Samstag, 3. Dezember 2016

Gewalt ist keine Lösung


Wenigstens ein lustiges bild, zu einer strittigen Aussage. "Gewalt ist keine Lösung." Diese Aussage ist doch genauso sinnvoll, als wolle ich jedes Problem mit der Keule lösen zu wollen. Es gibt immer eine Mitte, die man finden sollte, in der Regel heißt sie reden. Aber eben nur in der Regel.

Doch wir brauchen uns nichts vormachen, betrachten wir die Welt, so fällt uns unschwer auf, dass sie für viele Menschen die Hölle auf Erden ist. Sie wird beherrscht von Soziopathen, Psychopathen oder einfach nur asozialen Arschlöchern. Und ich meine nicht nur die, welche die Macht ausüben. Diese schwer gestörten Personen findet ihr in der Nachbarschaft, im Supermarkt und auf dem Spielplatz. Denen geht es nicht mal um Macht und Profit, wie es bei den Eliten üblich ist, bei diesen kleinen Maden geht es nur darum, sich wichtig zu machen und vielleicht auch mal nach anderen treten zu können. Denn sicher ist, diese Maden sind auch nur Fußabtreter von anderen, die höher in der Nahrungskette stehen.

Nun ist die Frage, warum ist hier Gewalt keine Lösung? Ich stelle da eine andere Frage, Habt ihr schon mal versucht mit den vorgenannten Personen zu reden? Die Antwort kennen wir alle, die Eliten hören nicht zu und die Maden aus der Nachbarschaft? Die sind in der Regel zu doof für eine sinnvolle Kommunikation. Nun also bitte die Frage: Warum ist Gewalt keine Lösung, gegen Kriegstreiber die unschuldige morden, oder aber Maden aus der Nachbarschaft, die dir sonst bei passender Gelegenheit den Spaten über den Schädel ziehen? Auf diese Argumentation bin ich gespannt. Weil ich persönlich Notwehr immer noch für gerechtfertigt halte und es ein Begriff ist, der durchaus dehnbar ist, wenn es um die Menschenrechte, die persönliche Würde oder das Recht um eigene körperliche Unversehrtheit geht.

George W. Lästerbacke

Freitag, 2. Dezember 2016

“Wer wir waren“ - " Viva la Revolution!"


Ich habe mich heute erst mal etwas inspirieren lassen, von einem großem Mann in Deutschland, intellektuell ohne große Schulmeisterei. So wenigstens habe ich Willemsen immer verstanden. Einer der noch ein letztes großes Buch schreiben wollte, es aber nicht mehr schaffte.
Roger Willemsens letztes Buch sollte den Titel “Wer wir waren“ tragen. Es sollte das Versäumte von Heute aus der Sicht derer beleuchten, die uns folgen, unsere Kinder und Urenkel. Doch diese Buch wird von Roger Willemsen nicht geschrieben werden, seine Krebserkrankung und sein früher Tod haben das verhindert. Doch eine Rede, die er im Juli 2015 hielt, gab uns einen Vorgeschmack, auf das was Roger Willemsen uns wohl vermitteln wollte, eine Entkoppelung aus der Hektik des Zeitgeschehens, der Aufruf an die folgenden Generation, sich nicht einverstanden zu erklären mit dem, was wir so exorbitant verbockt haben.
Ihnen eine Welt zu hinter lassen, von der wir wussten, dass vieles falsch gelaufen ist und doch aus Eitelkeit und Egoismus, Diven gleich sehenden Auges in den Abgrund blickten, ohne wirklich etwas zu verändern.

Zitat: Roger Willemsen
„Wir waren jene, die wussten, aber nicht verstanden, voller Informationen, aber ohne Erkenntnis, randvoll mit Wissen, aber mager an Erfahrung. So gingen wir, von uns selbst nicht aufgehalten.“

Leider hat Roger Willemsen wohl recht, wir werden gehen ohne etwas zu verbessern. Wir hinterlassen eine Welt in der die Not die Oberhand hat, in der Armut ein Normalzustand ist. Denn wir haben ausgeträumt, alle Träume von einer besseren Welt. Wir sind nur noch Opfer von Ideologien oder Religionen, oder beiden Irrwegen des Geistes. Wir freuen uns lieber an spiritueller Realität und selbstfahrenden Autos, als an glücklichen Kinderaugen. Wir sind nur noch Zombies unseres Gutmenschentums, ohne auch nur eine Gute Tat für die Weltgeschichte beigetragen zu haben.

Die linken Weltenretter, die zwischen Kaffee Latte und Prosecco verpasst haben, linke Ideen zu verteidigen oder sie gar umzusetzen. Die Linken, die zuschauen, wie die Welt verhungert, wie der Globus globalisiert wird, ohne global gerechter zu werden.

Die Rechten, die ihre christlichen Werte verteidigen ohne sie selbst zu leben. Diese Rechten, die so selbstgerecht wie die Linken ihre Gesinnung vor sich her tragen, aber Maria und Josef am Heiligen Abend die Tür vor der Nase zuwerfen würden.

Diese Neoliberalen, die das letzte Hemd ihrer Großmutter verscherbeln würden, nur um den Ertrag ihres geliebten Zinseszins nicht zu verlieren.

Diese Wissenschaftler, die zusehen, wie sie zu Konsumhuren verkommen, die immer billiger die Welt mit Dingen fluten, die kein Mensch braucht.

Die selbstgerechten Politiker, die ihre Völker verkauft habe, um noch mehr Ungerechtigkeit zu schaffen, anstatt zu dienen, wie es ihre Amtseide verlangen.

Das zügellose Volk, was sich in immer mehr Konsum verliert, anstatt zu verstehen, das der Fortschritt auch im selbstauferlegten Verzicht besteht und das Demut nicht bedeutet, den Kopf hinzuhalten für gewissenlose Politiker.

Die Völker, welche vergessen haben, was es bedeutet revolutionär zu sein, um die Welt wirklich zu bewegen und sie gerechter zu machen.

All diese Menschen, die gewissenlos ihr Gewissen strapazieren, ohne auch nur den kleinsten Bösewicht davon abzuhalten, die Welt und die Völker zu vergewaltigen.

All das wollte uns Roger Willemsen sicher noch sagen, in einem Buch, das nie geschrieben wird. Deshalb hab ich es heute mal gesagt, in aller Kürze und Demut.

Denn auch ich bin ein Arschloch, was nichts verändert hat, obwohl ich an der Waffe ausgebildet wurde. Obwohl ich heute weiß, das man einige Dinge und böse Menschen nur mit einer Kugel stoppen kann. Viva la Revolution liebe Erben, macht es besser wie wir, ertränkt das Böse in Blut und pflanzt dann neues auf den fruchtbaren, mit Blut getränkten Äckern.

George W Lästerbacke

Dienstag, 29. November 2016

Wie ich den Weihnachtsbaum gerettet habe


Ich berichte euch heute eigentlich nichts Epochales, doch fand ich es bemerkenswert, welche Reaktionen es auf das Verschwinden des Weihnachtsbaums im Krankenhaus Eisenhüttenstadt gab. Vielleicht steckt doch mehr Abendland in uns allen, als wir es selbst denken.

Schon oft habe ich bemerkt, Weihnachten ist eine Farce geworden, der Kapitalismus hat aus uns und unseren Erben Konsumhuren gemacht. Deswegen messe ich Weihnachtsbäumen im öffentlichen Raum auch nur eine nebenrangige Bedeutung bei, auch wenn ich zu Hause selbst immer einen besonders schönes und prachtvolles Exemplar aufstelle. Einfach nur fürs Auge und weil eben Weihnachten ist.

Deswegen nahm ich auch den im Krankenhaus aufgestellten Weihnachtsbaum vermutlich nur nebenher wahr. Dieses eher kleine und kümmerliche Exemplar, das jedoch so viel Symbolkraft ausstrahlt. Doch ab heute sehe ich das anders.

Zur Zeit bin ich im Krankenhaus wegen eines Unfalls im Juni 2016. In einer Sitzecke für Besucher fristet ein eher bescheidender, künstlicher Weihnachtsbaum mit elektrischer Beleuchtung sein Dasein.

Nun lief mir im Fahrstuhl eine wirklich verärgerte alte Dame über den Weg, die berichtete, dass unser Weihnachtsbaum auf der Station, der Chirurgie/Traumatologie wieder abgebaut wurde. Sie bemerkte, man solle sich schriftlich beschweren und zwar jeder Patient. Denn Ärger merkte man ihr an, sie leitet vom Symbol des Weihnachtsfestes wirklich etwas wie Weihnachtsstimmung her. Auch waren andere Patienten sehr erregt und sichtlich verärgert.

Also dachte ich mir, als fleißiger Internet-Blogger will ich es genauer wissen, was hier los ist und der Sache auf den Grund gehen. Ich fragte die Schwestern und auch diese waren eher sauer und bemerkten, es sei wohl eine Anweisung der Geschäftsleitung. Ich fragte mich, was diese absurde Anweisung soll, also ging ich schnurstracks in die Verwaltung und erwischte auch den Geschäftsführer. Der gab mir freundlich Auskunft, dass er mit Sicherheit nicht für diese Anweisung verantwortlich ist, aber er sich schnell kümmern werde. Er wies auf seinen eigenen kleinen Weihnachtsbaum hin uns erklärte, warum sollte ich das denn verbieten?

Es passierte auch tatsächlich etwas, innerhalb kürzester Frist lag eine Dienstanweisung vor, dass die Weihnachtsbäume stehen bleiben, beziehungsweise wieder aufgestellt werden. Angeblich war wohl seine Frau, ebenfalls in der Geschäftsleitung, der Urheber der Weihnachtsbaum Entfernung, wegen der Hygiene. Genau werden wir es nie erfahren, ist auch nicht so wichtig. Denn ob dort wieder unreflektiertes Gutmenschentum wütet oder die Intoleranz anderer Religionen oder tatsächliche die Hygiene, am Ende war alles gut. Und weder Pegida noch AfD musste einschreiten, um unsere Werte zu verteidigen. Es rechte etwas Zivilcourage um zu fragen.

Interessanter waren die Reaktionen. Einige Schwestern bedankten sich, eine Schwester sagte „Sie sind der Patient des Monats, weil sie unsere Weihnachtsbäume gerettet haben.“ Heute ging das glatt weiter so, sogar die Oberärztin bedankte sich, das ich sofort bei der Geschäftsleitung erschienen bin, denn Weihnachten ohne Weihnachtsbaum, das geht eben nicht. Ob im Fahrstuhl oder der Cafeteria, überall bedankten sich die Leute. Es war mir schon etwas peinlich, allerdings muss ich sagen, solche Kleinigkeiten zweigen, das die Menschen unseren alten christlichen Symbolen im Abendland offensichtlich verwachsener sind, als es oft erscheint. Ein klein wenig mag ich Weihnachten nun wieder mehr, auch wenn das unfreiwillige „Heldentum“ nicht meine Art ist, doch wenn man Freude spenden kann, dann soll man es tun. Insbesondere, wenn es nur ein paar Worte sind, die man wechseln muss, um Missverständnisse zu klären.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 27. November 2016


„Nach Castros Tod kann es nur besser werden“

Ein Zitat der aus Kuba stammenden Sängerin Gloria Estefan und im Wortlaut ihr Kommentar:
„Der Griff des Castro-Regimes wird sich nicht über Nacht lockern. Doch der Tod eines Führers, der verantwortlich war für die Vernichtung Andersdenkender, für die willkürliche Gefangennahme Unschuldiger, für die Trennung von Familien, für die Zensur der Meinungsfreiheit, für staatlich unterstützten Terrorismus und für den wirtschaftlichen Niedergang eines ehemals blühenden, erfolgreichen Landes, kann für die Kubaner und für die Welt nur zu positiven Veränderungen führen.“

Ich verstehe solche Äußerungen von Gloria Estefan und hunderttausenden Exil-Cubanern nur zu gut. Fidel Castro hat über sie und ihre Familien Elend und vermutlich auch Tod gebracht. Er war sicher kein besonders netter Mensch, sondern ein Machtmensch und Ideologe, der auch zu Letzt nicht von seiner Weltanschauung abgewichen ist. Vermutlich ist Kuba ohne ihn nicht schlechter oder besser dran.

Denn entgegen der Behauptung von Gloria Estefan, war Castro nur die Wachablösung für den Diktator Batista, unter dem es den Menschen nicht die Spur besser ging, eher im Gegenteil. Batista war ein Diktator und Freund der Reichen, nicht seines Volkes. Das sollte man bei aller berechtigten Kritik an Castro nicht vergessen. Außer vielleicht ein paar wenigen Superreiche, die mit Kubanischen Rum, Zigarren oder Zuckerrohr reich wurden. Und nicht zu vergessen, US-amerikanische Mafiosis wie Meyer Lansky, die Havanna mit Batistas Hilfe zu einer Glücksspielmetropole für Amerikaner machten. Das Batista Andersdenkende genauso verfolgte, folterte und tötete, wie Castro, davon mal ganz abgesehen. Ein böser Mann löste einen anderen bösen Mann ab.

Man kann Castro nur zu Gute halten, das er immer eine Grundversorgung der Bevölkerung sicherte, Lebensmittelkarten, als eine ungewöhnliche Form eines Bedingungslosen Grundeinkommens, sowie der kostenlose Zugang zum Gesundheitswesen und dem Bildungssystem waren immer für das ganze Volk ein Gewinn. Ein autonomes und erfolgreiches Wirtschaftsmodell, das war der kubanische Sozialismus hingegen nie. Wirklich selbständig existieren konnte Kuba auch unter Castro nicht. Die Lobeshymnen, die heute mancher Politclown auf Fidel Castro anstimmt, sind mir eher unverständlich. Castro ist niemand, dem die Welt nachtrauern muss, eben sowenig, wie den alten SED Bonzen der DDR. Natürlich muss man akzeptieren, das viele Kubaner ihn liebten, er war der Commandante und ein Symbol des Widerstandes gegen die USA und Batista. Eben ein nationaler Volksheld für ein kleines Volk. Doch kein Held für die Welt.

Ps: das in Kuba etwas fürs ganze Volk besser wird, das wage ich allerdings zu bezweifeln. Denn nun wird es über kurz older lang zum gefundenen Fressen für diese Demokraten. Sorry etwas lästern muss sein.

George W. Lästerbacke

Foto: Ralf Roletschek 2003

Montag, 21. November 2016

Sind wir ohne Visionen?

Gesellschaftsvisionen sind nicht nötig?

Oft sagt man, es fehle nicht an Visionen in der Welt, das stimmt auch. Die Visionen der Welt von Morgen kommen aus der Wissenschaft und Forschung. Vom fliegenden Auto, über das vollautomatisierte Haus, bis hin zu Roboter, der ärztliche Pflichten wahrnimmt. Visionen, welche zum Teil bereits umgesetzt werden oder in abgewandelter Form unser Leben bestimmen werden. Ich bin ziemlich sicher, das autonome Fahren von Fahrzeugen, wird die Welt revolutionieren und hier, ist die Forschung und sogar die alltags taugliche Technologie, sogar weiter, als es die verpennte Politik der Staaten realisiert. Siehe das Beispiel eines großen deutschen Autohersteller, der Technologie einbauen muss, die den Fahrer zwingt, selbst zu fahren, auch wenn das Auto dies zu großen Teilen, beziehungsweise gänzlich allein könnte.

Hier zeigt sich das Problem, des verstaubten Denkens in Gänze. Bremsen der Zukunft durch veraltete denken von Politiker. Aber auch durch die Völker, die sich schwer tun neues anzunehmen. Doch ein weiteres Problem haben wir ebenso, während uns technische Visionen teils durchaus beflügeln, haben wir keinen Plan für die Zukunft der Gesellschaft.

Denn hier haben wir die anderen Bremser des Finanzsystem, heute schon fast die Diktatoren der Welt, die sich lieber damit beschäftigt eine Luftblase nach der anderen zu erzeugen, anstelle sich zu fragen, ob sie, die Bankster noch gebraucht werden. Denn sie erzeugen nichts, nehmen sich aber so wichtig, als existierten sie seit Anbeginn der Welt. Dabei ist ihr Nutzen für die Gesellschaft praktisch Null. Sie heilen nicht, sie forschen nicht, sie produzieren nicht und doch, sind sie im Augenblick die wichtigsten Nichtsnutze des Systems, noch vor den Politikern. Weil ihr einziges Produkt die Illusion vom Reichtum ist. Geld das in virtuellen Speichern liegt und eigentlich nichts macht, außer echte Leistung, die der Gesellschaft nützt abzusaugen und wieder Geld daraus zu machen. Geld das keinen Wert hat, außer als Statussymbol.

Was wir also nicht brauchen, sind die Zinseszinsjäger und ihre Millionen Helferlein. Was wir brauchen sind Visionen für eine Gesellschaft, in der unsere Kinder leben können. Eine Gesellschaft, in der Geld bestenfalls eine untergeordnete Rolle spielen sollte. Doch wie soll das funktionieren, wo doch praktisch jedes System versagt hat. Der Sozialismus funktioniere wirtschaftlich nicht und war Autoritär, also unfrei. Der Kapitalismus funktionierte wirtschaftlich, produziert aber nicht weniger Unfreiheit, durch Abhängigkeiten verschiedenster Art. Die Qualität der Produkte leidet, weil Konsum nun mal nur funktioniert, wenn weiter gekauft wird und lässt man den Kapitalismus gewähren, ist er am Ende nur für Krieg und Verelendung gut, denn Konsum ist kein Perpedomobile. Krieg und Verelendung ist die logische Konsequenz des Kapitalismus. Denn letztlich ist nur noch die Erschließung von Märkten wichtig, welche konsumieren können. Ist ein Markt verbrannt, zieht der Heuschreckenschwarm weiter. Es macht keinen Sinn zyklisch ein Gebiet des Planeten auszusaugen, nur um zu warten, das sich ein sozusagen “verbranntes“ Gebiet von Konsumenten erholt hat. Dieses Vorgehen ist so sinnlos, wie die Brandrodung im Regenwald des Amazonas, der die Lunge unsere Planeten ist.

Ich erwähne hier einmal ein Reizwort, es heißt Kommunismus. Jeder sogenannte Demokrat dreht durch, wenn er es hört. Warum eigentlich frage ich mich. Weil der Ostblock gerne damit hantierte und es Barbaren gab, die nicht mal den Sozialismus verstanden haben und sich Kommunisten nannten? Ja, der Kommunismus ist ein Feindbild des Kapitalismus und der Demokraten. Aber doch auch nur, weil sie nie verstanden haben, das der Kommunismus nie real existiert hat, nicht mal in Nordkorea, das sich immer noch kommunistisch nennt. Kommunismus ist das Ideal einer Gesellschaft, in dem alle an einem Strang ziehen, um diese Gesellschaft noch besser zu machen. Geld existiert nur noch in eher theoretischer Form und hat eigentlich kaum Wert, da die Ressourcen der Gesellschaft jedem Leistungswilligen, in Abstimmung mit dem Kollektiv zur Verfügung stehen. Auch Konsum ist möglich, ohne dabei künstlich aufoktroyierten Konsumzwängen zu folgen, weil jeder entscheiden kann, was er möchte. Produziert wird nach Bedarf, nicht auf unendlichen Vorrat, der dann verkauft werden muss. Ein Luxus, den erst die weitestgehende Automation der Produktion ermöglicht wird, aber auch in einer Vorindustriellen Gesellschaft möglich wäre, wenn der Zwang des Geldes entfällt. Soweit die Vision.

Wer die US-Serie Star Treck kennt, weiß, das es hier in etwa so läuft, wie ich es beschreibe, doch eins ist klar, hier dachte niemand an Kommunismus, obwohl das praktisch nicht notwendige bezahlen von Waren, erzeugt durch Replikationen oder auch die kostenlose Versorgung mit Dienstleistungen doch viel von Kommunismus hat. Produktion ist vielerorts dezentralisiert und auch das kleine Restaurant um die Ecke, ist frei von dem Zwang zu bezahlen. Der Besitzer betreibt es, nicht um Profit zu erzielen, sondern um sich selbst zu verwirklichen. Das gilt zumindest für den Bereich der Föderation der Planeten, die sich als ein Staatswesen zusammengeschlossen haben. Hier mag es sogar noch ein Zahlungsmittel geben, von dem wir erst mal nichts wissen, jedoch scheint es dann höchstens noch in der Form eines Bedingungslosen Grundeinkommens zu existieren, um eben Bedürfnisse zu sichern, die über Grundbedürfnisse hinaus gehen. Obwohl man hier wenig Auskünfte dazu erhält. Aber allemal ist Startreck eine Vision, die für unsere Welt erstrebenswert scheint. Auch wenn der galaktische Frieden selbst als Vision unrealistisch erscheint. Denn wenn die in der Galaxie verteilten Aliens nur halb so viel Beratungsresistenz und Blödheit zeigen, wie die Menschheit, dann wird das mit dem galaktischen Frieden nie etwas.

Doch diese Visionen sind wichtig und fehlen in unserer Gesellschaft fast völlig. Selbst ein bedingungsloses Grundeinkommen, was heute in der Regel dafür stehen würde, die Grundbedürfnisse, wie wohnen, Essen und Energie zu sichern, ist fast noch Utopie, obwohl es durchaus mit kapitalistischen Ideen harmonieren könnte und so gar nichts mit Kommunismus zu tun hätte.

Soviel heute als kleine Anregung zum Nachdenken, vielleicht verbessern wir unsere kleinen Welt doch noch. Habt eine gute Zeit.

George W. Lästerbacke





George W. Lästerbacke

Samstag, 19. November 2016

Bin eben mal die Welt retten?


Sicher könnte ich die Welt retten, jeder könnte das, wenn er genug Hirn hat und es zu benutzen weiß. Wir reden letztlich nicht von der Quadratur des Kreises, sondern oft von einfachen Problemen. Der Haken ist nur, die Welt wimmelt vor großen und kleinen Egomanen, die entweder Teil des Problems sind oder aber Ignorant gegenüber offensichtlichen Lösungen. Es gibt ganze Gruppen von Idioten, organisiert in Parteien, Verbänden und ominösen Clubs. Die sich als Lobbyisten für Probleme etabliert haben, sie schaffen diese Probleme nämlich erst. Die Welt retten heißt aber, ganzheitliche Lösungen zu finden, die allen nützen, dem einem mehr dem anderen weniger, nicht immer neue Probleme zu schaffen. Solange ich auf Empfindlichkeiten jeder Art von Individuum, Interessen und Lobbyisten achten muss, wird die Rettung der Welt bestenfalls aus faulen Kompromissen bestehen.

Nebenbei bemerkt, das wir in einer Welt leben, in der der Kapitalismus in verschiedensten Ausprägungen dominiert, dieser Umstand erleichtert die Rettung der Welt eben auch nicht. Zins und Zinseszins haben die menschliche Moral verdorben. Die meisten, uns gepredigten Werte sind hole Phrasen, Staaten werden von gekauften Deppen geführt und Otto Normalverbraucher, also wir, ist streckenweise so verblödet, dass er sich kaum noch einen Schnürsenkel selbst binden kann. Verblödung wäre ein großes Thema, doch bei denen, die es merken, renne ich offene Türen ein und der Rest der Ottos bemerkt es nicht mal, wie degeneriert er vom medialen Konsum und vergammelten Bildungssystem ist. Verblödung tut eben nur weh, wenn man sie bei anderen bemerkt.

Die Meinungen der lautesten Schreihälse wird heute wahrgenommen, dass ist die Regel. Die klugen Ideen, die bekanntlich eher leiser daher kommen, werden als Unfug abgetan. Auch wenn ich von Religion nichts halte, selbst Jesus würde heute im besten Fall als Spinner durchgehen. Dabei hat er uns in der Antike ein paar ewige Werte mitgegeben. Doch was zähle diese Werte noch? Maria und Joseph würden heute zu Weihnachten unter einer Brücke nächtigen, weil niemand sie herein bittet. Das ist die weltliche Realität. Von den unzähligen religiösen Spinnern, Spekulanten und Politiker Maden will ich hier gar nicht erst reden.
Vielleicht versteht einer der Leser, worauf ich hinaus will. Ich illustriere hier nur einen Teufelskreis, in dem wir uns immer wieder selbst treffen, wir kennen das Problem, doch niemand hat die Kraft und den Willen starre Abhängigkeitsverhältnisse und Gewohnheiten auszubrechen. Ich befürchte, das liegt an der niederen Intelligenz der meisten Erdbewohner. So haben wir keine Chance diesen teuflischen Kreislauf zu unterbrechen. Vielleicht in 10000 Jahren, wenn mehr Menschen eine schmerzliche, blutgetränkte geistige Evolution durchgemacht hat, öffnet sich ein Zeitfenster, das die Chancen gibt, auf eine bessere, freiere und friedvolle Welt. Wenn wir unsere Natur des Steinzeitmenschen und seiner engen Denkstrukturen überwunden haben.

Also, warum bitte sollte ich die Welt retten wollen? Ich werde keine zehntausend Jahre alt, um so lange zu warten. Ich geh lieber wieder philosophieren und feiern.

George W. Lästerbacke

Freitag, 18. November 2016

Das Versagen eines Systems


Die Retter der Welt sind an der Realität gescheitert. Ebenso, wie die Führung der DDR, die Verfechter des real existierenden Sozialismus, an der Realität des Menschen scheiterte, so scheitert die Merkel Regierung und ihre seltsamen rot-grünen Helferlein an der Realität der Lebensumstände ihres Wahlvolkes. Während diese politischen Wirrköpfe seit der sogenannten Flüchtlingskrise, immer noch, ständig aggressiver werdend, dem Gedankengut des Karl Marxs Spruches „Proletarier aller Länder vereinigt euch.“ anhängt, hat die sogenannte Rechte längst begriffen, dass die Revolution zu Hause anfängt.

In Europa gibt es ca 118 Millionen Menschen, die trotz Vollbeschäftigung kaum von ihrer Arbeit leben können. In den USA sinken die Reallöhne auf ein untragbares Maß, ebenso wie in Europa. Wahlsiege von Rechten, wie Donald Trump sind erst der Anfang. Nicht weil der Mensch ein böse Rassisten ist oder auch neoliberalen Ideen verhaftet, sondern weil sie Angst vor einer rot-grünen Zukunft haben, deren Zeit noch nicht reif ist. Eine Zukunft, welche schön und leuchtend sein könnte, wenn die Schicksale der Betroffenen nicht als die von rechten Spinnern, Rassisten oder wie in Deutschland sogar als Nazis abgetan werden. Die Zukunft des kleinen Mannes findet nicht mit einer schon wieder veralteten Technologie von Elektroautos an, oder bei der Nächstenliebe für Migranten. Die Zukunft des kleinen Mannes, des Steuerzahlers fängt an der Tankstelle an. Dort wo sie ihre Fahrzeuge mit bezahlbaren Treibstoff betanken, um zur Arbeit zu kommen. Das eigene Leben und einfach alles hängt daran, Geld zu verdienen, um sich und der Familie das Überleben zu sichern. Überleben, auf einem Standard, der ihnen anerzogen wurde, von einem kapitalistischen System, das keine Moral, sondern nur noch gesicherten Konsum kennt. Es hängt nicht daran, wie hoch der Wohlstand ist, sondern daran, wie viel man den Menschen, die für ihren Wohlstand arbeiten wegnimmt. Meine Mutter hatte dafür immer einen passenden Spruch „Nimm wenn man dir gibt und schreie, wenn man dir nimmt.“ Und meine Mutter hat den Nationalsozialismus, den Sozialismus und die soziale Marktwirtschaft überlebt.

Hier liegt auch der Knackpunkt, den die Weltenretter verpasst haben, erst den Vorgarten aufräumen, das eigene Haus, den eigenen Wohlstand und dann die Welt retten. Das ist der Faktor Mensch, an dem gleichwohl Philosophen wie Marx, als auch Ideologen wie Mao scheiterten. Friede, Freude, Eierkuchen Mentalität, wie sie linke Strömungen, wie rot-grün in Deutschland zelebrieren, hat noch immer funktioniert, wenn der eigene Wohlstand dabei nicht in Gefahr gekommen ist. Das sagt euch auch jeder vernünftige Soziologe. Die Rechte hat das begriffen, denn rechte Strömung kommt immer aus dem Volk, was seit Jahrzehnten von Linken erzogen wurde. Die Linke hat nicht verstanden, das Rechts oder Links als Idee gar nicht nicht existiert. Sondern nur das Volk, das letztendlich erwartet, nicht nur geführt zu werden, sondern auch die eigenen, vorgelebten Bedürfnisse befriedigt werden. Und zwar so, wie es ihm beigebracht wurde. Das Volk folgt Ideologen nur, wenn der Bauch voll ist, sonst hängt es sie höher, als ihnen lieb ist, auch in einer scheinbaren Demokratie.

Ich könnte nun ein Buch schreiben, was schief läuft. Doch ich glaube, hier ist alles schon gesagt, geschrieben und archiviert. Man darf es aber immer wieder kurz auf den Punkt bringen. Auch wenn es sich wie Populismus anhört, es ist keiner.

Das politische System scheitert soeben an seiner Ideologisierung und der Realitätsferne zum Volk. Der Zusammenbruch wird früher oder später kommen und die Auflösungserscheinungen sind sichtbar. Deutschland wählt 2017, sicher ist, die AfD wird Erfolge feiern und das politische System noch mehr ins wanken bringen. Weil die AfD nötig ist, wie der Wandel. Ob dieser Wind des Wandels Früchte trägt, wird sich zeigen. Doch auf Ewig wird das heutige politische Establishment nicht mehr regieren, denn es hat den Wandel nicht verstanden. Wandel kann von Oben verordnet werden, muss aber von Unten umgesetzt werden. Wenn nicht der Fall ist, dann übt das Volk die Revolution.

George W. Lästerbacke

Freitag, 11. November 2016

Trump, Flüchtlinge & Demokratie


Das wir in Deutschland seit 2015 immer wieder mit noch unangenehmeren Überraschungen aus der deutschen Politikgilde leben müssen, ist nicht neu. Wie weit sich die grüne Friede Freude, Eierkuchen Mentalität, verbunden mit dem Hass auf das eigene Volk sich bereits in unser politisches und gesellschaftliche System gefressen hat, das haben viele Bürger erst bemerkt, als die sogenannte Flüchtlingskrise über Europa schwappte. Die Gutmenschen-Fraktion in Verbindung mit Kapital und schlimmeren Machtspielern, wie Angela Merkel setzte auf die Denkfaulheit und Lethargie, des deutschen Volkes und hatte recht. Das erwacht erst jetzt, wo es schon fast vollständig entrechtet ist. Die Flüchtlingskrise deren Hauptlast von Deutschland und Schweden geschultert wurde und wird, rüttelte wach. Eigentlich sind die meisten EU-Staaten für die Einwanderer auch uninteressant, da diese ihr Traumland nach Kriterien, wie die Höhe der Geldleistungen und Chancen auf Bleiberecht einschätzen. Also bleiben Schweden und Deutschland.

Das ich hier nicht in Frage stelle, dass wir syrischen Kriegsflüchtlingen Asyl gewähren sollten ist klar. Denn egal wie alt wir sind, Deutschland war als unmittelbare Folge des zweiten Weltkrieges völlig zerstört und Millionen auf der Flucht. So etwas sollte nie wieder geschehen und wenn doch, sollten wir helfen. Nicht wegen des Argumentes, wir hätten heute noch eine Schuld abzutragen, sondern weil wir es geschafft haben, wieder aufzustehen und der Welt gezeigt haben, das es geht in Frieden mit unseren Nachbarn zu leben. Zumindest so lange, bis rot-grüne und schwarze Politiker unsere Werte im Balkankonflikt wieder an den amerikanischen Imperialismus verraten haben.

Klar ist auch, dass ich darüber schreibe, dass das Hauptproblem heute die massenhafte, hauptsächlich afrikanische Wirtschaftsmitrangion ist. Eine direkte Folge des so bejubelten arabischen Frühlings, der verschlossene Tore, wie Ägypten oder Libyen öffnete, dank der Verschwörung von US-Politik und der weltweit agierenden islamischen Muslimbruderschaft. Diese Ausführung nur als Einleitung.

Eines unser politischen, vermutlich das größte Problem liegt darin, das die Bundesregierung unter Merkel praktisch jedes Themengebiet von Rot-Grün besetzt hat und auch argumentativ, ob es nun passt oder nicht, genauso arbeitet. Das heißt, eine Partei mit christlicher Prägung verkommt zum Lobbyorgan rot-grüner Ideologie. Nur um das mögliche Wählerpotential bei der Stange zu halten. Die Folgen sind unübersehbar, Meinungsdiktatur durch Gleichschaltung der Massenmedien, politische Verfolgung Andersdenkender und Political Correctness bis zum verrecken.

Es scheint so, als wolle deutsche Politik und ihre “Kinder“, das Verhalten deutscher bis zur Unkenntlichkeit entstellen. Das war früher auch bis zu einem gewissen Grad, sowohl in Deutschland als auch anderswo gerechtfertigt. Denn es ist Unsinn, alles Fremde abzulehnen, weil ein wesentlicher Teil unserer gesellschaftlichen Entwicklung ist der Einfluss anderer Kulturen. Hierbei sollte man nur beachten, das wir von Jahrhunderten, besser noch von Jahrtausenden reden, in denen sich die Kulturen vermischten und vor allen Dingen sich anpassten. Während heute zu recht von Flutung gesprochen wird. Ein Vorgang, welcher nach deutscher Political Correctness ein Segen wäre. Ist es aber nicht, weil eine zu hohe Zahl von Einwanderern mit überzogenen Erwartungen, eben keine Völkerwanderung sind, sondern eine Invasion. Da diese ihre Kultur oft als alleinige Leitkultur sehen, nicht aber die auch für sie notwendige Integration. Das Beispiel islamischer Einwanderer ist signifikant. Es ist nicht zu erwarten, das sich diese Problemlos eingliedern werden, da sie eine ideologische Religion im Gepäck haben. Länder wie Schweden und Frankreich mit extremer Bildung von Parallelgesellschaften sind der Beweis. No Go Areas, die nicht mal mehr von Polizei oder Rettungskräften betreten werden, wenn sie nicht zum Schutz von bis an die Zähne bewaffneten Spezialkräften begleitet werden.

Auch in Deutschland ist diese Entwicklung zu beobachten, wenn auch noch nicht mit dieser Intensität. Doch unsere politische Kaste, inklusive ihrer Minderheit von teilweise stark verwirrten Anhängern, sieht Gefahren willentlich nicht, weil diese Fehlentwicklungen ihrer Ideologie zuwider laufen. Aber so, wie alles Fremde nicht schlecht für uns ist, ebenso ist nicht alles Fremde gut. Fehlentwicklungen muss man entgegen wirken, nicht aber tolerieren oder gar honorieren. Integration ist eine Frage der Bildung und des Willen der willigen Migranten, sowohl auch Erziehung und Bildung des neuen Heimatlandes. Dazu meinte Otto von Bismarck einst “Zuckerbrot und Peitsche“ seien adäquate Mittel der Erziehung und des erfolgreichen Regierens.

Otto von Bismarck meinte ebenso wenig, wie ich echtes Zuckerbrot oder echte Peitschen, aber die Kernaussage stimmt. Belohnen und bestrafen. Doch heute leben wir in einem Deutschland, in dem Regeln außer Kraft gesetzt werden, zumindest für Neuankömmlinge. Bei Rechtswesen und Justiz zumindest scheint der Gedanke vorzuherrschen, der Migrationshintergrund entschuldige Straftaten und reduziere das Strafmaß, wegen schlechtem Einfluss der Verwandtschaft. Der Bürger dieses Landes wird hingegen gemaßregelt, bis zur Schmerzgrenze und soll wegsehen, wenn eine neue zwei Klassenjustiz entsteht. Eine Politik, die auf Dauer nicht funktionieren kann und auch wenig mit dem allgemeinen Verständnis von Rechtsstaat und Demokratie zu tun hat.

Aber was unsere politischen Eliten von Demokratie halten, das kann man wohl seit geraumer Zeit ihrer Meinung über den US-Wahlkampf und den neuen US-Präsidenten Trump entnehmen. Akademische Nieten, die ihr heil in einer politischen Karriere gesucht haben, wie es den bei der weitestgehend Drogen und Alkohol geschädigten “Führungskräften“ mit politischen Einfluss in Deutschland heute die Regel ist, lamentieren in rüdester Art darüber, das in den USA ein demokratisch gewählter Präsident regieren wird, der ihnen nicht passt. Da wird es einem doch Angst und Bange.

Dieser Gutmenschen-Fraktion wäre es sicher recht, wenn die Demokratie eher nach altgriechischer Art zelebriert würde. Dort hatten nur wenige Menschen wirklich das Wahlrecht. Wer ein Bürger mit Wahlrecht wurde, das war genaustens geregelt. Die hart arbeitenden Menschen waren es nicht. Was denkt ihr denn, warum diese Art Demokratie immer hoch gepriesen wird. Weil sie nicht bringt fürs gemeine Volk bringt. Es existiert nur von den Brotkrumen, welche man ihm zuwirft. Doch ehrlich wie viele von euch haben den in der Schule richtig zugehört oder denken überhaupt soweit? Die Deutschen stehen nicht zu Unrecht in dem Ruf, dass sie leicht zu führen sind. Warum? Weil sie längst in dem Ruf stehen, zu bequem geworden sind, sich zu wehren. Wie schön könnte es doch für Rot-Grün-Schwarzsein, wenn man die Masse des steuerzahlenden Menschen, die sowieso längst, dank der Antiterror-Gesetzen ihrer grundlegenden Bürgerrechte beraubt sind, vom Wahlrecht ausschließen zu könnte. Dann wäre auch so ein Schreckgespenst, wie Präsident Trump, gewählt vom “Pöbel und Pack“ in der USA nicht möglich gewesen.

Doch so ein Rüpel, der erschreckt halt das leichtgläubiges Volk und hypoallergene politische Gruppen, die Angst haben sich mit Realität zu infizieren. Schlecht für diese Leute ist nur, wenn sie auch noch so nach Luft schnappen, Asthmaspray hilft nicht gegen Klimaverschmutzung ala Donald Trump. Nun heißt es Mr. Präsident Donald Trump, also Hacken zusammen knallen und stramm stehen und “Heil Donald“ rufen. Sonst ist es bald vorbei mit fetten Diäten und Steuervergünstigungen. Die bekommen dann die AfD Vertreter. Und die Vorstellung von fett gefressenen SPD Elfen und abgehalfterten Altgrünen Weibern, deren einziges Talent ist, Scheiße in Talk-Shows zu labern in freier Wildbahn ohne unserer Steuerfinanzierung für ihren überteuerten Lebenswandel. Diese Vorstellung erschreckt sogar mich. Siggi und Claudia unter einer Rheinbrücke, stellt euch den Schreck für uns mal vor, bei einem Abendspaziergang.

Diese ganzen rot-grünen Gutmenschen kommen mir vor, wie diese überzüchteten kleinen giftigen Tölen, mit denen der Großstädter sich heute umgibt. Sie bilden sich zwar ein Hunde zu sein, sind aber nur noch eine Karikatur ihrer Vorfahren, den Wölfen. Dabei können sie zwar noch kläffen, wie das miniaturisierte Abbild eines richtigen Hundes, sie haben aber keinerlei Erziehung und treten genauso auf. Nervig für die Nachbarn und ohne Nutzen für die Welt. Ich hoffe nur, das die Wahl von Donald Trump in der USA die richtigen Signale für Deutschland und Europa setzt. Die Revolution ist möglich, sogar in einer verknöcherten Demokratie, wenn das Volk es will.

Das der Muslimbruderschaft Unterstützer und Islam Förderer Obama abgedankt hat, ohne an seine politischen Unterstützer übergeben zu können, dafür spende ich sogar Applaus.

Mag ich deshalb Donald Trumps Ideen? Nein, den Vieles scheint mir zu neoliberal, auch wenn er einige Dinge seines Wahlprogramms, die er vor hat, tun sollte, um dem Amerika der kleinen Leute tatsächlich zu helfen. Einwanderung UND Importe regulieren, dadurch Arbeit schaffen und sich geopolitisch zurückzuhalten. Der Konflikt in Syrien und der Ukraine, das erstarken extremistischer Islamischer Fanatiker und die europäische Flüchtlingskrise als Folge des Sturzes säkularer, weltlich orientierte arabischer Diktatoren, alles das war das Werk einer Obama Regierung. Und deshalb begrüße ich es, das nun die Hoffnung der Welt bei einem Selfmade Milliardär liegt, der nun Staatsmännisch Handeln lernen muss. Denn trotz Mehrheiten, werde ihn viele der alten Eliten versuchen aufzuhalten.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 6. November 2016

Darf man die Flüchtlingskrise satirisch betrachten?


Darf man die Flüchtlingskrise satirisch betrachten?

Zum ersten muss ich mal bemerken, also wohin man auch schaut überall Flüchtlinge. In der Zeitung, im Radio im Fernsehen sowieso. Ehrlich so langsam traue ich mich nicht mal den Toilettendeckel hochzuheben.

Aber Spaß bei Seite. Wann bringt RTL2 wohl das erste Flüchtlingsformat auf Sendung? So etwas, wie “Bauer sucht Flüchtlingsfrau“ oder “Flüchtlingstausch“. Wir dürfen gespannt sein.

Ich bin ein lockere Typ und ein positiv denkende Mensch. Deshalb sehe ich viele Dinge entspannt. Es gibt keine Probleme, nur Lösungen. Doch zugegeben, in der Flüchtlingskrise bin sogar ich etwas überfordert. Ich befürchte ich kann den Politikern intellektuell nicht mehr folgen. Den in der Flüchtlingsfrage gibt es natürlich Probleme. Jedoch auch nahe liegende Lösungen. Diese finden durch sinnvolles handeln bei unserer Bundeskanzlerin & Co leider keine Resonanz. Ein Steuer- und Rentenexperte taxierte die Kosten der Flüchtlingskrise mit ca 900 Milliarden Euro. Er setzt allerdings voraus, dass es bei insgesamt zwei Millionen Migranten bleibt. Das sind doch Peanuts, werdet ihr nun denken, der Ex-Deutsche Bank Vorstand Ackermann hat uns dies ja so erklärt. Und wie der Deutsche so ist, sagt er "Scheiß drauf, glauben wir das auch noch!". Aber ehrlich, zweifeln wird doch erlaubt sein? Vielleicht hilft es ja, die Angelegenheit satirisch zu hinterfragen. So dass ich erhellt werde.

Die Asylgesetzgebung ist erwartungsgemäß eine Lösung. Doch offensichtlich und aus logisch nicht nachvollziehbaren Gründen, interessiert sich Angela Merkel überhaupt nicht für diese Gesetze. Schlimmer noch, sie setzt sogar unbequeme Absätze schnell außer Kraft. Angela sagt „Ihr Kinderlein kommt.“ Und an der ungarischen Grenze und anderswo jubeln die zukünftigen Einreisewilligen, die selbstverständlich nach Deutschland wollen. Dem Land wo Milch und Honig fließen. Mal ehrlich. Wer würde denn auch eine Einladung zum Buffet ablehnen und dazu noch Aussicht auf Vollpension? Da wundert es nicht, dass Gottes Fußvolk aus aller Welt, sich Scharenweise in Bewegung setzt. Die Mutti erstaunt das nicht, den sie sagt ja "Wir schaffen das!". Offen gestanden, mich beunruhigt diese Sicht der Dinge schon, so ein wenig. Denn es sind so viele Menschen, die unsere Bundeskanzlerin in eine tückische Gesundheitsfalle lockt. Denn was haben wir Deutschen von dem Land in dem Milch und Honig fließt bekommen? Ich sage es euch, Laktoseintoleranz und Diabetes. Doch niemand warnt die Flüchtlinge davor. Nicht mal diese Gutmenschen.

Die Angela lässt nun Grenzkontrollen einführen. Ich denke mir, dass ist nicht gut. Sie will den Ansturm der Flüchtlinge jetzt kontrollieren. Was sollen denn die Flüchtlinge davon halten? Aber die Mutti ist ja pfiffig, im selben Atemzug lässt sie ihren Innenminister, der an sich schon eine Misere ist, Absatz 4 des Asylgesetzes außer Kraft setzen. Dieser Punkt regelt unter anderen zwingend, dass bei der Einreise gültige amtliche Papiere vorhanden sein müssen, die der Identifikation dienen. Diese Grenzkontrollen sind zum Glück also nur eine Farce, eine Clownerie aus dem Politkzirkus der im Kanzleramt seine Zelte aufgeschlagen hat. Der brave Grenzbeamte und Polizist, wird nun zum Durchwinker degradiert. Allerdings haben die Beamten ja auf dem zweiten Bildungsweg die Chance Bahnhofsklatscher zu werden. Dass ist doch praktisch, denn man muss nur noch schnell erlernen, wie man Winkelemente und Willkommensschilder hochhält, ohne dabei die Gäste zu verletzen. Denn diese nette Geste des Willkommens scheint wieder aus der Mode zu kommen. Dazu braucht man weder sehr viel Hirn, noch sehr viel Verstand, nur jede menge Herz. Klar, die Staatsdiener hätten sicher Besseres zu tun, als zur Beruhigung des Volkes, welches aus unerfindlichen Gründen Muttis Willkommenskultur nicht billigen, so zu tun, als ob unsere Regierung alles im Griff hätte. Doch wann hatte sie dass eigentlich seit Merkel schon? Nie, aber wir haben ja so viel unnütze Steuergelder, die auch mal weg müssen. Ich persönlich vermute jedoch, auch der treue Staatsdiener fühle sich verarscht. Schließlich ist der ja auch nur Volk und versteht eh nichts.

Doch vielleicht ist es auch anders, es könnte sein, dass die Grenzkontrollen dazu dienen, die Flüchtlinge vor Laktoseintoleranz und Diabetes zu warnen. Denn die Engelsgleiche, so lautet Angelas Name in der sinngemäßen Übersetzung, ist eine gute Fee. Wahrscheinlich druckt sie schon Broschüren zum Thema.

Es könnte natürlich auch sein, dass sie das gar nicht wegen der Fürsorge für unserer Gäste macht. Sondern dass sie in Wirklichkeit eine gehässige alte Hexe ist. Die ihren Untertanen nicht mal die Schadenfreude gönnt, das unsere Gäste auch bald unerklärliche Blähungen und einen chronisch hohen Blutzuckerspiegel haben. Aber ehrlich, man kann sich in Deutschland auf nichts wirklich verlassen.

In der Vorfreude, das nun alles lockerer an der Grenze ist, habe ich erst letztens, vor dem Flug nach München versucht, ohne Papiere einzuchecken. Echt, die wollten wirklich einen Personalausweis! Ich als deutscher Staatsbürger wurde danach kontrolliert, als wäre ich im Osama Bin Ladens Fan Club. Oder schlimmer noch, als wäre ich von der AfD. Es fehlte nur noch der Finger im Arsch und eine gratis Prostatamassage. Während an der bayrischen Grenze und anderswo staatliche Anarchie herrscht, so gilt für uns, die deutschen Bürger, die sonst übliche und gewohnte Pedanterie. Das ist schon irgendwie rassistisch. Dabei weiß ich noch nicht mal, wie man einen Sprengstoffgürtel baut. Das gefährlichste Unternehmen, was ich in meinem Leben verbrochen habe war, dass ich im Frühherbst 1976 einen Harzer Käse im Lehrerzimmer hinter der Heizung versteckte. Damals wurde ich allerdings nicht erwischt und die Wirkung war katastrophal. Sozusagen ein Bombenspaß. Ich glaube damals reifte in mir schon der Entschluss, irgendwann mal zu einer Sicherheitsbehörde zu gehen. Denn streng genommen war das ja ein Bio-Waffen Anschlag. Ich meine, damals als ich noch jung war standen einen ja Bildungswege, wie ein Kurs bei der Al Qaida oder dem Islamischen Staat noch nicht offen. Heute wären meine Karriere Chance gewaltig.

Nun ja, aber wie erwähnt, ich kann bis heute noch keinen Sprenstoffgürtel bauen, obwohl mir da einige Gelegenheiten einfallen würden, wo ich so ein Ding gern hätte. Ihr wisst schon, jeder kennt Leute, die er gern mit ins Paradies nehmen würde. Nur um sie später von einer Wolke zu schubsen. Ich fühle mich an dieser Stelle etwas diskriminiert. Ich glaube solche ungleich Behandlungen wie du brauchst nix Papier und du schon, sind auch Rassismus. Deshalb fordere ich, weg mit dem Personalausweis und Reisepass auf innerdeutschen- und Auslandsflügen.

Und wie, um mich persönlich zu mobben, schickt Mutti zur Krönung noch massenhaft Sonderzüge und Charterbusse nach Österreich, um Flüchtlinge abzuholen. Da kommt der gemeine Bürger doch schon das Grübeln. Den aus seiner kleinlichen Sicht, ist das Beihilfe zur illegalen Einreise. Aber das ist wenn wir einsichtig sind, doch nur unser Neid. Denn wir müssen alles selbst bezahlen und so ein erster Klasse Ticket von Salzburg nach München kostet schon ein bisschen was, zumal es auch noch Proviantbeutel gibt. Dass kann sich nicht jeder Deutsche leisten. Aber ich verstehe schon, die Kanzlerin will sich von unseren Steuergeldern nicht kleinlich zeigen und überhaupt, Viehwagons hätten ja auch so etwas Anrüchiges in Deutschland. Ganz besonders, wenn sie aus Österreich kommen würden. Vor kurzen wetterte der Vorstand des Rentnerverbandes herum, das Flüchtlinge jetzt gratis Taxifahrten zu Ämtern und zum Arzt bezahlt bekommen. Diese Leute verstehen es einfach nicht! Dass ist Gastfreundschaft. Und der Rentnerverband und seine Mitglieder haben schließlich ihre Rollatoren, um solche Wege zu erledigen.

Allerdings muss man Frau Merkel auch mal sagen, dass sie etwas Vorsicht walten lassen sollte. Jeder weiß doch, was uns so ein illegaler Einwanderer aus Österreich beschert hat, den zweiten Weltkrieg. Und nun haben wir in Deutschland Hunderttausende unregistrierte Flüchtlinge. Viele von denen sind bekanntlich Mohammedaner, das sind jetzt auch nicht wirklich lupenreine Demokraten.

Doch wenigstens eins ist sicher, das schöne Geld, welches nun auf wundersame Weise, wie ein weißes Kaninchen aus des Zauberers erscheint, ist gut angelegt. Den Angela ist in Afrika und Arabien nun ziemlich beliebt. Sogar das erste Kind von Flüchtlingen wurde nun schon aus Dankbarkeit Angela Merkel genannt. Wir sind natürlich auch gern gesehen, wenn mir demnächst flüchten müssen. Dann werden wir sicher überall mit offenen Armen empfangen. Ich denke unsere Mutter der Nation hat schon vorgesorgt, wenn wir demnächst in den Krieg mit Russland ziehen. Ihr wisst ja, der Putin provoziert schon lange sehr heftig. Und wenn jetzt alles glatt geht, dann bekommt unsere Mutti auch noch den Friedensnobelpreis. Aber dann können wir es dem Putin mal so richtig zeigen. Denn Mutti Theresa Angela Merkel hat das Zeug zur Heiligen. Vermutlich denkt Papst Franziskus nun schon über eine Heiligsprechung unserer Kanzlerin nach. Das wäre so toll für Deutschland. Doch mir fällt eben ein, für eine Heiligsprechung muss die Angela erstmal Tod sein. Aber ja, dafür hätten wir ja dann wieder den Putin.

Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, nach und nach entsteht der komischer Eindruck. Das Angela, ihr Racheengel Gabriel, der wie ich finde, wie eine pummelige Elfe aussehen würde, hätte er Flügel und dem pausenlos dummes Zeug plappernden Pfaffen Präsidenten das Motto “Legal, illegal, scheißegal“ so gut gefällt, dass sie nun nicht mehr nur, fernab der Öffentlichkeit so illegal handeln wollen, sondern auch ganz offiziell. Dieses wäre aber bestimmt nicht gut für die Moral der Bürger. Denn jeder weiß, man darf zwar klauen, wie der sprichwörtliche Rabe. Aber man lässt sich doch dabei nicht erwischen.

Natürlich hält Angela ihr Volk für blöd. Ich trau mich auch gar nicht, hier Widerworte einzulegen, den ich habe die letzten Prognosen gelesen, wie der Deutsche heute wählen würde. Aber eine Bundeskanzlerin und ihre Regierung sollten doch Vorbilder sein. Somit müssen sie sich wenigstens offiziell noch an Gesetzte halte. Stellt euch nur mal vor, die Moral des Bundestages würde auf das Volk abfärben. Dann kommt jeder nur noch zur Arbeit, wenn er Lust hat oder über eine Gehaltserhöhung geredet wird. Und sonst gehen die Bürger alle lukrativeren Nebenbeschäftigungen nach.

Ich meine diese Sache mit der Bahn hat zumindest im Inland auch Vorteile. Man darf nicht immer alles negativ sehen. In Eisenhüttenstadt zum Beispiel könnten sich viele Bürger niemals eine ICE Fahrt leisten. Dass ist für Hartzer und Mini-Job Beschäftigte einfach zu teuer. Und nicht jeder kann bei Arcelor Mittal arbeiten. Es sei den er wird professioneller ANTIFA-Demonstrant. Doch jetzt in Zeiten der Flüchtlingskrise haben wir tausende Menschen in Eisenhüttenstadt, die schon mal ICE gefahren sind. Wer dass ist? Natürlich unsere lieben Flüchtlinge. Die können nun in der Stadt von ihrer Reise mit dem tollen ICE berichten. Sofern ein Dolmetscher vorhanden ist. Auch darf nicht vergessen werden, die ganze Stadt und ihr Image wird aufgewertet. Denn eine Stadt, die nun regelmäßig von ICE-Zügen angefahren wird, die hat doch einen Flair von Weltstadt. Ein weiterer angenehmer Nebeneffekt, viele Eisenhüttenstädter sehen einen ICE-Zug mal live im eigenen Bahnhof.

Was kommt nun wohl als Nächstes? Die “Air Deutschland“ mit Nonstopflügen nach Berlin von jedem arabischen und afrikanischen Flughafen? Natürlich kostenfrei, wir wollen ja keine Schleuser damit aushalten. Das würde heißen, dass wir endlich mal einen richtigen Flughafen bekommen würden, in Eisenhüttenstadt. Wir wären aber cleverer als die Berliner, wir würden gleich Polen herüberholen und natürlich die vielen Fachkräfte unter den Flüchtlingen einsetzen, welche das Flughafen Dingsbums dann bauen. Ihr fragt warum? Ganz einfach wir haben nicht so viel Zeit, wie die Berliner mit ihrem BER.

Angela Merkel sagt auch „Wir schaffen das.“ Nur meint sie mit wir, natürlich nicht sich selbst, den mit den paar Kröten Kanzler-Gehalt füttert sie sicher nicht Millionen “Flüchtender“ durch. Das Durchfüttern macht Angela dann doch lieber mit unseren Steuergeldern, ich finde “Ihr schafft das.“ hätte rhetorisch mehr den Punkt getroffen. Denn ich befürchte, die Angela wird weder Flüchtlinge in ihre Behausung lassen, noch das Kanzleramt als Massenunterkunft frei geben. Ergo, schon wieder "Ihr schafft das.", nicht "Wir schaffen das." Klar Angela, wir schaffen das. Denn wenn nicht, wie stündest du denn dann da?

Apropos stündest, da fällt mir Ständer ein. Bei so viel Ignoranz, wie unsere Angela an den Tag legt, wundert auch nicht, wenn aus den vielen Flüchtlingsfamilien und Fachkräften, plötzlich 70% Alleinreisender junger Männer zwischen 20-45 werden. Und es irgendwie kaum jemanden auffällt.

Diese jungen Männer kommen aus einer stabilen Machokultur, teils kaum alphabetisiert und Testosteron geschwängert bei uns an. Einer Zeitbombe könnte dass werden, so befürchtet Kritiker. Denn weder haben sie Aussicht auf Integration, Arbeit oder auch nur auf ihre sexuelle Entlastung.

Doch bei der sexuellen Entlastung bin ich optimistisch. Es finden sicher auch einige deutsche Frauen exotische Männer attraktiv. Und die linksextremen Antifa-Mädels werden sich sicher selbstlos und aufopfernd bereiterklären, dem Motto “Proletarier aller Länder vereinigt euch!“ zur Ehre zu gereichen. Schließlich wird Gastfreundschaft bei uns groß geschrieben. "Und da sie nun mal da sind." um unsere Kanzlerin zu zitieren, besorgen wir es ihnen auch.

Ob das reichen wird, den übrigen Frauen in Deutschland das Gefühl der Sicherheit zu vermitteln, an das sie üblicher Weise gewöhnt sind? Klar doch, die paar Weiber, die natürlich unberechtigterweise Angst vor sexueller Belästigung und Vergewaltigung haben, kriegen eben eine Psychotherapie. Solange bis sie begreifen, dass die neuen Kulturbereicherer, auch aus ihnen gute Hausfrauen machen können. Und überhaupt, weshalb die Unruhe? In Deutschland steigt die Geburtenrate wieder deutlich an, dank frischen Spermas. Ich wollte sagen, dank neuen genetischen Materials. Norbert Blüm hatte letztlich doch recht, die Renten sind sicher.

Und unsere geliebte Führerin, die Bundeskanzlerin Angela Merkel, die neuerdings auch Mona Krisa genannt wird, sieht einer rosigen Zukunft entgegen, irgendwo in Südamerika, wo sich schon Nazis, Kommunisten und bald auch flüchtige Katholiken verstecken. Die Religionsfreiheit ist auch sicher. Dank der großzügigen Menschen in Saudi Arabien, die wollen uns nämlich 200 Moscheen spendieren. Wobei ein paar Zelte und Decken vielleicht wärmender als Moscheen sind, aber was solls, 200 Moscheen ist ja auch was.


George W. Lästerbacke

Sonntag, 30. Oktober 2016

Wutbürger und so


Eigentlich bin ich gar kein Wutbürger, den Wut ist, wenn die Logik versagt. Ich persönliche argumentiere lieber, ob wir mit Gutmenschen über Religion, Flüchtlinge oder gelebte Demokratie reden. Vielleicht bin ich ja deshalb ein Bösmensch, aber wenn ich so unreflektierten Quatsch lese, wie er von Aars Bacho propagiert wird, würgt es auch mich in der Seele.

So viel Halbgebildete Grütze mit dreister Forderung gemischt, ist außerhalb jeden guten Geschmacks, jedenfalls für Europäische Verhältnisse. Ich zitiere mal den Einstieg in seinen Beitrag, bei der Hufflington Post „Langsam glaube ich, dass ihr nicht in der Realität lebt, sondern auf einem anderen Planeten. In Deutschland ist jeder Flüchtling willkommen, nur die Wutbürger wollen uns nicht haben. Es ist eure Aufgabe, uns zu beschützen, uns zu versorgen und uns ernst zu nehmen.“. Das ganze dann unter der Überschrift „Es ist Aufgabe der Deutschen, uns Flüchtlinge aufzunehmen“. Ausführlich lässt er sich dann über türkische Gastarbeiter und deutsche Flüchtlingsströme aus, ohne offensichtliche Informationen, die das Beispiel gründlicher beleuchten. Was raus kommt, ist am Ende demagogische Grütze, die mit einer Selbstherrlichkeit vorgetragen wird, wie man sie in der arabischen Welt gerne hört. Natürlich hat er auch gleich den bösen Deutschen, den Wutbürger als Verursacher der Probleme ausgemacht. Sich selbst und deutsche Politik zu hinterfragen, auf diese Idee kommt er natürlich nicht. Wer mag, der Artikel ist leicht zu googeln. In den Browser kopieren: http://www.huffingtonpost.de/aras-bacho/fluechtlinge-aufnehmen-deutschland-pflicht_b_12414550.html?fb_comment_id=1415248318515705_1417307378309799&comment_id=1417307378309799#f2f6cbe5d800294

Natürlich sind vielen Gastarbeitern aus der Türkei gekommen und geblieben. Erfreulicher Weise sind heute viele Kinder der Gastarbeiter so gesehen Deutsche und gut integriert. Allerdings nicht in der ersten Generation, hier gab es viele Menschen, die praktisch nur ihrer Arbeit nach gegangen sind und nicht mal die deutsche Sprache erlernten. Mit allen den ungewollten und unschönen Nebenwirkungen, die das sich nicht einfügen in eine fremde Gesellschaft mit sich bringt. Leistungsträger ohne Lobby.

Definitiv ein Fehler deutscher Politik, die zu spät begriffen hat, dass viele Gastarbeiter bleiben werden. Trotzdem kann die Integration dieser türkischen Gastarbeiter, als Erfolg gesehen werden, denn diese Türken sind mittlerweile, seit teils sechzig Jahren hier, leben integriert und zufrieden, durch ihre Kinder und Enkel. Diese Türken haben sich in der Masse durch ihre Kinder und Kindeskinder integriert. Oft sind sie heute nur noch Deutsche mit türkischen Migrationshintergrund und unsere Freunde. In die Türkei reisen sie in den Urlaub bei ihren Familien. Die meisten sind deutscher als die Deutschen, sie sind Leistungsträger und nur selten Leistungsnehmer. Es ist nur eine Randerscheinung, wenn sie sich abkapseln. Eigentlich braucht man über ihre Wurzeln nicht diskutieren, aber wir alle erfreuen uns an Dingen, mit denen sie unsere Gesellschaft bereichert haben. Auch wenn der Weg lang war, diese Kulturen zu verschmelzen. Es zeigt uns, das Integration über die Jahrzehnte durchaus funktionieren kann, wenn die Einwanderer das wollen, selbst mit so unfähigen Politikern, wie wir sie haben. Aber diese türkischstämmigen Deutschen, waren auch nie dreiste Menschen, die Forderungen stellten, sie nutzen die gebotenen Chancen.

Ganz im Gegensatz zu sogenannten libanesische und albanische Araberclans, die in den 1980ern und 1990ern als Flüchtlinge kamen. Diese leben heute in oft Parallelgesellschaften und stellen ein großes Problem dar. Familiäre Strukturen waren der Ausgangspunkt für kriminelle Strukturen, die niemals wirklich in der deutschen Gesellschaft angekommen sind. Weil sie ihre Kultur mitbrachten, aber sich nie integriert haben. Sie partizipieren an der Gesellschaft mit Werten, die ihnen fremd sind, ohne deren Regeln zu akzeptieren, es sei den, sie nützen ihnen.

Das behaupte ich nicht nur, es gibt genügend Statistiken, Studien und anderes Material, die diese Probleme belegen. Doch sie passen nicht in das Klima der verlogenen politischen Korrektheit, welche keinen Spielraum mehr zwischen Realität und Wunschvorstellung einiger politischer Spinner lässt.

Es lassen sich keine Vergleiche mit türkischen Gastarbeiter Familien zu ziehen, denn das würde von gehörigen Unwissen oder aber großer Frechheit zeugen. Genau wie der noch unpassenderen Vergleichen zu deutschen Flüchtlingen, die hier von einem Unwissenden gezogen werden.

Meine Eltern waren selbst auf der Flucht und wurden keineswegs mit offenen Armen empfangen. Sie mussten sich jedes Stück Lebensqualität erkämpfen, Fremde im eigenen Land. Doch sie hatten den Vorteil, der gemeinsamen Sprache und Kultur. Ich stehe dazu syrischen Flüchtlingen zu helfen, denn Teile ihres Landes sind ein Bürgerkriegsgebiet, zirka zwei Millionen Vertriebene sitzen im Grenzgebiet fest und sind Spielball der Großmächte. Syrien, ein Land, in dem unser Herr und Meister, die USA nicht unerheblich für Unterstützung von Terrormilizen verantwortlich ist, weil der Diktator Assad der US-Administration ein Dorn im Auge ist. Denn es geht wie immer um strategische Lage und natürlich ums Öl. Wer etwas anderes glaubt ist dumm, so einfach ist das. USA hörig wie unsere Politik ist und geübt im Wegschauen, so sind auch wir für Syrien mitverantwortlich. Ob uns diese Erkenntnis passt oder nicht. Aber auch hier hat die Politik versagt, wir haben Grenzen offen gelassen für syrische Flüchtlinge und haben nun viele “Flüchtlinge“bekommen, die nur aus wirtschaftlichen Gründen kamen und sich als Syrer ausgeben. Aber das nur am Rande.

Die Politik hat auch hier versagt und ihrer Sorgfaltspflicht gegenüber Flüchtlingen und dem eigenen Volk nicht genüge getan. Es zeigt sich an vielen Dingen, dass man blindlings in ein nicht sobald beherrschbares Chaos gelaufen ist und nicht mal gewillt war, die Notbremse zu ziehen. Von ungebetenen Gästen bis zum islamistischen Terrorschwadron, Kinderehen und Scharia heute scheint in Deutschland nichts mehr unmöglich. Abwehrmaßnahmen der Politik, keine außer Aktionismus ohne Wirkung. Im Gegenteil dreisten Religiösen Wünschen wird stattgegeben, anstatt darauf zu verweisen, andere Länder, andere Sitten. Gastgeber sind immer noch wir, ein christlich geprägtes Land. Aber „Frech kommt weiter, scheint heute allerorts zu gelten, man versteht die Ängste einfacher Menschen nur zu gut, wenn die Verwaltung ihre eigentlichen Pflichten vergisst.

Allerdings, dreiste Forderungen, dass wir in Deutschland irgendetwas müssen, finde ich völlig neben der Spur. Besonders wenn sie so vorgetragen werden, wie in diesem Beitrag eines Aras Bacho, der vorgibt Journalist zu sein. Wer so in einem Land startet, dass ihm Asyl gewährt, hat etwas nicht verstanden, nämlich, das er Gast ist. Ein Umstand, den wir in Deutschland bereits im Kindesalter lernen. Applaus bleibt hier aus.

George W. Lästerbacke