Rechten, die ihre christlichen Werte verteidigen ohne sie selbst zu leben. Diese Rechten, die so selbstgerecht wie die Linken ihre Gesinnung vor sich her tragen, aber Maria und Josef am Heiligen Abend die Tür vor der Nase zuwerfen würden.

Diese Neoliberalen, die das letzte Hemd ihrer Großmutter verscherbeln würden, nur um den Ertrag ihres geliebten Zinseszins nicht zu verlieren.

Diese Wissenschaftler, die zusehen, wie sie zu Konsumhuren verkommen, die immer billiger die Welt mit Dingen fluten, die kein Mensch braucht.

Die selbstgerechten Politiker, die ihre Völker verkauft habe, um noch mehr Ungerechtigkeit zu schaffen, anstatt zu dienen, wie es ihre Amtseide verlangen.

Das zügellose Volk, was sich in immer mehr Konsum verliert, anstatt zu verstehen, das der Fortschritt auch im selbstauferlegten Verzicht besteht und das Demut nicht bedeutet, den Kopf hinzuhalten für gewissenlose Politiker.

Die Völker, welche vergessen haben, was es bedeutet revolutionär zu sein, um die Welt wirklich zu bewegen und sie gerechter zu machen.

All diese Menschen, die gewissenlos ihr Gewissen strapazieren, ohne auch nur den kleinsten Bösewicht davon abzuhalten, die Welt und die Völker zu vergewaltigen.

All das wollte uns Roger Willemsen sicher noch sagen, in einem Buch, das nie geschrieben wird. Deshalb hab ich es heute mal gesagt, in aller Kürze und Demut.

Denn auch ich bin ein Arschloch, was nichts verändert hat, obwohl ich an der Waffe ausgebildet wurde. Obwohl ich heute weiß, das man einige Dinge und böse Menschen nur mit einer Kugel stoppen kann. Viva la Revolution liebe Erben, macht es besser wie wir, ertränkt das Böse in Blut und pflanzt dann neues auf den fruchtbaren, mit Blut getränkten Äckern.

George W Lästerbacke

Dienstag, 29. November 2016

Wie ich den Weihnachtsbaum gerettet habe


Ich berichte euch heute eigentlich nichts Epochales, doch fand ich es bemerkenswert, welche Reaktionen es auf das Verschwinden des Weihnachtsbaums im Krankenhaus Eisenhüttenstadt gab. Vielleicht steckt doch mehr Abendland in uns allen, als wir es selbst denken.

Schon oft habe ich bemerkt, Weihnachten ist eine Farce geworden, der Kapitalismus hat aus uns und unseren Erben Konsumhuren gemacht. Deswegen messe ich Weihnachtsbäumen im öffentlichen Raum auch nur eine nebenrangige Bedeutung bei, auch wenn ich zu Hause selbst immer einen besonders schönes und prachtvolles Exemplar aufstelle. Einfach nur fürs Auge und weil eben Weihnachten ist.

Deswegen nahm ich auch den im Krankenhaus aufgestellten Weihnachtsbaum vermutlich nur nebenher wahr. Dieses eher kleine und kümmerliche Exemplar, das jedoch so viel Symbolkraft ausstrahlt. Doch ab heute sehe ich das anders.

Zur Zeit bin ich im Krankenhaus wegen eines Unfalls im Juni 2016. In einer Sitzecke für Besucher fristet ein eher bescheidender, künstlicher Weihnachtsbaum mit elektrischer Beleuchtung sein Dasein.

Nun lief mir im Fahrstuhl eine wirklich verärgerte alte Dame über den Weg, die berichtete, dass unser Weihnachtsbaum auf der Station, der Chirurgie/Traumatologie wieder abgebaut wurde. Sie bemerkte, man solle sich schriftlich beschweren und zwar jeder Patient. Denn Ärger merkte man ihr an, sie leitet vom Symbol des Weihnachtsfestes wirklich etwas wie Weihnachtsstimmung her. Auch waren andere Patienten sehr erregt und sichtlich verärgert.

Also dachte ich mir, als fleißiger Internet-Blogger will ich es genauer wissen, was hier los ist und der Sache auf den Grund gehen. Ich fragte die Schwestern und auch diese waren eher sauer und bemerkten, es sei wohl eine Anweisung der Geschäftsleitung. Ich fragte mich, was diese absurde Anweisung soll, also ging ich schnurstracks in die Verwaltung und erwischte auch den Geschäftsführer. Der gab mir freundlich Auskunft, dass er mit Sicherheit nicht für diese Anweisung verantwortlich ist, aber er sich schnell kümmern werde. Er wies auf seinen eigenen kleinen Weihnachtsbaum hin uns erklärte, warum sollte ich das denn verbieten?

Es passierte auch tatsächlich etwas, innerhalb kürzester Frist lag eine Dienstanweisung vor, dass die Weihnachtsbäume stehen bleiben, beziehungsweise wieder aufgestellt werden. Angeblich war wohl seine Frau, ebenfalls in der Geschäftsleitung, der Urheber der Weihnachtsbaum Entfernung, wegen der Hygiene. Genau werden wir es nie erfahren, ist auch nicht so wichtig. Denn ob dort wieder unreflektiertes Gutmenschentum wütet oder die Intoleranz anderer Religionen oder tatsächliche die Hygiene, am Ende war alles gut. Und weder Pegida noch AfD musste einschreiten, um unsere Werte zu verteidigen. Es rechte etwas Zivilcourage um zu fragen.

Interessanter waren die Reaktionen. Einige Schwestern bedankten sich, eine Schwester sagte „Sie sind der Patient des Monats, weil sie unsere Weihnachtsbäume gerettet haben.“ Heute ging das glatt weiter so, sogar die Oberärztin bedankte sich, das ich sofort bei der Geschäftsleitung erschienen bin, denn Weihnachten ohne Weihnachtsbaum, das geht eben nicht. Ob im Fahrstuhl oder der Cafeteria, überall bedankten sich die Leute. Es war mir schon etwas peinlich, allerdings muss ich sagen, solche Kleinigkeiten zweigen, das die Menschen unseren alten christlichen Symbolen im Abendland offensichtlich verwachsener sind, als es oft erscheint. Ein klein wenig mag ich Weihnachten nun wieder mehr, auch wenn das unfreiwillige „Heldentum“ nicht meine Art ist, doch wenn man Freude spenden kann, dann soll man es tun. Insbesondere, wenn es nur ein paar Worte sind, die man wechseln muss, um Missverständnisse zu klären.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 27. November 2016


„Nach Castros Tod kann es nur besser werden“

Ein Zitat der aus Kuba stammenden Sängerin Gloria Estefan und im Wortlaut ihr Kommentar:
„Der Griff des Castro-Regimes wird sich nicht über Nacht lockern. Doch der Tod eines Führers, der verantwortlich war für die Vernichtung Andersdenkender, für die willkürliche Gefangennahme Unschuldiger, für die Trennung von Familien, für die Zensur der Meinungsfreiheit, für staatlich unterstützten Terrorismus und für den wirtschaftlichen Niedergang eines ehemals blühenden, erfolgreichen Landes, kann für die Kubaner und für die Welt nur zu positiven Veränderungen führen.“

Ich verstehe solche Äußerungen von Gloria Estefan und hunderttausenden Exil-Cubanern nur zu gut. Fidel Castro hat über sie und ihre Familien Elend und vermutlich auch Tod gebracht. Er war sicher kein besonders netter Mensch, sondern ein Machtmensch und Ideologe, der auch zu Letzt nicht von seiner Weltanschauung abgewichen ist. Vermutlich ist Kuba ohne ihn nicht schlechter oder besser dran.

Denn entgegen der Behauptung von Gloria Estefan, war Castro nur die Wachablösung für den Diktator Batista, unter dem es den Menschen nicht die Spur besser ging, eher im Gegenteil. Batista war ein Diktator und Freund der Reichen, nicht seines Volkes. Das sollte man bei aller berechtigten Kritik an Castro nicht vergessen. Außer vielleicht ein paar wenigen Superreiche, die mit Kubanischen Rum, Zigarren oder Zuckerrohr reich wurden. Und nicht zu vergessen, US-amerikanische Mafiosis wie Meyer Lansky, die Havanna mit Batistas Hilfe zu einer Glücksspielmetropole für Amerikaner machten. Das Batista Andersdenkende genauso verfolgte, folterte und tötete, wie Castro, davon mal ganz abgesehen. Ein böser Mann löste einen anderen bösen Mann ab.

Man kann Castro nur zu Gute halten, das er immer eine Grundversorgung der Bevölkerung sicherte, Lebensmittelkarten, als eine ungewöhnliche Form eines Bedingungslosen Grundeinkommens, sowie der kostenlose Zugang zum Gesundheitswesen und dem Bildungssystem waren immer für das ganze Volk ein Gewinn. Ein autonomes und erfolgreiches Wirtschaftsmodell, das war der kubanische Sozialismus hingegen nie. Wirklich selbständig existieren konnte Kuba auch unter Castro nicht. Die Lobeshymnen, die heute mancher Politclown auf Fidel Castro anstimmt, sind mir eher unverständlich. Castro ist niemand, dem die Welt nachtrauern muss, eben sowenig, wie den alten SED Bonzen der DDR. Natürlich muss man akzeptieren, das viele Kubaner ihn liebten, er war der Commandante und ein Symbol des Widerstandes gegen die USA und Batista. Eben ein nationaler Volksheld für ein kleines Volk. Doch kein Held für die Welt.

Ps: das in Kuba etwas fürs ganze Volk besser wird, das wage ich allerdings zu bezweifeln. Denn nun wird es über kurz older lang zum gefundenen Fressen für diese Demokraten. Sorry etwas lästern muss sein.

George W. Lästerbacke

Foto: Ralf Roletschek 2003