Freitag, 24. Februar 2017

Evolution, Kreation und BlaBla


Der Gottesbeweis?

Wisst ihr, wie das mit der Evolution läuft? Eigentlich ist es recht simpel. Die Natur arbeitet nach dem Prinzip Versuch, Erfolg und Fehlschlag. In der Sache, wie jeder Naturwissenschaftler. Wenn eine Art auf Grund seiner Artspezifischen Merkmale in seiner Umwelt überlebt, ist es ein Erfolgsmodell. Kann sich diese Art jedoch seinem Lebensraum nicht ausreichend anpassen, so stirbt diese Art aus. Also definitiv kein Erfolgsmodell. Die Evolution versucht nun etwas anderes.

Nun fragt ihr euch, wo sollte das ein Gottesbeweis sein? Eher beweist es, das Darwin recht hat. Ja und nein. Warum? Wie ich oben schon erwähnte, Wissenschaftler arbeiten nicht anders. Sie könnten also Gott spielen.

Die Intelligent Design Jünger, die sogenannten Kreationisten behaupten nun, das wir und die Dinosaurier sich den selben Spielplatz, unsere Erde zur gleichen Zeit teilten, so vor 6000-10.000 Jahren. Wenn diese dusslige Theorie genauer interessiert, einfach mal bei Google versuchen. Daraus folgernd behaupten sie, das könne nur ein Gott schaffen, niemals aber die Evolution.

Der Denkfehler dabei ist nur, es gibt keine echten Beweise für diese These und ehrlich, es gibt Abermillionen oder gar Milliarden Arten auf unserer Welt. Viele davon kennen wir nicht mal. Und es gab diese Artenvielfalt schon lange vor unserer Zeit. Dafür wiederum gibt es Beweise. Abermillionen Arten kommen und gehen. Ich glaube persönlich nicht, das ein einzelner Gott das kann. Einfach mal den Harry Potter Zauberstab schwingen und schwuppdiwupp, es kräucht und fleucht.

Die großen Weltreligionen wollen uns die Harry Potter Sache verkaufen, dabei merkt man schon beim lesen ihrer Bücher, das sie voneinander abgeschrieben haben. Billige Plagiatoren, die die Welt beherrschen. Irgendwie traurig und armselig. Eher eine Vermutung zuträglich, das hier kleine Wichtigtuer am Werk waren, als den Glauben an Götter zu fördern.

Natürlich steht es uns frei, zu glauben, was wir wollen, aber so offensichtlicher Blödsinn? Das zeugt doch von wenig Phantasie und Intelligenz.

Denn der Mensch alleine wäre dann noch der Gottesbeweis. Er überlebt in extrem Unterschiedlichen Umweltmilieus, ist nur mäßig intelligent und glaubt doch an einen Schöpfer. Das heißt er hat gar kein Selbstbewusstsein, dass das was er schafft nur von ihm sein könnte.

Das hört sich für mich nicht an, wie ein Erfolgsmodell. Denn wir sollten uns unserer bewusst sein. Immerhin behaupten die Gottesabeter ja, wir seien die Krone der Schöpfung, was voraussetzt, dass wir doch ein Erfolgsmodell sind.

Ich weiß, das hört sich etwas wirr an, doch ich habe ja die Religion nicht erfunden. Und nimmt man sich nur mal die religiösen Fanatiker als Beispiel, dann gibt es doch berechtigte Zweifel, das ein Gott solche Kreaturen schafft, die näher am Affen sind, als an einer intelligenten Lebensform. Eher mag ich dann schon an den Eingriff intelligenter Außerirdischer glauben und selbst diese hätten ziemlich gepfuscht, beim Versuch eine intelligente Spezies zu schaffen. Denn sich ständig gegenseitig umbringen zu wollen, zeugt von wenig Intelligenz, auf einem Planeten, der so viele Ressourcen hat.

Nur so eine kurze Überlegung von mir. Ich will hiermit weder extremistischen Islamischen Fanatiker, noch christlichen Sektierern oder sonst wem, auf die Füße treten, denn sie würden es sowieso nicht kapieren.

George W. Lästerbacke

Donnerstag, 23. Februar 2017

"Hetzer, `hate speech`, Qualitätspresse"


Nach dem eine elitäre, akademische Riege offensichtlich außerirdischer Bildungsverwässerern und Sprachmanipulatoren 2014, wie jedes Jahr, als das Unwort des Jahres der Begriff Lügenpresse gekürt hat, verschwand das, als Schimpfwort benutzte Substantiv kurzfristig ein wenig aus dem Sprachgebrauch. In dem Paralleluniversum Bürgerferner Existenzen, welche von unseren Steuergeldern leben, war die Welt wieder in Ordnung.

Doch die Lügenpresse, eine Wortschöpfung, die sich heute auf die dauerhaft rot-grüne, Merkel treue Russland Hetze der Medien bezog, kam nicht aus der Mode. Den die Welle der Fake News, wie heute offensichtliche Falschmeldungen genannt werden, riss nicht ab. Ob es gegen Putins Politik in Russland geht, im Zuge der sogenannten Flüchtlingskrise oder auch nun, gegen einen der deutschen Presse nicht genehmen US-Präsidenten. Die Medienlandschaft beweist, das der Begriff Lügenpresse im Wortsinn seine Berechtigung hat.

Denn selbst der von den Medien selbst promotete Begriff Fake News, betrifft immer noch die Medienlandschaft selbst am meisten. Obwohl diese Medien und Politiker damit in der Regel eher Regierungskritische Äußerungen diskreditiert wollen.

Antidemokratische Kräfte in Politik und Medien sind die Fakes der Zeit, das wird klar. Sie machen aus demokratischen Abstimmungen Annektionen, aus gewählten Präsidenten den Antichristen, aus Angriffskriegen Friedensmissionen und aus wirtschaftlich motivierten Migrationswellen Flüchtlingskrisen.

Sie untergraben die Meinungsfreiheit des einfachen Bürgers. Den sie das Recht absprechen, selbst zu denken. Wo die Medien es versäumen, sachlich und objektive Berichterstattung zu bieten.

Schlimmer noch Politik und Medien machen Jagd auf Andersdenkende mobben sie und bedrohen sie mit Gefängnis. Denn jeder Andersdenkende ist ein rechtsextremer Populist oder gar ein Nazi.

Die SPD entsendet ihre linken Antifa Schlägertrupps auf friedliche Demonstrationen der Opposition und die Medien applaudieren. Die Große Koalition aus CDU und SPD als Regierung bezahlen Ex-Staatssicherheitsleute, um kleine Bürger zu jagen, die nicht Regierungskonformes äußern und ändert Gesetze, um die Hetzjagd zu legalisieren. Politiker beschimpfen das Volk. Kein Wunder, das ihnen niemand mehr glaubt.

Denn es mag vorkommen, das einige einfache Bürger sich der falschen Worte bedienen, um Missstände anzuzeigen. Doch die wenigsten dieser Bürger dieser “Hetzer“. Sie sind nicht so gefährlich, wie Medien deren Vertreter einer Ideologie verfallen sind, welche die freie Meinungsäußerung zum Vorwand nimmt die Demokratie abzuschaffen.

Die Qualitätsmedien und Politiker sind die Hetzer, niemand sonst. Wenn Hassreden, neudeutsch `hate speech` gegen das eigene Volk zur politischen Normalität wird, dann ist es Zeit der Politik und ihren medialen Hampelmännern ordentlich zwischen die Eier zu treten, damit sie auf die Knie fallen und sehen, wem sie zu dienen haben. Ihr Gott ist das Volk, dass sie bezahlt. Niemand sonst.

George W. Lästerbacke

Dienstag, 21. Februar 2017

"Viva la Revolution!"



Das Versäumte von Heute sollten wir aus der Sicht derer beleuchten, die uns folgen werden, unsere Kinder und Urenkel. Noch immer brüllen Menschen, die intellektuell wohl kaum mehr zu biete haben, als Primaten "Viva la Revolution!"Doch vermitteln tun sie uns nichts, außer starre Ideologie vom Weltfrieden und Brüderlichkeit. Alles leere Plattitüden, die ohne Taten nichts bedeuten. Echte Revolutionäre hingegen werden gar nicht gehört, weil ihre Wahrheiten unbequem sind.

Eine Entkoppelung aus der Hektik des Zeitgeschehens, der Aufruf an die folgenden Generation, sich nicht einverstanden zu erklären mit dem, was wir so exorbitant verbockt haben. Nämlich eine bessere Welt zu erschaffen, die nicht dem Konsum verfallen ist, höchstens der Muse der Entschleunigung.
Unseren Erben hinterlassen wir eine Welt, von der wir wussten, dass vieles falsch gelaufen ist und doch aus Eitelkeit und Egoismus, Diven gleich sehenden Auges blicken wir in den Abgrund, ohne etwas zu verändern.

Leider ist es wohl so, wir werden gehen, ohne etwas zu verbessern. Wir hinterlassen eine Welt in der die Not die Oberhand hat, in der Armut ein Normalzustand ist. Denn wir haben aus geträumt, alle Träume von einer besseren Welt. Wir sind nur noch Opfer von Ideologien, Religionen, Dummschwätzern, Spekulanten und Stümpern. Alles das sind Irrwege des Geistes. Wir freuen uns lieber an neuen Handys und selbstfahrenden Autos, als an glücklichen Kinderaugen. Wir sind nur noch Zombies unseres Gut- oder Schlechtmenschentums, ohne auch nur eine gute Tat zur Weltgeschichte beigetragen zu haben.

Die linken Weltenretter, die zwischen Kaffee Latte und Prosecco verpasst haben, linke Ideen zu verteidigen oder sie gar umzusetzen. Die Linken, die zuschauen, wie die Welt verhungert, weil der Panet globalisiert wird, ohne global gerechter zu werden. Linke die meinen, sie müssen Kulturen zwangsweise vermischen, als ob dies, das Elend der Welt lindern würde.

Die Rechten, die ihre christlichen Werte verteidigen ohne sie selbst zu leben. Diese Rechten, die so selbstgerecht wie die Linken ihre Gesinnung vor sich her tragen, aber Maria und Josef am Heiligen Abend die Tür vor der Nase zuwerfen würden.

Diese Neoliberalen, die das letzte Hemd ihrer Großmutter verscherbeln würden, nur um den Ertrag ihres geliebten Zinseszins nicht zu verlieren.

Diese Wissenschaftler, die zusehen, wie sie zu Konsumhuren verkommen, die immer billiger die Welt mit Dingen fluten, die kein Mensch braucht.

Die selbstgerechten Politiker, die ihre Völker verkauft haben, um noch mehr Ungerechtigkeit zu schaffen, anstatt zu dienen, wie es ihre Amtseide verlangen.

Das zügellose Volk, was sich in immer mehr Konsum verliert, anstatt zu verstehen, das der Fortschritt auch im selbstauferlegten Verzicht besteht und das Demut nicht bedeutet, den Kopf hin zuhalten für gewissenlose Politiker. Die Völker, welche vergessen haben, was es bedeutet revolutionär zu sein, um die Welt wirklich zu bewegen und sie gerechter zu machen.

All diese Menschen, die gewissenlos ihr Gewissen strapazieren, ohne auch nur den kleinsten Bösewicht davon abzuhalten, die Welt und die Völker zu vergewaltigen.

All das wollten wir wohl noch sagen, in einem Buch, das nie geschrieben wird. Deshalb hab ich es heute mal gesagt, in aller Kürze und Demut.

Denn auch ich bin ein Arschloch, was nichts verändert hat, obwohl ich an der Waffe ausgebildet wurde. Obwohl ich heute weiß, das man einige Dinge und böse Menschen nur mit einer Kugel stoppen kann. Viva la Revolution, liebe Erben, macht es besser wie wir, ertränkt das Böse in Blut und pflanzt dann neues auf den fruchtbaren, mit Blut getränkten Äckern.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 15. Februar 2017

Der Staatsstreich


Hier wieder eine kleine Leseprobe des Anfangs, des letzten Aktes meines Thrillers, unlektoriert wie immer, doch ich hoffe, es macht euch neugierig.

“Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. (Bibel, Matthäus–Evangelium 7.15)

Das Endspiel – 1. Anwerbung

Wie ein Wurm pflanzte sich das Videosignal, unter der Erde, über die Ozeane, die Stratosphäre und den luftleeren Äther via Satelliten, die hoch über unseren Köpfen schweben fort. Irgendwo in Deutschland gesendet, aus den Tiefen des Internets.
Einsen und Nullen im Datenstrom, über dutzende Server in aller Welt geleitet, wurde das Signal nun unsichtbar für potentielle Verfolger, Späher, und Schnüffler. Trotzdem erreichte es sein Ziel.

Die eben noch blinden Monitore der Betrachter in pakistanischen Islamabad, in Tempa USA und im spanischen Bilbao erhellten sich. Die Teilnehmer der Videoschaltung blieben unerkannt, wie der Hauptakteur diese geheimen Videokonferenz, der neue Finanzier ihrer Organisationen.

Ein sachlich und schmucklos eingerichteter Raum wurde sichtbar, keine Möglichkeit für einen Betrachter Anhaltspunkte zu finden, welche Funktion dieser Raum hätte, oder wo er wohl sich befindet. Klare Linien, weiße Wände, ein mit hochwertig wirkenden, roten Teppich belegter Boden und betont scharfe Linienführung machten den sachlichen Raum zu einer asketisch wirkenden Bühne.
Ein miniminalistisch wirkende Schreibtisch im Bauhaus Stil, der den Raum dominierte, wirkte wie die Verkörperung urbanen Schick.
In einem eleganten Ledersessel, die Arme auf den verchromten Lehnen ruhend, saß ein maskierter Mann. Ein gut geschnitten dunklen Anzug, schwarzes Hemd, rote Krawatte.
Kein Telefon auf den Schreibtisch oder sonstige, übliche Bürohelfer störten das Bild, lenkten von der Erscheinung des Sitzenden ab.
Allein der Auftritt und das Erscheinungsbild des Mannes, der eine völlig deplatziert wirkende Maske trug, die durch die Anonymus Bewegung bekannt geworden war, aus dem Film V wie Vendetta, forderte die Aufmerksamkeit des Betrachters.
Keiner der zu dieser Videokonferenz eingeladenen Personen wusste um das Anliegen des Mannes. Der nun die sonore Stimme erhob.

„Guten Morgen nach Tempa Jonathan Milles, Guten Abend nach Islamabad Kazim Al Burr und einen wunderbaren Tag Franco Lorca in das Baskenland. Sie fragen sich sicher, warum ein Unbekannter auf diesem Wege Kontakt zu ihnen sucht. Ein Nobody, der ihre echten Namen kennt und sich sehr detailliert über sie informiert hat, wie sie in Kürze feststellen werden.“

Der Unbekannte machte eine Pause unterbrach dann, die Spannung der nur Augenblicke dauernde Stille.

„Ich wende mich heute an sie, weil sie, die drei Personen auf diesem Planeten sind, die mit vollem Herzen und ohne Übertreibung gesprochen, mit Intelligenz und Tücke, ihre Visionen einer neuen Gesellschaft verfolgen.
Sie haben erkannt, das diese Gesellschaft nur mit Gewalt, Terror und Tränen in eine bessere, leuchtende Zukunft geführt werden kann. Angst ist ein menschlicher Urinstinkt, wir sind Herdentiere und vertrauen auf unsere Anführer. Doch nur sehr wenige von uns, sind geborene Anführer mit genug Liebe und Verständnis für die Herde. Traktiert von Konzernen und sogenannten Demokraten, sind unsere Völker gefangen in der Stagnation einer kapitalistischen Gesellschaft. Unsere Völker, die durch scheinbare soziale Errungenschaften, Konsumzwang oder diktatorische Demokraten zu schwach geworden sind, sich zu Wehr zu setzen.
Es ist die Zeit, dem ein Ende zu setzen. Wir werden sie wachrütteln und sie dazu bringen, sich zu erheben.Wie einst, als Revolutionen die Welt erschütterten und die Wellen der Veränderungen regierende Systeme nicht schützen können. Wir werden zeigen, dass sie gemeinsam im Glauben vereint wieder stark sein werden.
Auch wenn wir die Völker dafür in Todesangst versetzen müssen, so werden wir ihnen die Chance geben, wieder über sich hinauswachsen zu können. Ich bin kein Sympathisant jeder ihrer Ideen, jedoch akzeptiere ich ihre Leistungen und Verdienste, im Kampf gegen die korrupten Regierungen dieser Welt.
Ich ersuche sie, eine Partnerschaft mit mir einzugehen.
Eine Partnerschaft des globalen Schreckens, wie die Welt sie noch nicht gesehen hat.“

Wieder folgte eine kurze Pause, wie um dem Zuhörer die Chance zu geben, die Bedeutung der Worte zu verstehen.

„Es wird mir eine Ehre sein, sie für meine Ziele zu gewinnen und es wird ein Gewinn für sie sein, für mich tätig zu werden.
Wie sie im Vorfeld dieses Gespräches bereits erfahren haben werden, ist mir allein dieser Gesprächstermin mit ihnen, bares Geld wert gewesen. Eine Zahlung von zehn Millionen Dollar pro Kopf wurde ihnen auf, ein den Behörden selbstverständlich nicht bekannten Konten zu ihrer freien Verfügung verbucht.
Nun kennen sie den ungefähren Ursprung dieser Spende und ich bin mir versichert, dass ich ihre Aufmerksamkeit habe.“

Wieder eine stilvolle Pause in dem Monolog des Unbekannten.

„Ich bin mir sicher, das sie bereits an der Art der Zahlung erkennen, dass ich selbst über ein sehr effizientes Netzwerk verfüge, dass es mir ermöglichte, eines dieser zahlreichen Schwarzgeldkonten zu lokalisieren und es für diese Zahlung zu nutzen.
In diesem Augenblick werden sie auf ihren Handys den Empfang einer E-Mail bemerken, die direkt an ihr persönliches Postfach gesendet wurde. Sie werden erkennen, ich bin sehr gut informiert. Bei der kurzen Betrachtung des Inhaltes dieser Mail werden sie feststellen, es sind Auflistungen der weltweiten Konto- und Kontaktdaten ihrer Organisationen, Tarnfirmen, Netzwerke und anderen geschäftlichen Verflechtungen. Sie haben später die Möglichkeit, diese Daten in Ruhe zu überprüfen. Wahrscheinlich wird es sie beunruhigen, das ich über diese Daten verfüge, doch sein sie versichert, die Informationen und Daten sind bei mir in guten Händen.
Ich möchte nur sicher gehen, das sie verstehen, wie viel Wert ich auf ihre Kooperation lege. Denn kein Geheimdienst, keine Regierung oder Ermittlungsbehörde dieser Welt verfügt auch nur annähernd über diese Fülle und Dichte an Informationen, die ich über ihre finanziellen Netzwerke habe. Das ist eigentlich auch kaum möglich, bei der eher stümperhaften, wenig Detail verliebten Arbeit dieser staatlichen Organisationen.

Ich jedoch bin sehr Detail verliebt und Ziel orientiert. Mein Wissen erscheint bedrohlich, könnte bei Offenlegung faktisch das Ende ihrer Organisationen bedeuten, doch ein Ende ihrer Organisationen ist nicht mein Ziel. Eher das Gegenteil, sie sollen an meinen Visionen einer globalen Patenschaft wachsen.
Ich möchte ihre Strukturen nutzen, ohne das mir viele Fragen gestellt werden. Ich erwarte die Durchführung von Einzelaktionen durch sie und ihre Gefolgschaft.
Das große Puzzle, das eigentliche Bild setze ich zusammen.
Sie folgen nur meinen Anweisungen.
Dafür werden sie sehr gut entlohnt und dürfen, wenn gewünscht auch die Lorbeeren unserer gemeinsamen Taten ernten.
Jedoch sind sie hierbei heute nur meine Söldner. Sie nennen mir, nachdem ich ihnen die Aufgabenstellung genannt haben, ihren Preis, ich werde bezahlen.
Eine Antwort, wie – das ist undurchführbar -, könnte ich allerdings nicht akzeptieren.“

Die Monitore blendete den Unbekannten aus. Videobilder erhellten nun die Flatscreens. Der persische Golf, lag glatt, als weithin glitzernde und funkelnde Flächen von Wasser, vor dem Betrachter.
Blaues Meerwasser, dass von einen gigantischen Tanker zerschnitten wurde, der sich seinen Weg durch die Fluten bahnte.
Ein blau-weißer Rumpf, eine Brücke die über fünf kugelförmige Tankaufbauten ragte, erstrahlten in der arabischen Sonne.
Ein schneller Cut. Ein Blick auf einen breiten Flusslauf, der sich um eine dicht bebaute Insel wand, vereinzelte Frachter im Zeitraffer, ein schneller Tag und Nachtwechsel.
Ein Kameraschwenk, ein Wechsel der Perspektive.
Der Blick von der Insel über den Fluss.
Wieder im Zeitraffer, Stückgutfrachtschiffe, Containerschiffe, Supertankern im schnellen Wechsel von Tag und Nacht.
Im Hintergrund offensichtlich eine Millionen Metropole.
Wieder ein schneller Cut, ein Wechsel der Perspektive. Die selbe Szenerie aus der Luft. Offensichtlich Satellitenbilder in bester Qualität, die eigentlich nur Geheimdiensten zur Verfügung steht.
Dann verblassten diese Bilder. Wechselten wieder auf den Unbekannten.

Der hatte sich nun von seinem Platz erhoben, lehnte lässig, in seinem eleganten Maßanzug am Schreibtisch.

„Was ich ihnen hier gezeigt habe, war eine Waffe und ein Ziel.
Meine Waffe, mein Ziel. Das gesehene Tankschiff ist der LNG Tanker „Athena“, der derzeit größte Flüssiggastanker der Welt. Er transportiert 566.000 Liter verflüssigtes Erdgas. Die eben genannte Zahl beziffert das komprimierte Volumen des verflüssigten Erdgases. Da ich davon ausgehe, dass sie nicht über die Eigenschaften von verflüssigten Erdgas informiert sind, hier kurz einige Ausführungen von mir. Diese Menge verflüssigtes Erdgas stellt ein 600stel, des eigentlichen Volumens des Gases dar. Wir haben hier somit eine Gasmenge von fast 32 Millionen Liter Erdgas in fünf separierten Tanks, auf der „Athena“. Dieses Gas wird normalerweise in einen aufwändigen Verfahren, unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen, wieder umgewandelt und via Pipelines und Tankwagen in Europa verteilt.
Im Persischen Golf gelten diese Schiffe als Hochrisikoobjekte für die amerikanischen Militärs. Denn es wird ihnen einleuchtet, diese Schiffe sind nichts andere, als konventionelle Bomben, von ungeheurer Sprengkraft. Sie nur darauf ausgelegt, das Gas sicher zu transportieren. Hingegen, gegen Angriffe von außen, sind sie nicht gut gesichert. Bereits der Beschuss mit einer Panzerbrechenden Waffen führt zum teilweise unkontrollierten Austritt der Gasladung. Das gilt natürlich nur für einen Tank. Der geringste Funke zerstört das Schiff. Allerdings werden die restlichen vier Tanks nur in einer Kettenreaktion zerstört. Ein Tank entspricht der Sprengkraft von einer zwanzig Megatonnen Kernwaffe.
Ein Umstand, der natürlich eine verheerende Explosion verursacht, jedoch nicht so verheerend, wie wenn es zu einer faktisch gleichzeitigen Explosion kommt. Hier potenziert sich die Sprengkraft ins Dutzendfache. Sie haben also klar vor Augen, dass ist die ultimative Waffe für die Zerstörung einer Großstadt. Sie muss nur zum Ort des Anschlages geschafft werden und gezündet. Das ist das komplizierte an der Planung, aber machbar. Nähere Infos dazu bekommen sie später.
Sie werden mir diese Waffe besorgen und sie werden mein Ziel vernichten. Zusammen schreiben wir Terror Geschichte. Dieser Anschlag, den ich plane, wird das 9/11 Desaster von New York aussehen lassen, wie die Tat von durchgeknallten Kindern.
Wir werden nicht mehr und nicht weniger tun, als die Größte, nicht nukleare Detonation, die jemals von Menschenhand initiiert wurde, in einer großen, europäischen Metropole zu entfesseln.
Der Sprengradius sollte etwa 10 – 20 Quadrat Kilometer betragen, der Verlust an Zivilisten könnte zwischen einigen Hunderttausend und einer Millionen liegen, der wirtschaftliche Schaden ist kaum zu beziffern, da wir eine Großstadt in ihrem Herzen treffen werden.
Der Sprengradius betragt zwar im unteren Minimum nur zehn Quadratkilometer, jedoch treffen wir Industrie, Hafen und am dichtesten besiedeltes Gebiete dieser Stadt.
Die Folgen des anschließenden Großbrandes und weitere Explosionen durch nicht zu überschauende Lagerbestände an Gasen und explosiven Flüssigkeiten in der Stadt, kann ich nicht beziffern. Jedoch gehen sie davon aus meine Herrschaften, das die Atombomben von Nagasaki oder Hiroshima oder auch der Feuersturm von Dresden, 1945 im zweiten Weltkrieg, vergleichbar gewesen ist. Doch wir erreichen wir weit größere Opferzahlen.
Informationsmaterial inklusive Computeranimationen dazu wurde ihnen bereits auf ihre Notebooks überspielt. “

Hörbar atmete er ein, bevor er seine wichtigste Aussage formulierte. Worte die wie eine Inspiration wirken sollten.

„Der Ziel des Anschlages ist nicht mehr und nicht weniger, als eine amtierende Regierung massiv zu destabilisieren. Nach diesem Anschlag, wird im ganzen Land das Chaos ausbrechen. Gesellschaftlich verfeindete Lager werden offen aufeinander losgehen. Der Zusammenbruch der Stromversorgung in diesem Land, wird vermutlich auf die Stabilität, des gesamte europäischen Netz Auswirkungen haben und somit tief in das Leben der Bevölkerung wirken. Laut unserer Computersimulationen könnte in Teilen Europas das Licht ausgehen, für Stunden oder Tage. Ein netter Nebeneffekt. Es wird so viele, nicht kalkulierte Nebeneffekte geben, das nun, das Militär binnen Tagen, eingreifen muss. Es ist zu vermuten, das grade politische Splitterkräfte, die zur Zeit hunderttausende Menschen auf die Straße bringen, nun Morgenluft wittern.
Ich schließe nicht aus, das es zu Bürgerkriegsähnlichen Zuständen in meiner Zielregion kommen kann. Diese Zeit der Unruhe werden meine Kräften nutzen, um unter meiner Führung die Macht zu ergreifen, um das Land in eine bessere Zukunft zu führen. Ich kann und will ihnen nicht alle Details meiner Pläne offen legen, doch seien sie sicher, sie haben einen neuen Verbündeten im Kampf für die Freiheit aller Menschen vor sich. Lernen sie zu siegen.
Das sollte Vorbild für sie alles sein, Großes zu schaffen und ihre Überzeugungen mit mir, in der Welt durchzusetzen“

Fortsetzung folgt ...

© Blasphemous Jaw

Samstag, 11. Februar 2017

Deutschland 2017



Ein Brief an @Po...

Heute möchte ich auf die Konversation mit einem Follower antworten, die mit den 140 Zeichen auf Twitter, dem beliebten, aber unzeitgemäßen Medium nicht ausreichend beantwortet werden kann. Da er in den USA wohnt und seine Sicht auf Deutschland sicher medial begrenzt ist, gestatte ich es mir, hier mehr Raum zum schreiben zu haben. Denn transatlantische Missverständnisse gibt es in der Politik genug. Privat sollte mehr Offenheit herrschen. Darum lasse ich euch an der Korrespondenz teilhaben.

@po.... Du hast recht, wenn du sagst, es ist gut, das es zum Glück noch Ost-Deutschland gibt. Hier gibt es tatsächlich noch einige Sozialisten alter Schule.
Das Problem ist nur, diese alten Sozialisten gelten in den Medien als Reste der von den Medien mit Leidenschaft gehassten DDR (Deutschen Demokratischen Republik). Positive Geschichtsschreibung nicht erwünscht. In diese DDR Diktatur gab es vieles was nicht richtig war, doch vieles wurde auch mit Absicht diskreditiert, obwohl es hätte Vorbildwirkung haben können.
Denn die Vorteile in der DDR nennt niemand, die kurz zusammen gefasst, die soziale Sicherheit. Es ging niemanden der DDR Bürger schlecht.
Dafür wurden Menschen, die eine andere Meinung, als die Regierung vertraten leider verfolgt.
Nichts ist überall gut gewesen, aber die Sozialisten waren tatsächlich in der Masse noch Sozialisten und die Lüge, das die DDR Pleite war, stimmt ebenso wenig, wie dass die DDR Bürger in der Masse unzufrieden waren.
Die Staatsbetriebe waren nur nicht in der Lage, so viele Geldmittel zu erwirtschaften, um praktisch dauerhaft ein Leben der DDR Bürger zu ermöglichen, das man heute fast als ein Leben zum Null Tarif bezeichnen könnte.
Dann auch noch Gewinne zu erwirtschaften, um mit westlicher Währung Rohstoffe und Technologie einzukaufen, war auf Dauer nicht möglich. Deshalb war die DDR ein Modell, das als Diktatur nicht funktionieren konnte. Als soziales Modell funktionierte es nicht, weil dafür ein Staatsgebiet nötig wäre, das die meisten Rohstoffe selbst liefert und die Menschen die Arbeitskraft liefern.
Die DDR ist eine Utopie gewesen, welche existieren könnte, wenn sich die Welt vereint.
Doch die sozialistische Partei, die Linke, die der Nachfolger der DDR Einheitspartei (SED) ist, wird in Deutschland heute sogar vom innerdeutschen Geheimdienst, dem Verfassungsschutz überwacht.
Diese Sozialisten setzen sich für das Wohl aller Bürger ein. Sie sind aber durch die 25 Jahre Hetze der Medien aus dem Westen Deutschlands, deren Macher natürlich westlich geprägt sind, immer noch diskreditiert.
Diese Linke Partei ist ohne Chance etwas Positives für die Masse der Menschen in Deutschland zu bewegen.
Obwohl viele kluge Köpfe unter ihnen sind. 25 Jahre nach Ende der DDR kommen von dort wichtige alte Ideen, die alte sozialistische Schule sind, ohne den Zwang eine DDR Diktatur.

Die Personen, die sich selbst Sozialdemokraten nenne, die heute in der SPD (Sozialdemokratischen Partei Deutschlands) organisiert sind, legitimieren in diesen Zeiten zum Schaden für die Demokratie, nur noch Pseudo-Sozialisten, die praktisch keine linken Ideale verfolgen.
Es geht nur um Machterhalt und persönliche Bereicherung am Steuervermögen der Republik. Es sind Neoliberale kapitalistische Lobbyisten in reinster Kultur.
Diese Partei ist an freier Meinungsäußerung des Bürgers nicht interessiert. Sie ist treibende Kraft, wenn es darum geht andere Meinungen zu bekämpfen und zu unterdrücken.
Selbst Mitarbeiter des ehemaligen DDR Geheimdienstes Staatssicherheit sind beschäftigt, unter dem Deckmantel der Demokratie, einfache Bürger zu jagen, die nur ihre eigene Meinung vertreten wollen.
Die SPD unterstützt sogar eine Organisation, die gezielt auf öffentlichen Demonstrationen gewalttätig gegen die Opposition aktiv wird.
Die Antifaschistische Aktion (Antifa), eine Organisation die sich selbst als Linksextremistisch versteht und auch vor geistiger und direkter Gewalt nicht zurück schreckt.
Von Morddrohungen bis Brandanschlägen auf das Eigentum Oppositionelle Führer, ist das Spektrum einer Terroristischen Vereinigung abgedeckt.
Doch eine Strafverfolgung dieser Täter findet mit wenig Motivation statt. Das ist politisch gewollt.
Die SPD ist hier stark mit den Grünen im Kontext, einer Partei, die praktisch jedes ihrer sozialen grünen Ideale verraten hat, um an der Macht teilzuhaben.

Da wäre dann noch die Christlich Demokratische Union (CDU), an der weder etwas christlich, noch etwas demokratisch ist. Ihre Anführerin, die Bundeskanzlerin Merkel hat diese Partei praktisch zu einen Verein degradiert, der nur zur Legitimierung ihrer Machtansprüche dient. Innerparteiliche Wahlergebnisse, wie sie sonst nur sozialistische Diktatoren, wie in der DDR erreichen, sprechen klare Worte.

Das ist heute praktisch die Machtstruktur in Deutschland (SPD, CDU und Grüne ), immer flankiert vom Staatsfernsehen und gleichgeschalteten privaten Medienriesen, deren Interessen dort liegen, wo der politische Mainstream regiert. So bleibt die Wahrheit auf der Strecke.

Seit 2015 kommt noch die Welle von Migranten dazu, die Unruhe im Land verbreitet. Weit über 1,5 Millionen Einwanderer aus hauptsächlich islamischen Ländern, die ohne jede Kontrolle einwandern, stelle Deutschland vor große Probleme. Probleme, die von der Regierung vertuscht werden sollen.
Ein Umstand, der natürlich nicht funktioniert, wenn Sozialbetrug, Gewaltverbrechen und andere Straftaten, die durch neu eingereiste Migranten verübt werden bekannt werden und viele Milliarden an Steuergeldern in schwarzen Löchern versickern.
Ein Steuer und Renten Experte bezifferte die Kosten der nächsten Jahre für diese Ausgaben für Migranten mit 900 Milliarden Euro.
Das die Regierung versucht diese sogenannte Krise als humanitäre Geste zu deklarieren, um Flüchtlinge aufzunehmen, verschärft die Situation zusätzlich. Denn wäre Offenheit notwendig.
Doch wird versucht zu vertuschen, das nur ein geringer Anteil der Migranten tatsächlich Flüchtlinge sind.

Das ist die akute Situation in Deutschland, so wie sie in den Medien nicht dargestellt wird. Die Regierung und ihre Helfer haben die Meinungsfreiheit außer Kraft gesetzt und mit faschistischen Methoden der Meinungsmanipulation eine lösbare Krise zum Bruch mit dem Volk verschärft.
Diese Parteien sind für mich unwählbar.

Laut unserer Verfassung, dem Grundgesetz wäre der Bürger nun zum Widerstand verpflichtet. Doch wer friedlichen Widerstand leistet, wird verfolgt.
Und eine echte Armee, die eine Pflicht darin sehen würde, das Volk vor dieser Regierung zu schützen, diese Regierung abzusetzen und für neue Wahlen zu sorgen, diese Armee existiert nicht. Wir haben nur die Bundeswehr. Ein schlecht ausgerüsteter Haufen von Militärs, die entweder Angst vor dem Verlust von Privilegien haben, oder schlicht keine Eier in der Hose.

Deutschland 2017

Ich hoffe du kannst den Inhalt erfolgreich übersetzen @po ….

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 8. Februar 2017

Der SPD Antisemit


Es steht zu befürchten, das ich nach diesem Text auch unter verschärfter Beobachtung auf Twitter stehe, aber was soll es, was raus muss, muss raus.

Der Ralf von der SPD, im folgenden schlicht Steger genannt, ist ein Antisemit? Nicht das ich den Steger für besonders intelligent halte, oder kompetent, oder sonst irgendetwas, was ich für erstrebenswert halte. Ich persönlich halte ihn für einen bornierten Anzugträger, der sich in seiner unreflektierten, ideologisierten Weltsicht, weder als Sozialdemokrat noch als irgendetwas, was diese Welt braucht darstellt. Wenn er die Politik verlassen würde, an der er sich mit auch noch mit unseren Steuergeldern gesund stößt, wäre das sicher von Vorteil für alle, selbst wenn er noch mit einer utopischen Pension kassiert. Doch das gilt wohl für alle Politclowns der Altparteien in der Republik. Auch wenn sie nur traurige Clowns sind und keinesfalls das Geld wert, was wir ihnen bezahlen. Aber SPD Steger ein Antisemit?
Weil er gegen Waffenlieferungen an Israel ist oder einen bescheuerten Tweet auf Twitter loslässt? Der eine jüdisch stämmige Microsoft Managerin mit der in U-Haft sitzenden NSU-Schzäpe verballhornt? (Siehe Screenshot) Sicher, der Tweet war nicht witzig und nicht intelligent, doch das erwartet von Steger auch niemand. Man glaubt noch nicht mal, das er darüber besonders lange nachgedacht hat. Das wäre schon weit hergeholt. Doch das Simon Wiesenthal Center in Jerusalem sagt über Herr Steger, deshalb sei er ein Antisemit.

Ich persönlich glaube nicht, das man zum Antisemit wird, weil man gegen Waffenlieferungen im allgemeinen oder auch nach Israel ist. Ich glaube eher, dann ist man kein Fan der Waffenlobby. Ich glaube auch nicht, das man ein Antisemit ist, weil man einen vielleicht einen geschmacklosen Witz macht, dann hätten wir nämlich ein ernstes Problem in der Satire. Ein Antisemit ist jemand der in der Summe seiner Äußerungen und seiner Taten antisemitischen Ideen eine Heimat gibt. Da kann man sogar Steger kaum anhängen. Ich glaube aber schon, das es auf der Welt zu viel Paranoia und offensichtliche Überwachung gibt. Denn ehrlich, wenn heute schon reicht, in Deutschland einen unpassenden Tweet auf Twitter zu schreiben und sofort steht in Jerusalem jemand bereit, der sagt, ein eher unwichtiger Mann der deutschen Politik, sei ein Antisemit, dann wird mir Angst, wer noch alles mit liest.

Während in Deutschland Hundetausende, offen und latent antisemitisch eingestellte Dauergäste als sogenannte Flüchtlinge angekommen, welche tatsächlich eine antisemitische Stimmung befeuern.

Hier wird ein Papiertiger namens Steger aufgeblasen, der es gar nicht wert ist Beachtung zu finden. Deutschland ist heute ein Freund Israels, das muss man nicht in Frage stellen, dass ist eine Tatsache.

Man sollte nicht ständig nach alten, neuen Feinden suchen, wo die Menschen als Volk, in der Masse längst verstanden haben, das Israel nicht ihr Feind ist und schon gar nicht ihre jüdischen Freunde und Nachbarn. Sondern dort, wo ständig erstarkende Feinde von Fanatismus und religiösen Ressentiments getrieben sich formieren. Und dass sind sicher nicht die Deutschen.

Ich behaupte nicht, das es richtig wäre wegzusehen, denn wir Deutschen, oder besser ausgedrückt, zu viele unserer Großeltern und Urgroßeltern haben viel zu lange weggesehen und damit Wahnsinnigen wie Hitler erlaubt zu hetzten, zu morden und zu rauben.

Doch es muss möglich sein, ohne immer misstrauisch auf den anderen zu schauen, miteinander normal zu leben. Mir ist es egal, wem ich begegne, ob einem Deutschen, einem Moslem, einem Juden oder was auch immer für einem Menschen. Zuerst ist er für mich ein Mensch und später darf ich urteilen. Denn schon nach einigen Äußerungen zu sagen, das ist ein böser Mensch, das sorgt am Ende für böses Blut. So ein Verhalten schürt Ressentiments und ist letztlich für Hass und Kriege der Nährboden. Das ist die Lektion, die die Menschheit verstehen muss. Sonst führen wir in der Zukunft wieder Kriege, deren Gründe schon längst nur noch in Legenden leben.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 5. Februar 2017

Ficken für den Weltfrieden - Gewalt ist keine Lösung?


Oft hört man das von Aktivisten gepredigt wird“Gewaltfreier“ Widerstand. Oder wie es die 1960-70er Hippi Gemeinen ausgedrückt hätten - Peace and Love-. Noch drastischer formuliert - Ficken für den Weltfrieden -. Natürlich ist das eine super Idee und auch eine vorzeigbare Lebensalternative. Doch funktioniert nicht mal diese im realen Leben. Zicken, anfeinden morden, alles Nebenwirkungen von Peace and Love. Und damit wollen einzelne, etwas realitätsferne Widerständler ernsthaft die Welt verändern?

Die Theorie mag gut sein und viel Freude versprechen. Doch in der Praxis scheitert sie an unserer mangelnden Grundeinstellung zur Gewalt, der Religion, den Werten und der Kleinlichkeit, die diese uns lehren. Einfacher ausgedrückt an der größtenteils geistig noch sehr unreifen Masse der Menschheit, den Lehrern und zu wenig IQ. Selbst die Anführer des Widerstandes sind Scheiße. Viel zu lange wurde diese Welt von Stümpern, die alles nur halb durchdachten geführt und der Lerneffekt lief tendenziös gegen Null. Die Demokratie machte alles noch schlimmer, da die Eliten anfingen, langfristiges, nachhaltiges Planen, gegen Amtsperioden zu tauschen und mehr mit Machterhalt, als mit Innovationen für alle Menschen beschäftigt waren und sind.

Das System existiert nicht nur weiter, durch das Ausspielen der Gruppen die Widerstand leisten, durch Manipulation der öffentlichen Meinung. Es lebt auch davon, dass die Gruppen, die Widerstand leisten, die Philosophien fressen, welche das System bewusst verbreitet und ins Perfide adaptiert. Beispiel: "Gewalt ist keine Lösung?" Ein ins unendliche strapaziertes Motto der kapitalistischen Welt, die Demokratie spielt. Denn Gewalt ist eine existentielle Bedrohung des Systems, wenn sich das Volk erhebt. Masse gegen Eliten? Das ging nie gut aus für die Eliten, das beweist die Geschichte. Eine gewaltfreie, durch falsche Philosophie und Konsum faul gewordene Masse, gegen die Eliten, das wiederum passt.

Selbst Philosophen wie Gandhi kamen nicht ohne die Gewalt aus. Sie ließen sie nur andere ausüben, um ihren Ideen zum Sieg zu verhelfen. Wer sich die Geschichte des Sieges über die Briten in Indien ansieht, der weiß das genau. Alles Lügen über die völlig Gewaltfreie Revolte. Nur um die Völker der Welt zu verdummen und ruhig zu halten. Selbst Marx scheiterte mit seine Philosophie am Menschen, dem er zu viel geistige Größe zusprach und er predigte nicht mal Gewaltfreiheit.

Das System hat sich immer mit Gewalt verteidigt, das System hat immer Gewalt angewandt, um sich auf dem Globus zu verbreiten, das System ist Gewalt. Das System ist mörderisch. Das System predigt Gewaltlosigkeit und ist selbst das Gewalttätigste, was es auf Erden gibt. Wie wäre es sonst denkbar, das einige wenige tausend der Elite mit Hilfe einiger Millionen ihrer willigen Helferlein, den Armeen, Sicherheitskräften und Verwaltung, über sieben Milliarden Menschen kontrollieren und zum größten Teil in bitterer Armut halten können? Das ist die Realität, der man ins Auge schauen muss. So bekommt die Gewaltfreiheit ein ganz andere Bedeutung.

Wer glaubt, die Armut und Not auf dem Planeten zu bekämpfen, in dem er eine Patenschaft für ein hungerndes Kind übernimmt, der ist längst für den Widerstand verloren, dem hat das System erfolgreich das Gehirn gewaschen oder auch den fetten, faulen Arsch. Denn es ist wahr, Gewalt sollte das letzte Mittel sein, um Gerechtigkeit für die Masse zu schaffen. Doch wer sie völlig ablehnt wird am Ende der Verlierer sein. Die Ausgewogenheit der Dinge, bringt es in die Waage, nicht der völlige Verzicht. Denn auch Gerechtigkeit ist nicht absolut, sie muss jeden Tag neu definiert und erkämpft werden. Das aber will ein System nicht, das die Interessen weniger schützt.

George W. Lästerbacke

Montag, 30. Januar 2017

Der Homo Konsumentis


Der Kapitalismus ist eine Gesellschaftsform, die zusammen mit dem Sozialismus, als adaptiertes Gegenstück auf breiter Front versagt hat. Nur eine schillernde Fassade die Versagen und menschlichen Wertelosigkeit kaschieren soll. Auf den ersten Blick fördert der Kapitalismus, die Kreativität, die Erfindungsgabe und auch Qualität von Waren und Dienstleistungen- Das stimmt in der Theorie. Dies und die kraftvolle Vitalität hat mir am Kapitalismus immer gefallen. Doch spätestens seit der Kontrolllos wütenden Globalisierung, welche dafür sorgt, das Waren von A nach B, um die ganze Welt reisen, oft völlig von Sinn befreit für den Verbraucher, geht es nur noch um Profite, die es zu maximieren gilt. Die mühsam erkämpften sozialen und humanistischen Werte, die alle Menschen, insbesondere den produzierenden Arbeiter teilhaben lassen sollten, wurden erst in fernen Billiglohnländern von westlichen Konzernen skrupellos ignoriert und dann in der westlichen Hemisphäre überhaupt. Appel als Billigmarke mit teuren innovativen Markenimage, sei hier ein Beispiel, der Produktionsstandort China gestattet lächerliche Hungerlöhne und utopische Preise für ein Produkt, das es qualitativ nicht wert ist. Deutschland hat heute ein Lohnniveau wie Litauen, ein Land welches aus der Sowjetunion hervorging. Deutschland ist in Europa ein Niedriglohnland geworden.

Die Erfindung der Aktiengesellschaft, deren erste Ausläufer sogar bis in das römische Reich reichte, wo Händler anteilig organisierte Interessengemeinschaften gründeten und die Globalisierung sind der Todesstoß für den kreativen Kapitalismus gewesen. Nun ersäuft das entfesselte Kapital im Verbund mit Zins und Zinseszins langsam dass, was seine Stärken waren. Denn der Sinn der Aktiengesellschaft, sich Kapital bei Anlegern gegen Dividende, eine Art der Verzinsung zu leihen, um bessere Produkte und Dienstleistungen zu bieten, wurde von Bankstern und gierigen Vorständen ad absurdum geführt.

Kreativität, Erfindungsgabe und die Idee, das sich das Qualitativ beste Produkt erfolgreich am Markt behauptet. TV-Geräte und Waschmaschinen, die 20-30 Jahre funktionieren, gute regionale Lebensmittel oder Dinge des Alltages, die ewig zum Gebrauch taugen, werden praktisch zu Legende. Denn wir versinken in einer Flut von Dingen, die kein Mensch braucht. Fortschritt bringt uns nicht mehr voran, sondern er ist Mittel zum Zweck, um immer mehr zu verkaufen. Wir versinken im Müll unserer von der Werbung suggerierten Konsumwut. Und alles was wir über Qualität wissen müssen ist, das unsere Ware die Garantiezeit übersteht. Markenprodukte sind gut fürs Image, aber man braucht diese, wie jedes Billigprodukt bald neu.

Der wirkliche Fortschritt kommt aus Laboren und Forschungsstätten, die nur mit staatlichen Mitteln überleben. Der Fortschritt, der Menschen nützt. Dieser ist nur von Interesse, wenn er sich vermarkten lässt. Krankheiten, wie Diabetes, Krebs und andere Geißeln unserer Zeit könnten längst effektiv therapiert werden, wenn man nicht an dem alten Schrott hervorragend verdienen würde. Patente schützen, was oft nicht mehr Schützenwert ist. Und das mit freundlicher Unterstützung gekaufter und dummer Politik.

Selbstredend geht es nur um Profite der berüchtigten Aktiengesellschaften. Um den Wahn, letztendlich auch noch Geld aus dem Nichts zu generieren, nachdem die Produktion selbst nicht mehr genug Potenz hat, die Gier zu befriedigen. Das alles freundlich unterstützt durch Bankster und Co, denen heute die Aktiengesellschaften praktisch gehören. Letztlich zahlt der Verbraucher die Zeche. Um mehr zu Gewinne zu generieren musste mehr Konsum her, dafür wurde die Wegwerfgesellschaft kreiert und der dazu nötige, dauergeile, kaufsüchtige nichts mehr hinterfragende Mensch, der Homo Konsumentis. Der wurde durch pausenlose Werbebeschallung erschaffen. Seine Basis, der Konsument der echte Ansprüche stellt, wurde fast ausradiert. Bereits wir sind schwerst infiziert, unsere Kinder werden nur noch Homo Konsumentis sein. Dumm und verfressen. Gesteuert von wenigen Eliten, die den Menschen nicht mal mehr ausbeuten müssen, da die Produktion immer mehr automatisiert wird. Die Frage ist nur, wer kann sich die Flut von Produkten noch leisten, wenn er ohne Arbeit ist? Denn das Umdenken beginnt bei uns prinzipiell immer dann, wenn es zu spät ist. Eben ein Homo Konsumentis.

Von den übelsten Auswirkungen auf unsere Gesellschaft, echte Fortschritt Verhinderung und Kriege zur Umverteilung von Rohstoffen, muss man an dieser Stelle gar nicht mehr reden. Die Menschen sind schon heute so denkfaul und verdummt, das Wenige verstehen und der Rest will es nicht wissen. Eben wieder der neue Homo Konsumentis.

Die Welt von heute ist schnell erklärt, der Mensch verzehrt. Erst seinen Verstand und dann sein Wissen, auch auf die Moral, wird bald geschissen. Und ist der ganze Mist gegessen, dann wird er selbst auch aufgefressen.

George W Lästerbacke

Sonntag, 29. Januar 2017

Trump vs Muslime?


Der sogenannte #Muslimban des neuen US-Präsidenten Trump, schlägt insbesondere im uneingeschränkter Toleranz gegenüber Muslimen bekannten Deutschland hohe Wellen. Jedenfalls bei er links-grünen Journaille, für die Trump bekanntlich der Antichrist ist.

Hier jammert man nun wieder mit Sturzbächen von Krokodilstränen, das nun Muslime aus sieben Ländern, 134 Millionen Menschen ausgesperrt werden. Das ist sogar einmal nicht direkt gelogen, was in der deutschen Medienlandschaft auch nicht ungewöhnlich wäre.

Doch versucht man den Medienkonsumenten trotz allem zu manipulieren. Denn auch wahr ist, in sechs dieser Länder herrscht Bürgerkrieg. Täglich sterben Menschen, die meistens Opfer islamistischer Terrormilizen werden und freundlich unterstützt oder zumindest angestachelt sind vom Islamischen Staat. Ausgenommen ist hier der Iran, der von den Mullahs komplett kontrolliert wird. Und der aus US-Sicht eines Amerikaners immer hoch Terrorverdächtig ist.

Aus diesen sieben Ländern kommen überdurchschnittlich viele Terrorverdächtige. Und das 134 Millionen Muslime nun ausgesperrt werden, das ist reiner linker Populismus. Denn selbst, wenn man behaupten wurde 134.000 Menschen würden aus diesen Ländern ausgeschlossen, also 0,1 Prozent, wäre das wohl maßlos übertrieben. Denn die meisten der Muslime in diesen Staaten, können sich nicht mal den Traum einer Reise in die USA leisten.

Die meisten dieser Länder sind heute bettelarm. Vermutlich sind es wenige tausend Menschen, die geschäftlich oder privat reisen, in drei Monaten. Das ist die wenigstens ein größerer Teil der Wahrheit, der hier weggelassen wird.

Ob Trump nun exzessive Sicherheitsprüfungen für nötig hält oder schlicht aus Populismus sein Wahlprogramm durchsetzt sei hier dahingestellt. Vermutlich könnten diese Frage nur die Geheimdienste beantworten. Das werden sie aber eher nicht tun.

Ich denke auch, das diese Trump Entscheidung Weltpolitisch eher etwas ungeschickt ist, weil sie unweigerlich schlechte Presse bringt. Doch Trump schert sich vermutlich einen Teufel um die Meinung einer links-grünen Presselandschaft, die ihm nur Böses will. Sicherheitstechnisch hat es vielleicht sogar Sinn. Außerdem, seine Verpflichtung gilt dem Wähler in der USA. Und dieser dürfte in der Masse hinter dieser Maßnahme stehen, sofern er Trump gewählt hat.

George W. Lästerbacke

Freitag, 27. Januar 2017

US-Außenministerium erlebt nie gekannten Massenexodus


Ein Kommentar zu Headline Der Welt/N24 vom 27.01.2017

Die gesamte oberste Management-Ebene des Außen-Ministeriums zurückgetreten oder in den Ruhestand gegangen? Die Headline sugeriert sogar noch im Folgetext, das die USA praktisch nun ohne Außenministerium dasteht. Stimmt aber nicht, all die kleinen, unbekannten Verwaltungsbeamten, die so einen Laden am laufen halten, die sind noch da und ihr Erfahrungsschatz ist unbezahlbar. Die großen Bosse sind weg, ein Verlust? Eher nicht, dem mit ihnen geht, das Fachwissen eine mörderischen Kriegsnation.
Allein diese Tatsache sollte hoffen lassen, das nun einige neue Leute wirken können, die nicht völlig vom System kompromittiert sind. Erfahrungen kann man neu erwerben, kompromittierte Ideologen jedoch, die sind unbelehrbar.
Wie viele Profit- und Machtinteressen gesteuerte Konflikte haben die erfahrenen Alten denn verhindert? Wo haben sie verhindert, dass Humanismus vor Profit- und Geopolitische Machtinteressen geht?

Nur böse und verblendete, alles Andersdenkende Hasser sehen immer nur das Schlechte, nicht aber die Chancen. Es ist jetzt bestimmt rechts populistisch für rot-grüne Gutmenschen, was ich schreibe, doch nur schwächliche Mitläufer lassen sich eigene Gedanken verbieten.
Denn für mich ist es einfach nur eine fast objektive Wahrheit. Denn wir leben von der Veränderung unserer Welt und oft sind diese Veränderungen Fortschritt, nicht Rückschritt. Wobei es zu recht fraglich ist, ob US- Außenpolitik überhaupt noch rückschrittlicher sein kann, in ihren kolonialen Ambitionen.
Auch Deutschland hatte unter Hitler ein Außenministerium, das 1945 seine Spitzendiplomaten und die Führung verlor und es wurde eine bessere Führungsriege gefunden, die viele Jahrzehnte geholfen hat, Deutschland als friedliche Vermittlermacht zu wirken zu lassen.

George W. Lästerbacke