Montag, 26. September 2016

Schnüffelsoftware, 37 mio gelesene Mails, Muster Email.



Es ist ja schon eine Weile her, NSA-Affaire und Co. Wieder ohne Konsequenzen für Politik, Verantwortliche und Unverantwortliche. Aber ein sollte bleiben, der ironische Blick zurück und deshalb ....

Die Realität heute, der Bürger wird immer unwichtiger. Einst, da kümmerte man sich noch, was den das Volk so denkt. Heute lesen Sie Emails. Aber nicht Deine, nein. Du musst heute schon Terrorist sein oder Politiker bei der Linken und der NPD, sonst bist du völlig uninteressant.
Da die Schnüffler ja auch keine Lust mehr haben, selber zu lesen, schufftet eine Software, die nach Schlagworten sucht. Das schafft wiederum die Chance für Normalos, entlich mal wieder wahrgenommen zu werden. Schlagworte, wie Atom, Plutonium, Atombombe, Anschlag, Bombe, Dünger, Waffen, Chaos und viele andere Worte, die wir selten benutzen, diese erregen das Interesse der Software und somit der staatlichen Schnüffler.

Eine Mustermail muss her. Damit Alle die unbeachteten Bürger, wieder für den Staat von Interesse sind. Wir wollen auch gelesen werden.
Natürlich sollte diese Mail nich darauf schließen lassen, das der Verfasser ein Terrorist, ein Linker oder Rechter ist. Normalo muss er bleiben. Aber ich versichere Euch, versendet Ihr diese Mail, werdet ihr gelesen.

Muster Emaile für Aufmerksamkeitsdefizit geplagte.

Liebe Tante Clara

Ich habe schon lange nichts mehr von Dir gehört und dachte, ich frage mal nach, wie es Dir geht. Und ich erzähle dir, was bei mir so los ist. Keine Panik ich werde dich jetzt nicht mit explosiven Infos stressen. So Bombe aufregend ist mein Leben als Autor ja auch nicht.

Es geht mir recht gut. Vor Monaten las ich einen Anschlag in meiner Stamm Disse, das dort ein Speed-Dating läuft.
Das interessierte mich natürlich. Zwar setzte ich keine großen Erwartungen darauf, letztlich hängen diese Art Anschläge heute von Berlin, über Frankfurt bis München, überall und meistens klappt es mit der Liebe doch nicht.

Aber du wirst es nicht glauben, ich war beim diesem Speed-Dating und traf speedmäßig zehn Frauen, an einem Abend. Eigentlich ein Chaos, dieses Speed-Dating. Typisch diese Erfindung der Amerikaner. Doch irgendwie interessant. Zwei der Damen hätten echt einen Berechtigungsschein als Waffe benötigt. Die eine war so eine rechtsextreme Amazone, aber sehr sexy. Doch politisch, waren wir dann doch zu indifferent. Die andere Dame, war so etwas, wie eine Abgeordnete der Linken, aber nicht linksextrem und Pazifistin, halt so die Sorte gegen Atomenergie, für Soziale Sicherheit, gegen Atombomben und so so vieles andere. Schön war auch, sie ist nicht so eine Vegetarierin oder Veganerin war, die können ziemliche religiöse Fanatiker sein in ihrer Lebensphilosopie. So wie Islamisten, wo jeder gleich Al Qaida dahinter vermutet. Nun, was soll ich sagen, sie ist jetzt meine Freundin und es knistert bei uns gewaltig. Sie ist schon ein wenig verstrahlt und so, aber es ist Liebe.

Aber nun genug von mir. Apropos verstrahlt, nimmst du immer noch die diese Jodtabletten, gegen das Plutonium, das du in den 1980ern vielleicht mit den Tschernobyl Gemüse gegessen hast? Baust du auch wieder im Garten eigenes Gemüse an? Einer meiner Freunde ist Großhändler für Düngemittel. Ich könnte Dir da einen guten Rabatt für Dünger besorgen. Ammoniumnitrat wird ja auch immer teurer. Wenn du den Dünger benötigst, liebe Tante Clara.

Jetzt muss ich leider erst einmal schließen.

Ganz liebe Grüße von
deinen George W. Lästerbacke.

Montag, 22. August 2016

NORDKOREAs Säbelrasseln

NordKoreas Diktator Kim Jong-uns, das Säbelrasseln und die berechtigte Frage ob da ein wahnsinniger Politiker agiert.

Auf Grund einer Facebook Diskussion, werde ich nochmal versuchen meine rein persönliche Meinung zur aktuellen Lage zusammen zufassen. Wobei ich sagen darf, die Nordkoreanischen Erstschlagsphantasien sind doch mit schöner Regelmäßigkeit da. Denn Artikel brauche ich nicht mehr neu schreiben, nur noch aus der Schublade zaubern.

Bei dem „großen“ Diktator Kim deutet für mich nichts auf Wahnsinn hin. Eher ist klar, das er durchaus weis, was in der Welt passiert und sich dessen, was er tut sehr bewusst ist. Etwas erinnert er mich an Donald Trump. Crazy Kim`is Dauerwerbetrommel für sich selbst. Er wurde in Schweizer Internaten geschult und ausgebildet. Sein Kontakt zu westlichen Schülern war sicher gut genug, um sich ein grobes Bild über die westliche Welt zu machen. Seinen Universitätsabschluss kann man nicht bewerten, allerdings hat er fünf Jahre studiert und das koreanische Bildungssystem hat nachweislich eine gute Qualität. Es wird Kim nachgesagt, ein guter Militärstratege zu sein. Also dürfte ihm im völlig klar sein, das seine Truppen wohl in der Lage wäre Südkorea zu überrennen (Nord Korea hält immerhin etwa 1 mio Mann unter Waffen), nicht aber dessen Verbündete. Seine wenigen Atomwaffen taugen nur zur Abschreckung.

Vielmehr war zu beobachten, das Kim nach Amtsantritt einen moderateren innenpolitischen Kurs einschlug. Eine vorsichtige marktwirtschaftliche Öffnung und die Abwendung von marxistisch-leninistischen Dogmen. Im westlichen Staaten wohl dieser Fakt zwar willentlich ignoriert, aber im inneren Nord Koreas ist das fast revolutionär. Was beweist, das Kim sicher nicht das System umkrempeln wollte, aber doch allgemeine Notwendigkeiten der Modernisierungen erkannt hat.

Bis Ende 2012 war dieser Kurs auch klar erkennbar. Provokationen nach außen waren eher eine Ausnahme und als innenpolitische Inszenierung zu betrachten.
Ein Kurswechsel der im Moment in gute, alte kalte Kriegsrethorik ausartet, ist erst seit Januar 2013 zu beobachten.

Dafür gibt es mindestens zwei Gründe und diese sind einfach zu erklären. Der erste Grund ist natürlich die Südkoreanisch – amerikanischen Truppenmanöver vor der Haustür. Ein Macht bewusster Führungskader, der sich als letztes Bollwerk gegen die imperialistischen Gefahr darstellt, muss wohl so handeln. Kim muss seinem Volk zeigen, das sie Alle den richtigen Weg gehen.
Der innenpolitisch jedoch wichtigste Grund sollte sein, das lt. Geheimdienst Quellen im Frühjahr ein Attentat auf Kim verübt wurde. Vermutlich aus den eigenen Reihen heraus.
Was darauf schließen lässt, das sein zaghafter Versuch, eines moderater innenpolitischer Kurs, bei Hardlinern innerhalb des Militärs und der Koreanischen Arbeiter Partei nicht unbedingt nur Freunde fand.

In diesen Kontext ist das augenblickliche Gebaren Kims recht gut nachvollziehbar. Einerseits dem eigenen Volk zeigen, das man in der Lage ist außenpolitisch Stärke zu zeigen und sich notfalls verteidigen zu können, andererseits innenpolitisch Führungsstärke zu demonstrieren und die eigenen Reihen zu schließen. Vermutlich auch mit dem Ziel eigene Kritiker unauffällig auszuschalten. Er ist letztendlich ein Diktator.

Daran lässt sich wohl kaum Wahnsinn zu erkennen, sondern eher bestmögliche innenpolitische Strategie zum Machterhalt. Was Kim wiederum, als einen klugen, kaltblütigen Strategen zeigt.

Die Spekulation, das dieser Mann tatsächlich Atomraketen auf Süd Korea oder US amerikanische Stützpunkte abschießen würde und sich somit praktisch selbst aus der Geschichte tilgt, ist schon eher dumm.
Warum sollte Kim einen Anlass geben, Nord Korea anzugreifen? Was ohne Zweifel das Ende des „großen“ Diktators wäre. Er zündelt bewusst mit brutalst möglicher kalter Kriegsrethorik, hat ab die Lunte nicht angezündet. Kim beweist sich als geschickter innenpolitischer Populist. Sein Erscheinungsbild nach außen, dürfte ihm vermutlich relativ egal sein. Da er außenpolitisch praktisch isoliert ist.
Laut Geheimdienst Quellen, hat er zwei Atomwaffen fähige Mittelstreckenraketen an die Küste verlegt, die strategische Ziele in Süd Korea erreichen können und US Militärstützpunkte. Doch es wurde von keiner Mobilisierung berichtet. Was ein Indiz für praktische Kriegsvorbereitungen wäre, aber auch noch kein handfester Beweis, für eine Kriegsvorbereitung. Das würde bestenfalls beweisen, das der Verteidigungszustand hergestellt ist.

Natürlich ist eine solche politische Lage kritisch zu betrachtet, da von außen nicht zu 100% beurteilt werden kann, ob sich die Lage nicht zuspitzt. Aber ich sehe im Moment nur gezielte Panikmache. Die westliche Politik legitimieren soll und auch hervorragend geeignet ist, von wirklichen Problemen in der westlichen Welt abzulenken.

© George W. Lästerbacke


Freitag, 5. August 2016

Den Gutmenschen leicht erklären?


Was Wikipedia uns dazu sagt:
Gutmensch ist sprachlich eine ironische Verkehrung des ausgedrückten Wortsinns „guter Mensch“ in sein Gegenteil, und gilt als politisches Schlagwort mit meist abwertend gemeinter Bezeichnung für Einzelpersonen oder Personengruppen, denen ihr Attribut „Gutsein“ oder „Gutseinwollen“ als ...
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Gutmensch

Durchaus vernünftig definiert, aber ob heute der Sachverhalt der Verunglimpfung von Menschen durch den Begriff tatsächlich noch gegeben ist, das bezweifle ich stark. Denn es geht nicht mehr nur um ein philosophisches Konzept von Gut, besser, am besten sondern um die Existenz der einen oder anderen Werte oder eben, um das gegenteiliges Konzept. Die Auslöschung alles nicht Konformen.

Viele von uns fragen sich auch wenn man den Nazis die Kreation des Begriffes zuschreibt, was bitte ist eigentlich ein Gutmensch? Denn Definitionen sollte man nicht trauen, insbesondere nicht, wenn diese aus dem Internet stammen. Da darf nämlich jeder, sogar ich was reinschreiben. Ich könnte jetzt natürlich dazu sehr ausführlich schreiben, aber es geht auch in Kurzform.

Der Gutmensch im heutigen Wortsinn, ein Mensch der gegen den “gesunden“ Menschenverstand agiert. Denn der normale Bürger, versuchen zumindest mit dem “gesunden“ Menschenverstand, die Welt zu verstehen. Wobei ich natürlich nicht jeden zubillige, das er den gesunden Menschenverstand für sich beansprucht, diesen auch tatsächlich hat. Doch das wäre schon wieder ein anderes Thema

Was ist nun der gesunde Menschenverstand? Der gesunde Menschenverstand ist in der Sache nichts Aufregendes, sondern eher ein Kombination verschiedener Überlebensinstinkte. Unser Gehirn versucht uns mit der Logik unserer Erfahrungen und erworbenen Wissens durchs Leben zu führen. Kurz gesagt, man versucht erfolgreich zu Denken, auch unter Berücksichtigung eines Bauchgefühls. Ergo, bedeutet das für uns, so recht logisch ist der gesunde Menschenverstand auch nicht, aber wenn es passt, leben wir besser.

Wenn der gesunde Menschenverstand der versagt und durch ideologisierte Stereotype ersetzt wird, das nennen wir heute Gutmenschentum. Sein Vertreter, eben der klassische Gutmensch, den sich der einfache Bürger vorstellt, gibt es so nicht. Es kann jeden treffen, insbesondere mit zu viel Bildung versehene Zeitgenossen können in dem Wust an gesammelten Eindrücken ihres Lebens und immer konform hergebeteten Leitsätzen zur kulturellen Vielfalt die Orientierung verlieren. Man kann den Gutmensch auch so beschreiben, er denkt an der einen Stelle zu viel und an einer anderen, aber evolutionär wichtigen Stelle zu wenig. Die Erkenntnis, das kulturelle Unterschiede, den Unterschied zwischen Freiheit und und Unfreiheit machen, lernt man eben nicht in einem ägyptischen Urlaubshotel oder einem türkischen Basar. Denn wirklich weit gereist ist auch der Gutmensch in der Regel nicht. Die Menschen, die wirklich die Welt kennengelernt haben, wissen sehr wohl, dass das Zusammenleben verschiedener Kulturen unweigerlich zu Spannungen führt. Spannungen, die man je nach Kulturkreis beheben kann, allerdings oft nur über Generationen.

Dummheit unterstellen wir dem Gutmenschen nicht, dass tut er schon zu genüge mit Andersdenkenden. Wir brauchen nur schauen, was für eine Figur eine Claudia Roth oder ein Sigmar Gabriel dabei machen. Dem einen glaubt man nicht, was er darstellen will und der Frau Roth, der glaubt man schon, wenn sie mal wieder besoffen trällert, wie toll Multi-Kulti ist. allerdings zweifelt man oftmals beim zuhören an den Gottgegebenen IQ der Frau. Der Gutmensch hat zu seiner näheren Umgebung ein eher gespaltenes Verhältnis. Zu ähnlich erscheint es ihm sein direkter Artgenosse der deutsche Nachbar, als das er ihn akzeptieren kann. Der Gutmensch steht mehr auf Exotik. Fremde Länder, fremde Sitten und Gebräuche. Das ist aufregend und beflügelt seine Phantasie. Die Befruchtung der Kulturen, er vergisst nur zu schnell, dass "Döner für alle", länge nicht Multi-Kulti ist, weil selbst der Döner noch ein urdeutsches Essen ist, nur eben von einem Türken in Deutschland erfunden wurde. Was ich persönlich durchaus mal echt kulturelle Befruchtung nenne.

Diesen Vorgang versteht der Gutmensch jedoch nicht wirklich, aber er findet es toll, die Sache mit der Befruchtung. Auch wenn zu befürchten steht, das der Gutmensch oft den Unterschied hormoneller Geistesverwirrung auf Grund tatsächlicher Befruchtungsgelüste nur schwerlich erkennt. Sex spielt beim Gutmenschen vermutlich eine wichtige Rolle, aber auch dass ist sicher wieder ein anderes Thema.

Toll fände es der Gutmensch, wenn alle anderen es auch toll finden würden, diese Sache mit der Kulturbefruchtung. Aber eben die breite Masse der Bürger hat diese gesunde Menschenverstandskrankheit. Entweder sind diese Normalos krank oder aber in der Gutmenschen-Logik, können diese Menschen dann nur Rassisten und Nationalsozialisten sein, das ist natürlich klar. Das Rassismus und Nationalsozialismus so gar nichts mit einem kritischen Blick auf zu viel Multi-Kulti Phantasien habe, dass ist für den Gutmenschen nicht wichtig, denn um darüber zu reflektieren ist Unsinn, denn Nazi klingt toll und jeder kann es schreiben.

Weil nur der Gutmensch ist weltoffen und tolerant, der Rest der Steuerzahlenden Bürger sind alles kleinbürgerliche Spießer. Wobei der Gutmensch weltoffen und tolerant, als „Leg dich hin und lass dich ficken, bis zur Selbstverleumdung versteht.“ Was wiederum bei seinen Normalo Nachbarn ein gewisses Unverständnis hervorruft. Man könnte vermuten, die Eltern der heutigen Gutmenschen Gesellschaft und einige Vertreter dieser haben als 68er zu viel Drogen genommen, aber das wäre gemein. Und gemein, das wollen wir auch nicht sein, wir Normalos.

Vielleicht sollte man an dieser Stelle bemerken, der Gutmensch ist eine gefährdete Art, denn oft erkennt er die Gefahren für seine Art zu spät. Darum schützen wir ihn vor sich selbst, bevor er ausstirbt.

George W. Lästerbacke

Samstag, 16. Juli 2016

Türkisches Militär ohne Einheit, die Demokratie kaputt


Erdogan ist seit langen ein Kandidat für einen Staatschef, der von Militärs aus dem Amt gejagt wird. Das lag insbesondere beim türkischen Militär auf der Hand. Das Militär stand immer für die Ideen Kemal Atatürks, dem Staatsgründer, der die Türkei in das 20. Jahrhundert führte und für einen modernen Staat ohne Beeinflussung der Religion. Am 29. Oktober 1923 wurde eine Moderne, der Zukunft zugewandte Türkei Realität und man öffnete sich nach Europa und der Welt. Das Militär verstand sich immer als der Bewahrer der kemalistischen Werte. Der Militärputsch hat in der modernen Türkei durchaus Tradition und richtete sich immer gegen Potentaten mit demokratischem Anstrich. Das Geschwätz sogenannter "Experten", die eine Demokratie in der Türkei gefährdet sehen, die es nur in der Theorie gibt, darf man ruhig ignorieren. Denn geschichtlich vertrat das Türkische Militär in der Regel demokratische Werte. Es scheint zwar denkbar, das die Unterwanderung der Streitkräfte durch islamische Fundamentalisten diese Tradition beenden wird, allerdings ist es eine These deren Richtigkeit erst die Zukunft bestätigen kann.

Wir sehen das Militär scheitern, offensichtlich bestand in wichtigen militärischen Kreisen kein Dialog zum Putsch. Hier agierte eine isolierte Gruppe, nicht die führende Teile des Militärs. Zu vermuten ist, das traditionell islamisch orientierte Vertreter im Militär einen Putsch gegen Erdogan nicht mitgetragen hätten, so das auch innerhalb der Armee natürlich sehr konspirativ gearbeitet wurde. Ein Unterschied zu früheren Putschversuchen, die in der Regel von den gesamten Streitkräften getragen wurden. Das zeigt uns auch, das Erdogan sich bereits bis tief in die Militärführung mit seiner AKP vernetzen konnte. Das Militär scheiterte noch nie. Sogar die Vorgehensweise der Putschisten erscheint recht stümperhaft und dilettantisch. Die Tageszeit, in den Abendstunden sind ein schlechter Zeitpunkt für einen Putsch. Es ist keine Neuigkeit, dass die Nachtstunden immer die bessere Wahl sind. Die Zeit für Überraschungen. Selbst für Insider kam das Geschehen überraschend, also mehr Ungereimtheiten, als erhellende Erklärungen. Spekulationen dass der Sultan den Staatsstreich selbst inszeniert hat, erscheinen nicht so absurd, wie sie sich noch vor Tagen angehört hätten. Jedoch kann man vermuten, dass Erdogan eher die Gunst der Stunde nutzt, um seinen Kurs weiter zu verschärfen. Auch wenn die Säuberungen im Justizapparat praktisch noch, während der Putsch am laufen war, erstaunlich scheinen. Hier könnte man eine Vorbereitung von langer Hand spekulieren, bei Zahlen zwischen 2000-3000 Beamten. In den letzten Tagen wurde die Säuberungswelle bekanntlich großflächig auf viele Bereiche des Staates ausgedehnt. Insgesamt sind den Erdogans Säuberungswellen nun Zehntausende zum Opfer gefallen, was die EU-Führer nur leicht zu irritieren scheint. Über die Inszenierung des Putsches wird man nur spekulieren können und nur die Zukunft wird zeigen, ob die Türkei nicht der neue Maßstab für eine EU-Diktatur wird. Denn Demokratie ist ja nur noch ein Wort für Erdogan und seine EU-Kumpane.

Fazit: Man darf vermuten, dass der Weg der Türkei in die EU nun lange verschlossen bleibt. Denn die Unterwanderung des gesamten Staates, inclusive des Militärs durch Islamisten schein gewiss. Meldungen in der britischen Presse, das Soldaten von Islamisten enthauptet wurden und angeblich in sozialen Netzwerken kursierende Foto davon, würden ins Bild passen. Über die letzten tage ist wohl klar, dass es zu Folterungen und Tötungen von Wehrpflichtigen durch Islamisten gekommen ist. Das die Türkei auf dem Weg in einen Gottesstaat ist, ist allerdings zu befürchten. Langfristig darf man die Türkei eher als Gefahrenherd sehen, denn als loyalen Partner in der Nato. Ich verstehe zwar das ständige hofieren Erdogans und Co durch EU und Nato, sehe es aber nur als unnötige Taktiererei. Welche den Weg zu einem kalten Krieg mit Russland ebenen soll. Weil es wieder nur um Profite geht, die der militärisch-industrielle Komplex in den USA generieren muss, um zu überleben. Erdogan als Trittbügelhalter der kalten Kriegsprofiteure. Die Türkei als Staat, das will nämlich niemand in der EU, sonst wäre sie schon drin, wie der halbe Ostblock. Ich bezweifle sogar, das Erdogan den EU-Beitritt wirklich will, für ihn ist das auch nur eine Taktik, um sein Wahlvolk bei Laune zu halten.

George W. Lästerbacke

Hass-Sprech - Wahnsinn mit System?


Der neue Herr und Bestimmer, über das was richtig oder falsch ist, wenn es um das Wort geht, Heiko Maas hat heute wieder sein Projekt "Unterdrückung der Meinungsfreiheit und die Jagt auf Dummschwätzer" moderiert. Der kleine Ideologe mit der großen Schnauze, wenig Intellekt und großen Vorbildern in der Deutschen Geschichte, freut sich, das er mit Ex-Stasis, anderen dubiosen Gestalten, jedem billigen Denunzianten im Land und von ihm vergewaltigten Betreibern sozialer Netzwerke ein erfolgreiches Terror-Instrument im Internet geschaffen hat, ist aber noch nicht zu Frieden. Zu wenige Opfer und zu wenig Löschungen im Net. Dabei könnte er doch zufrieden sein. Er hat es mit seinen Hetzkampagnen, bis auf die Straße geschafft. Die Post-Internetgemeinde 60+ ist oft so eingeschüchtert, dass sie sagen: "Ich sage lieber nichts gegen sogenannte Flüchtlinge und Merkel", sonst komm ich noch in den Knast. Mielke wäre stolz auf solchen Nachwuchs. Heiko Maas, ein lupenreiner Pseudo-Demokrat glänzt vermutlich auch nur mit falscher Bescheidenheit, wo er doch nun ein ganzes Volk terrorisieren und disziplinieren kann. Viele Menschen denken wie ich, sie Herr Maas und ihr seltsam abstruses Gefolge sind hoffentlich eine geschichtliche Eintagsfliege. Niemand braucht in Deutschland nochmal zwölf Jahre einer Terrorherrschaft, die letztlich das ganze Land ins Unglück stürzte. Ideologen und Zensoren, die Andersdenkende jagen sind seit Göbbels und Mielke verpönt. Die Masse der Deutschen hat aus der Tyrannei eines Adolf Hitler gelernt. Die deutschen Politiker leider nicht. Ich sage, wir, die "schweigende" Mehrheit, sehen einiges anders Herr Mielke-Verschnitt.

Ich denke nicht, das Hasskomentatoren eine Demokratie bereichern, sollten aber auch keine Gefährdung dieser verursachen. Denn dazu sind diese kleinen Wichte, die sich im Netz allzu wichtig tun, zu unbedeutend. Bestehendes Strafrecht ist ausreichend, um besonders üble Zeitgenossen zu disziplinieren. Diese können sich nicht mal einen richtigen Anwalt leisten, werden aber vor Gericht in unangemessener Art und Weise fertig gemacht.

Während übelste Straftäter die von Vergewaltigung bis zum Mord, sehr viel kriminelle Energie zu bieten haben, im direkten Vergleich, heute mit Glacehandschuhen angefasst werden. Ich denke, viele von den Großfressen sind unbedarfte, einfach Dummschwätzer mit der eine Demokratie umgehen können muss. Meinungsfreiheit ist ein zu hohes Gut, um es leichtfertig zu opfern. Gleichzeitig gibt es einen Freifahrtsschein für Ideologen und Zensoren, die jede Art von Kritik an Regierung, Politik und Parteien mundtot machen möchten und hier das Werkzeug dazu in die Hand bekommen.

Zensur und politische Verfolgung in einer Demokratie ist theoretisch unvorstellbar. Doch heute in der Bundesrepublik Staatsräson. Und ehrlich, der Rest Demokratie, der in der Bundesrepublik noch rudimentär verblieben ist, überzeugt nicht. Dieser Umstand führt dazu, das viele Bürger bereits feststellen, wir leben in einer Diktatur. Und gut, wer das Treiben der feiste, alte böse Frau sieht, die einst leicht spöttisch, als Mutti bezeichnet wurde, der möchte das auch fast glauben. Demokratie trägt sich aus dem Volk, nicht aus einer Ideologie und wenn sie noch so sehr behauptet, sie wäre die einzig wahre Meinung. Wenn Ex-Stasi Mitarbeiter darüber wachen, das der Bürger nur das sagt, was die Politik hören möchte und dieses Beschnüffeln auch noch aus Steuern finanziert wird, um die Meinungsfreiheit zu kontrollieren, dann ist das Ende der Geduld erreicht.

Hier ist die Grenze erreicht, wo Widerstand zur Pflicht wird. Widerstand den selbst das Grundgesetz einfordert. Noch gibt es eine Chance durch Wahlen etwas zu verändern. Wenn die Deutschen allerdings diese Chance 2017 verstreichen lassen, dann sei ihm gegönnt was kommt. Denn Demokratie trägt sich nur aus dem Volk, nicht aus einer Ideologie, die herrschen kann, weil ein Volk von Phlegmatikern es zulässt.

George W. Lästerbacke

Freitag, 15. Juli 2016

Es ist eben nicht alles Conchita, Hofer oder Wurst


Es ist interessant zu beobachten, das heute wieder die politische Extreme als Maß der Dinge zu gelten scheint. Demokratie war doch mal als das Mittel der Ausgewogenheit gedacht. Heute stellt sich nur noch die „Bist du nicht für uns, bist du gegen uns!“ Frage.

Für mich als Ostdeutschen, der aus dem sozialistischen Zwangssystems zweigleisiger Mittelmäßigkeit, das nur Pro oder Contra kannte befreit wurde, war die neu gewonnene Pluralität der Meinung sehr angenehm, wenn auch unbequem. Diese Errungenschaft scheint nun verspielt, wenn man im Augenblick nach Österreich oder Deutschland schaut. Man muss meinen, die Länder spalten sich in sogenannte Nazis oder aber Multi-Kulti Bekloppte, die ihre eigene Identität um jeden Preis loswerden möchten. Doch um thematisch bei Österreich zu bleiben, Conchita oder Hofer, was ist los mit Österreich? In Österreich ist doch ganz offensichtlich beides möglich. Denn Conchita oder Hofer, sie sind existente Tatsachen im Alpenland.

Ich sehe überhaupt nicht, das in Österreich polarisiert werden muss, irgendwie Conchita oder irgendwie Hofer, den es ist doch vielen Menschen Wurst. Beides ist möglich im modernen Österreich. Ebenso wie eine Straßenkünstler neben einen klassischen Burgtheater Ensemble existiert. Das ist Pluralität die man in einer Demokratie wünscht und verlangen darf. Ob in der Kunst oder der Politik. Ich denke das Österreich im 21.Jahrhundert kann sich sehen lassen und muss sich weder als "braun" noch als "rot-grün" links-grün versifft bezeichnen lassen. Das sollte man bestenfalls Politikern unterstellen, die sich als Demagogen oder politische Taktierer entpuppen.

Denn menschlichen Abfall suchte man bereits in früheren Tagen vergebens unter der Brücke, fand ihn aber immer in der Schickeria, in der Politik, in Parteien oder in menschenverachtenden demagogischen Gruppen von Extremisten jeder Couleur.

Viel mehr ist es so, der normale Österreicher hat gelernt, das man verpeilte Politiker nur durch Wahlen zur Räson bringen kann. Eine Lektion, die sich in ganz Europa verbreitet, Demokratie muss man leben. Der Charme an Österreich für mich war immer, das Österreich zwischen all seiner eher charmanten Spießigkeit recht bunt wirkte. Sich aber nichts aufzwingen ließ, was weltfremde Politiker fürs das richtige kulturelle Credo halten. Etwas, was Leute aus Wolkenkuckucksheim ihrem Volk verordnen wollen.

Nun hat das Volk zu viel Hofer gewählt, so scheint es. Das es scheinbar politische Kräfte gibt, die geneigt sind, auch Wahlbetrug als geeignetes Mittel zu sehen, um weiterhin Volks erzieherisch zu wirken. Sonst wäre wohl die Wahl nicht nochmals angesetzt worden. Schuld sind die Volksnötiger selbst an dem Debakel. Sicher ist, man kann seine Selbstherrlichkeit weit treiben, doch noch sind Wahlen die Grenze, welche zu respektieren ist. Das müssen die Antidemokratischen Kräfte in der Regierung und an den Schaltstellen der Macht wohl wieder lernen.

Obwohl der Hofer wohl mit vielen seinen Ansichten neben den Ansichten der vieler österreichischer Bürgern liegt. Sagt das Wahlergebnis viel über die Rot-Grüne Regierung aus, die offensichtlich die Unterstützung des Wählers verloren hat. Einen Hofer kann man auch wieder abwählen, das weiß der Bürger. Aber den rot-grünen Polit-Mob, der sich aufführt wie ein Stalin Verschnitt, den gilt es loszuwerden. Selbst wenn man wählt, was man so gar nicht will. Schlimm genug, das der Bürger keine Alternativen hat.

Obwohl die wenigsten Menschen sich größere Sorgen über das Zusammenleben mit ausländischen Mitbürgern machen, die im Alltag gut integriert sind oder sich an Homosexuellen stören, sehen sie doch, wenn der Staat und Parteien versagen. Schlimmer noch, Parteien, die dem Bürger eine Regierung mit diktatorischen Zügen zumuten.

Nicht zu Unrecht fordern sie nun Konsequenzen und wenn es die Wahl eines Herrn Hofer ist. Denn der Wähler bezahlen diesen Staat und seine Bediensteten dafür, das er Recht, Ordnung, Sozialsysteme und alles was eine Nation ausmacht in ihrem Interesse verwaltet. Dafür müssen sich Bürger nicht, in mit ihren Steuermitteln, staatlich finanzierten Kampagnen als braunes Pack oder ähnlichen beschimpfen lassen. Denn so funktioniert Demokratie nun mal nicht. Und wer sich darum einen Dreck schert, bekommt die Quittung. Bei Politikern und ihren Helfern, die versuchen Wahlen zu manipulieren, können wir von antidemokratischen Pack und Faschisten reden. Denn Faschismus ist nur das optimale Trägerelement für verschiedenste, radikale Ideologien, ob rechts oder links.
Ob nun eine Frau mit Bart bejubelt wird, die ein Mann ist, und so etwas für die Toleranz und Verständnis gegenüber Homosexualität oder Transsexualität getan wird, das sei dahin gestellt. Ich fand Conchita gelungen und provokant. Oder ob man einen Herren wählt, der hinterwäldlerische Weltbilder vertritt. Wenn es nötig ist, um die etablierte Politik wieder auf Kurs und den Boden der Tatsachen zu holen, dann ist das für mich Mittel zum Zweck. Conchita und Hofer sind lebendige Demokratie. Seid stolz auf euch Österreich, denn der Letzte, der am Ende Schadensbegrenzung betreiben kann und muss, ist der wählende Bürger. Der weiß, wann Grenzen der Politik überschritten sind.

Ich habe keine Angst vor Österreich, eher im Moment vor dem etablierten politischen Deutschland. Denn für uns soll ein Sultan, dem man wohl jede demokratische Kompetenz absprechen darf, Probleme lösen, die ein großmäulige Kanzlerin und ihre wild gewordene, bizarre Allianz aus Grünen und Linksradikalen verursacht haben. Das Motto "Legal, illegal, scheißegal!" ist zum neuen politischen Credo gemacht worden. Die politische Kaste läuft Amok und kümmert sich einen Scheiß um die geltenden deutschen Gesetze. Und das in einer internationalen Situation, in der eben diese Gesetze richtig angewandt nötig sind, um Menschen, die wirklich durch Krieg in Not geraten sind, Hilfe leisten zu können.

Diese hilfsbedürftigen Menschen werden nun einem Sultan Erdogan überlassen und das nur zu Gunsten hunderttausende illegaler Einwanderer, die nichts anderes als Wirtschaftsmigranten sind. Wirtschaftsmigranten, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weder Asyl noch Bleiberecht erhalten werden. Aber auch zu verhindern wissen, das sie abgeschoben werden.

Die deutsche Regierung hat auf ganzer Front versagt und damit einer Partei, der AfD, die man gut einem Hofer zuordnen darf, den Weg bereitet. Mit den Folgen werden wir leben müssen, aber ob die AfD negativ für Deutschland ist, das muss erst bewiesen werden. Die sogenannten demokratische Parteien, die sich über Volk und Gesetz stellen, sind es ganz sicher.

Georg W. Lästerbacke

Donnerstag, 7. Juli 2016

Beliebtsein ... ist sooo einfach!


Ich will euch heute etwas über das Beliebtsein erzählen.
Letztens beim Einkaufen. Ja, ich mache die Einkäufe für meine Küche noch selbst, den als gelernter Koch, weiß ich natürlich am besten, was ich für eine schmackhafte Mahlzeit brauche. Außerdem habe ich einen weiteren gutem Grund. Ich hab einige male versucht, verschiedene meiner Freundinnen zum Einkauf loszuschicken, das Ergebnis war immer desaströs. Besser sie wechselt weiter die voll geknackten Kinderwindeln oder kaufen Schuhe, hier ist weibliches Gespür für das Richtige deutlich kompetenter als beim Einkauf von Lebensmitteln. Ich koche zu Hause auch lieber allein, nicht nur sie Zutaten müssen stimmen, es ist auch eine Kompetenzfrage beim Kochen. Frauen nutzen ein Kochbuch, Männer komponieren. Ein Grund warum Frauen nie verstanden haben, warum es Kochkunst heißt. Die Faustregel, gute Zutaten, gut komponiert, gleich gutes Essen, erschließt sich nur dem, der das Kochen liebt. Wer nur kochen, begreift auch nicht, worauf er beim Kaufen achten muss.

Ich sage euch, Gott sei Dank, das es Geschirrspüler und Waschvollautomaten gibt. Denn die Hausfrau von heute verdient zwar, meistens ihr eigenes Geld. Doch die Qualitäten der Mutter oder der Oma erreicht sie nimmer mehr, in Sachen Haushaltsdienstleistung. Der Mann von heute ist bestens beraten, wenn er sagt, selbst ist der Mann. Egal ob als Singel oder als Beziehungsjunkie.

Hat man(n) Glück und ergattert eine hübsche Gefährtin mit 10. Klassenabschluss, dann verdient sie wenigstens eigenes Geld. Die andere Sorte Frau, die mit ihren gymnasialen Abschlüssen und Studiengängen hängen meistens nur in Praktika und Umschulungen fest. Realistisch betrachtet, haben diese Damen Finanztechnisch HartzIV Niveau mit Universitätsabschluss. Diese Frauen sind auch immer am diskutieren, kein Wunder, wenn sie letztendlich eine Currywurst nur aus der Dose und mit der Mikrowelle zubereiten können. Nicht so empfehlenswert. Das ist der Frauen-Typ Paarschipper, “Akademiker mit Niveau“. Der Mann bekommt jede Menge Niveau, isst jedoch besser in der Kantine und putzt auch selber. Doch ich schweife vom Thema ab lieber Leser, der Beliebtheit.

Ich bin also beim Einkaufen, da kommt mir dieser Nachbarsjunge entgegen, der ist siebzehn und voll angesagt. Alle Jungs und Mädels aus dem Viertel, unter vierzehn stehen auf ihn. Er heißt Kevin, hat einen muskelbepackten Körper, kantiges, männlich markantes Gesicht. Und schaut etwa so intelligent aus der Wäsche, wie ein Karnickel. Hier ist der Name Programm? Wie viele intelligente Jungen kennt ihr, die Kevin heißen? Außer vielleicht den Kevin aus "Kevin allein zu Haus", dem Hollywood Buben. Hier spricht doch schon die Wahl des Namens für den schlechten Geschmack der Eltern. Da der Apfel nicht weit vom Stamm fällt, erwartet man auch nichts Weltbewegendes von ihrem Nachwuchs. Doch wider vernünftigen Erwarten, sobald er redet, hängen die Teenies an seinen Lippen. Für mich klingt dieses Gebrabbel, eher wie “Uhahuhhaha“, also eine Laute Artikulation, wie sie ein haariger Schimpanse vorlegt. Doch irgendeine versteckte Botschaft, die vierzigjährige Teenager verstehen, muss er haben denn, Kevin ist beliebt.

Ich empfinde ihn eher wie Zahnstein, man geht zweimal im Jahr zum Zahnarzt, um ihn zu entfernen zu lassen, doch er kommt immer wieder. Kevin und hat den Habitus von Arnold Schwarzenegger, kennt ihr den noch? Dieser österreichische Gorilla-Verschnitt, der erst in Hollywood ein Star und dann in Kalifornien Gouverneur wurde. Der ist eher der Neandertaler Typ gewesen, aber trotzdem beliebt.
Jedoch waren die Amis clever, so dümmlich sie uns auch im allgemeinen erscheinen mögen, sie haben den Österreich-Import nicht Präsident werden lassen. Wie wir depperten Deutschen, damals anno 1933. Als wir dieses Windei aus Braunau, den der Bismarck zum Kanzler machte bejubelten. Der hängt uns heute noch an, nur wegen der Blödheit unserer Ahnen. Aber auch der war beliebt, damals halt.

Alkohol kann auch beliebt machen oder schön. Bei mir klappt das auch immer, Samstagnacht in einem Club. Da schleppt mich eine blonde Schönheit ab und ich bin im siebenden Himmel, bis ich früh wieder nüchtern werde. Erinnert ihr euch noch an Harald Junke? Möge seine zerotische Leber in Frieden Ruhen. Der war total beliebt, ein charmantes, lustig Erfolgsmodell und ein Weiberheld. Es konnte ihm zwar keine Frau einen blasen, ohne hinterher ein Vollrausch zu sein, aber trotzdem, er war beliebt. Der kleine Mann, der immer Absatzerhöhungen trug. Böse Zungen behaupten zuweilen sogar, wenn Harald als gutes Beispiel voran für den Bürger zur Blutspende ging, dann wurde die Spende nicht konserviert, sondern von Mitarbeitern des Roten Kreuzes versoffen.

Bei beliebten Künstlern und Alkohol fällt mir auch Ami Winehouse ein, auch hier war der Name Programm. Eine Schnapsdrossel vor den Herrn. Und hätte sie nicht auch noch allerlei Drogen konsumiert, sie würde heute noch volltrunken träller. Doch sie musste es übertreiben und singt nun wohl nur noch im Himmel-Chor. Trotz aller Laster und Lüste, Harald Junke und Ami Winehouse waren beliebt. Für Ami Winehouse hatte das frühe Ableben sogar Vorteile, sie wurde zur Musiklegende. Wie auch viele Trällerbarden der 1968er-Generation, die sich das Hirn weg gesoffen und gekifft haben. Da könnte man doch glatt noch diesen Cat Stevens erwähnen. Der muss so zugedröhnt gewesen sein, das er zum Islam konvertierte. Angeblich, weil das so eine so friedliche Religion wäre. Ein paar Kopfabschneider Videos hätten ihm wahrscheinlich gereicht, um sich das Konvertieren noch mal zu überlegen. Aber das Kopfabschneiden kam ja erst später wieder in Mode. Vielleicht fand er auch nur die Vielweiberei Hippi mäßig gut. Aber was weis ich schon, ich vögel sowieso alles was nicht bei Drei auf dem Baum ist, ohne dass ich zu irgendeiner Sekte konvertieren will.

Doch man muss bemerken, es ist tatsächlich so, das frühes Ableben, kann für den Protagonisten von Vorteil sein. Das beweist auch James Dean. Drei eher unbedeutende Filmchen in Hollywood, mit dem Porsche gegen den Laternenmast und heute noch im Gespräch. Obwohl er, bei seinem exzessiven Lebenswandel vom Schwiegermutter Schwarm zum Hollywood “No Name“ mutiert wäre. Zu seiner Zeit nahm man Stars, ein zu auffällig und schlechtes Verhalten übel. Aber die Presse war damals noch diskreter. Er wurde zur Legende. Heute gehört Partys, Drogen und Weiber zum guten Ton.

Wir können auch Angela Merkel, eigentlich das Standardmodell eines Nerds, als Beispiel erwähnen. Physikerin mit echtem Doktortitel, das kommt in der deutschen Politik, bekanntlich nicht so oft. Hochintelligent ist sie auch noch, in der deutschen Politik fast ein Novum. Sie ist eher der ruhige Typ und nicht wirklich gut aussehend. Eher kein Erfolgsmodell für die Medien, diese Frau Bundeskanzlerin, aber sie war beliebt. Wenigstens bis Mitte 2015. Da begann ihr Stern zu sinken, unter dem Halbmond. Heute buckelt sie vor Sultan Erdogan und trifft jeden Diktator, der ihr wieder ein paar von ihren zugelaufenen "Flüchtlingen" abnimmt. Nun, das Gutmenschentum, mit dem sie sich eingelassen hat, war ihrem Image als Mutter der Nation nicht zuträglich, der Nation übrigens auch nicht. Aber ich wette, ihre PR-Berater waren zu Anfang mindestens ein Jahr damit beschäftigt, aus der Kartoffelsack tragenden FDJ-Funktionärin mit seltsamen Haarschnitt, eine staatstragend, wirkende Dame zu machen. Sie war laut Umfragen die deutsche Heldin und super beliebt. Eigentlich konnte niemand so genau sagen warum, argumentiert wurde bestenfalls mit Erfolgen für Deutschland. Eine nebulöse Aussage, aber sie ist eben Bundeskanzlerin. “Macht macht sexy“ ist eine alte Weisheit, vielleicht war sie deshalb beliebt. Vielleicht ist auch ein gewisser Gewöhnungseffekt für ihre Beliebtheit verantwortlich, denn es ist ja bis heute kein Politiker da, der sie ablösen könnte.
Die meisten der Herren der politischen Elite wirken von arrogant, über trottelig bis inkompetent. Wenn ich diesen fetten Elf Gabriel, den Steger, den Maas oder den aalglatten Steinmeier von der SPD sehe, dann weiß ich, warum die wenig volkstümlich wirkende Angela Merkel beliebt war. Aber die Herren sind nicht in der CDU, dort ist neben Merkel nur noch die Bierzelt-Fraktion mit erhöhten Unterhaltungswert übrig. Deshalb gewöhnte sich der Deutsche auch an Angela. Wir gewöhnen uns schließlich auch an Hämorriden. Wir salben sie und wenn uns jemand frag, wie es uns mit den Hämorriden so geht, dann denken wir uns, es brennt zwar gelegentlich sagen aber „ Alles halb so wild, es wird besser.“

Ihr seht also, es ist so eine Sache mit der Beliebtheit. Möchtet ihr einmal beliebt werden, heute im 21. Jahrhundert. So merkt euch: Gut ist es, wenn ihr laut seit und irgendetwas darstellt, was andere imponiert. Ein übles Laster schadet auch nicht fürs Image, es macht euch nur menschlicher. Es sei den, ihr seid in der Politik, da reicht es, laut, intrigant und populistisch zu sein, alles andere nehmen euch die Leute übel. Etwas Intelligenz schadet auch nicht, denn dann kann man sich nach oben putschen, wie die Angela in der CDU. Die Merkel hat hatte schließlich mal Quoten, wie in der alten SED üblich waren und auch einen ähnlichen Führungsstil.

Ich wünsche euch viel Erfolg, beim nächsten Beliebtheitswettbewerb.

George W. Lästerbacke

Montag, 20. Juni 2016

Die Ernährung der Zukunft




Ich habe gehört, das es neben den alternativen Ernährungsformen für den Menschen, wie die Vegetarier und Veganer, nun Menschen gibt, die bevorzugen einen völlig neuen, absolut anderen Trend. Es sind die Steinbeißer. Sie sollen die endgültige Form der ultimativen Lebensart darstellen. Steinbeißer achten Flora und Fauna absolut. Die ultimative Ernährungsform der Zukunft für Tierliebhaber und Baumanbeter. Vielleicht auch bald dein neuer Weg zum Seelenheil. Das lutschen an Steinen, den beißen geht ja nicht wirklich. Dieser Trend ist absolut nachvollziehbar. Denn unzählige Studien belegen, das der Stein tatsächlich als die unbelebteste Materie des Universums gelten darf, diese Form der Ernährung Zeitsparend ist und allerorts stehts verfügbar.

Waren Vegetarier als der Tierliebe verfallene Menschen noch belächelt worden, so wurden Veganer als logische, der evolutionären Weiterentwicklung des Menschen zwar zuwiderlaufende Fortsetzung des Vegetarismus, so wurden die Veganer zu religiösen Revoluzzern der neuen Ernährungsformen. Die Veganer galten, als ein Übergang in eine zivilisierte Welt, in der man das Leben achtet. So sind die Steinbeißen die Endphase der Erleuchtung. Kein lebendes Wesen, ob Tier oder Zucchini, ist nun mehr in Gefahr. Die Neandertaliten, die Fleischfresser, welche ihrem Essen noch in die Augen sehen wollten und diesem Essen eine, zumindest theoretisch vorhandene Chance gaben wegzulaufen. Oder die Vegetarier, die sich nur Nahrung suchten, die sich nicht wehren konnte und auch nicht weglaufen. Und sogar, die Veganer, die sich über die Milch saufenden und Eier klauenden Vegetarier hinweg setzten, diese Relikte der Ernährungstechnischen Psychopathen sind jetzt die Auslaufmodelle der Evolution. Selbst der Hunger der Welt kann nun auf lange Sicht gestillt werden. Nur auf Grund der scheinbar unerschöpflicher Mengen von Steinen, der planetarer Baumasse unseres schönen Planeten. Obwohl zu befürchten steht, das auch das in Millionen von Jahren Probleme bringt, wenn man den "Ast" frisst auf dem man sitzt.

Bleibt nun die ungeklärte Fragen, haben Steine Gefühle und wann haben wir die Erde verzehrt?

George W. Lästerbacke

Zivilisationskrankheiten, das Steinzeitrezept



Der Kampf für einen würdiges Leben und Sterben der Tiere, die wir essen, ist sicher nichts Falsches. Der Respekt vor dem Tier und seinem Leben, das es in unseren Dienst führt, sollte uns durchaus am Herzen liegen. Denn die Artgerechte Haltung und Wohlbefinden des Tieres, sichert auch die Qualität unserer Nahrung. Mit Antibiotika und anderer Chemie vollgepumpte Tiere, aus Massentierhaltung sind auch für uns nicht gesund. Viele von uns wissen nicht mehr, wie sauberes, (fast) natürlich gewachsenes Fleisch schmeckt. Unser natürlicher und gesunder Lebensstil ist davon abhängig.

Ich erwähne das nur am Rande, aber wisst ihr noch, wie ein Eisbein vor 1990 schmeckte und aussah? Es hatte ordentlich Speck unter der Schwarte, viele Leute schnitten das ab, besonders die Frauen, ganz klar. Doch Tatsache ist, es war auch für den Gar-Prozess ein Geschmacksträger. So ein Eisbein war ein Hochgenuss. Dem man nur nicht zu oft frönen durfte. Sonst blieb es auf der Hüfte. Viele Alt-Bundesbundesbürger kennen das vermutlich nicht mehr, viele ältere Ostdeutsche schon. Trotz der Massentierhaltung, wurde im Osten kaum Hochleistungsfutter verfüttert, sonder Feldfrüchte und ein nicht unwesentlicher Anteil Essensrest. Die LPG, einst Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft genannt, stellte an jedem Müllplatz eigene Tonnen für Speisereste und ähnliches ab. Die DDR Version der Bio-Tonne. Auch wurde nicht versucht natürliche Fettanteile weg zu züchten. Und Antibiotika wurden nicht vorbeugend dem Futter beigemengt, sondern nur bei Bedarf verabreicht. Die Tiere bekamen in der warmen Jahreszeit Auslauf, so gut es ging. Weiden waren die Regel nicht die Ausnahme. All das sorgte für den guten Geschmack des Fleisches. Eine Qualität, die ich heute nur noch beim Bauern in Polen bekomme.

Wir sind für den Verzehr von kleineren Mengen Fleisch und viel pflanzlicher Kost geschaffen, in Kombination mit ausreichend Bewegung. Darüber wollte ich gern mal in einer Facebook Diskussion hinweisen. Ich bot den Leuten den Link zu der Dokumentation Steinzeitrezept an.

Das es sinnlos ist mit Veganer und Vegetarier zu diskutieren stellte sich an den Reaktionen heraus.
Reiner Dogmatismus. Wir sind Allesfresser und sie, die Veganer und Vegetarier sind allwissend. Haarsträubend! Schade wenn man auf Schwachköpfe trifft, wo doch einen Konsens zu finden viel wichtiger ist. Eine Blockierung der offenen Denkweise, um sich selbst zu erkennen, ist darin zu erkennen. Praktisch bis zur Selbstverleugnung des eigenen Wesens. Tierliebe ok, gegen die heute übliche Massentierhaltung, eher eine Massentier-Vergewaltigung zu protestieren, auch in Ordnung. Aber die Lösung im Fleischverzicht zu suchen, ist möglich, aber unnötig. Man muss bei der Tierhaltung anfangen, denn da liegt es im Argen.

Laut Vielzahl von im Internet zu findenden Studien, ist vegetarische Lebensweise durchaus nicht ohne Sinn. Doch vegane Ernährung hingegen ist nicht wirklich der Gesundheit zuträglich. Diese Ernährungsform ist wider unserer Natur. Letztlich schadet uns auch Alkohol und Nikotin, unser Körper kann damit nicht wirklich etwas anfangen. Von den Giftstoffen in unserer Nahrungskette rede ich erst gar nicht. Veganer sind nach meinem Erleben, schlicht Extremisten in ihrer Weltanschauung. Und nichts was sie argumentativ ins Feld führen, hält einer tieferen Prüfung stand. So entstehen wohl Religionen. Ich denke Wir Allesfresser und Vegetarier sind noch ganz unbelehrbar. Deshalb empfehle ich euch diese Doku.

Das Resümee, der Dokumentation "Das Steinzeit Rezept" ist für Fleisch-Liebhaber und Vegetarier sicher sehr interessant. Deshalb meine Empfehlung. Es gibt sicher ein paar Anregungen, die man im täglichen Leben umsetzen kann, um seine geistige und körperliche Gesundheit auch im 21. Jahrhundert zu fördern. Für Veganer ist das nichts, ich versuche auch nicht Hardcore Baum-Anbetern, die Welt zu erklären. Das tun sie schon selbst, leider nur ziemlich verdreht.

Das Steinzeitrezept, meine Video Empfehlung:

https://www.youtube.com/watch?v=OB_L9mPdHR4

DER LINK ZUR SENDUNG AUCH IN DER ÜBERSCHRIFT-Doppelklick

George W. Lästerbacke
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Sonntag, 19. Juni 2016

Die Theorie der flachen Erde


Manchmal, wenn ich keine Lust habe, mich mit dem Alltäglichen zu befassen, dann stöbere ich gerne mal im Internet und finde auch garantiert etwas, worüber ich schreiben kann. Vor einiger Zeit fand ich etwas zur Theorie von der flachen Erde. Nun ja, es macht etwa so viel Sinn, wie das Geschwätz von Rot-Grün und Frau Merkel, aber jeder hat ja das Recht seine Ansichten zu äußern.

Sollte jemand von dieser abstrusen Theorie noch nichts gehört haben, das erstaunt mich nicht. Ganz kurz umrissen wird behauptet, die Erde sei eine Scheibe und die Sonne steht etwa 5000 Kilometer über uns. Auf wessen Mist das ursprünglich gewachsen ist, lasse ich mal aus.

Natürlich, ziemlicher Blödsinn, aber doch witzig genug, um mich mal für eine Weile einzuklinken und zu schauen, was Leute so zu diesem Thema absondern. Als Resümee muss sagen, es steht um den Intellekt der Menschheit wirklich nicht gut. Klar gibt es einige lästerliche Zwischenrufe. Doch grundsätzlich gibt es viele Jünger, die diesen Bullshit glauben wollen.

Das man Menschen intellektuell mit Glühbirnen vergleichen kann, wissen wir seit dem 20. Jahrhundert. Der Ausspruch „Der ist nicht sehr helle.“ Ist wohl noch viel älter und bezeichnet schlicht einen Dummkopf. Doch wie viele Menschen eher eine 25 Watt Glühbirne repräsentieren, das erleuchtet uns tatsächlich nur, das Internet. Wenn diese sich damit Rechtfertigen, das ja nicht alles logisch sein muss. Dann rollen wir mit den Augen und grinsen.

Doch diese harmlosen Dummies, sind immer noch friedfertiger mit ihrer flachen Erde Theorie, wie unsere bereits erwähnten Rot-Grün-schwarzen Polit-Nieten in Deutschland. Die immer die Rassisten und Nazi Keule schwingen, wenn sie ihre mindestens genauso abstruse Friede, Freude Eierkuchen Politik rechtfertigen wollen, die jedem gesunder Menschenverstand trotzt. Denn die flache Erde schadet ja niemanden. Es sei denn, er verhungert auf der Suche nach dem Rand der Scheibe, von dem er in den selbst gewählten Tod springen kann.

Genug gelästert. Tatsächlich, es muss nicht immer alles logisch sein. Aus der Sicht der Quantenphysik, im Mikrokosmos da tun Elektronen nie das, was wir erwarten. Was es dem Mystiker und dem Wissenschaftler ermöglicht zu sagen, die Logik ist hier nicht der Weisheit letzter Schluss. Auch das echte Leben wäre recht unmenschlich, wenn es immer logisch wäre. Frauen sind das beste Beispiel dafür. Aber im echten Leben, haben wir das große Glück Bullshit von Dingen zu unterscheiden, die wir (noch) nicht logisch erklären können. Anders als in der Quantenphysik, in der vieles über Verhalten von Teilchen nicht voraussagbar ist. Hier versagt die Logik und konfrontiert uns mit überraschenden Ergebnissen, welche nicht unseren Erwartungen entsprechen. Das bleibt vermutlich auch noch geraume Zeit so, bis hier gewisse Muster und Gesetzmäßigkeiten entdeckt werden. So dass das unlogische Verhalten der Teilchen vielleicht logisch erklärbar wird.

Grundsätzlich muss auch nicht alles logisch und erklärbar sein, sonst böte das menschliches Verhalten, hier nur als Beispiel genannt, keine Überraschungen oder Spaß mehr. Das Leben wäre ohne eine gewisse Un- Logik doch viel langweiliger. Doch diese Theorie von der flachen Erde ist offensichtlicher Bullshit. Denn hier kann nicht gesagt werden, es muss nicht alles logisch sein. Da jede nur mögliche Art von Beweis vorhanden ist, um zu beweisen, das die Erde rund und die Behauptung der flachen Erde seit Jahrhunderten widerlegt ist.

Selbst die Annahme, dass insbesondere die mittelalterliche Christentums an eine Erdscheibe geglaubt habe, wird von der Historical Association of Britain als weitverbreiteter historischer Irrtum aufgelistet. Neuere Untersuchungen insbesondere seit den 1990er Jahren zeigten, dass bis auf sehr wenigen Ausnahmen seit dem 3. Jahrhundert v. Christus keine gebildete Person in der Geschichte des Westens glaubte, die Erde sei flach. So dass die Kugelgestalt der Erde stets die dominante Lehrmeinung blieb. Es bedurfte nicht einmal der Raumfahrt, um das zu beweisen. Denn dafür reichen sehr einfache Bodenständige Messmethoden, Berechnungen oder eigene Beobachtungen. Man kann vielleicht nicht klären, ob es Gott gibt oder auch nicht. Denn das ist wahrhaftig eine Glaubensfrage. Um die sich Atheisten und Gläubige noch lange streiten werden, denn einen endgültigen Beweis zu erbringen, für oder wider Gott, scheint nicht möglich.

Allerdings darf man sagen, die Theorie der flache Erde hat noch nicht mal etwas mit einem Glauben zu tun, sie ist reinster Opportunismus, also pure Ignoranz von Fakten und Erkenntnissen. Sie ist nicht mal als Theorie zu bezeichnen, weil es auch für Theorien einige belegbare Fakten gibt, die dann durch Annahmen zur Theorie ergänzt werden. Die flache Erde hingegen ist ein reines Hirngespinst, das mit Pseudo- Fakten und Behauptungen untermauert werden soll.

Es gibt es tatsächlich Personen, die behaupten, sie sehen keine Krümmung, deswegen muss an der Theorie etwas dran sein. Jeder Mensch kann eine Krümmung am Horizont erkennen, wenn er nur einmal mit einem Schiff über den Ozean gefahren ist und genau hinsieht. Wenn ich ein weit entferntes Segelboot beobachte, mit einem guten Fernglas zum Beispiel, diese gibt es übrigens schon seit Jahrhunderten, dann sehe ich irgendwann nur noch die Masten. Warum nur? Geht das Boot etwa unter? Nein, es ist eigentlich so simpel, das es schon fast peinlich ist, es erklären zu müssen. Es sind nur noch die Masten zu sehen, weil der Bootskörper selbst, bereits von der Krümmung verdeckt wird. Ein Fünfjähriger könnte das aufmalen. Aber erwachsene Menschen schaffen es nicht so weit zu denken? Ein kleiner geistiger Horizont, ändert nichts am Wesen unseres Planeten. Er ist rund, nicht 100 Prozent kreisrund, aber rund.

Die Behauptung der flachen Erde ist nichts anderes als Widerspruch gegen anerkanntes Wissen, um des Widerspruchs Willens von Opportunisten, Wichtigtuern oder auch schlicht Menschen mit mangelnder Intelligenz.

Ich diskutiere gerne über das Unerklärliche und das Mythische, jedoch nicht über schlichten Unsinn. Eigentlich sind solche Mitglieder unserer Gesellschaft eine erschreckender Tiefpunkt des deutschen Bildungssystems. Ich finde, man sollte von ihnen das Geld zurückverlangen, das ihre Ausbildung kostete.

George W. Lästerbacke